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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU BACKZUTATEN & SÜßUNGSMITTELN
Nein. Ahornsirup ist ein natürliches Produkt, das im Frühjahr durch Anzapfen der Ahornbäume in Kanada gewonnen wird. Der süße Saft wird ohne Zusatz von Konservierungsstoffen um das 40fache eingedickt, auf einen Zuckergehalt von ca. 65-66%. Bei der Abfüllung wird er bei 92° Grad pasteurisiert, um eine Gärung bei längerer Lagerung zu vermeiden.
Nach dem Öffnen des Ahornsirups können durch den Kontakt mit Luft natürlich vorhandene Hefen in die Flasche gelangen. Diese können während der Lagerung eine dünne weiße Schicht auf der Oberfläche bilden. Generell sind Hefen ernährungsphysiologisch unbedenklich und werden in verschiedenen Lebensmitteln verzehrt. Der Vorgang kann durch eine Lagerung im Kühlschrank verzögert, aber nicht ausgeschlossen werden. Die Flasche sollte nach dem Öffnen immer rasch verschlossen werden. Falls sich Hefen gebildet haben, kann durch schnelles Abgießen die oberste Schicht entfernt werden.
Hefebildung lässt sich bei diesem traditionellen Naturprodukt nicht ganz vermeiden, da keine Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Sie hat aber geschmacklich und qualitativ keine Auswirkungen auf das Produkt.
RAPUNZEL Bio-Hefe ist eine naturreine Backhefe, die auf Getreide aus kontrolliert biologischem Anbau gezogen wird. Bei der Fermentation wird auf chemisch hergestellte Stoffe verzichtet und als Entschäumer Bio-Sonnenblumenöl eingesetzt. Das Waschen der Biohefe ist nicht notwendig. Belastetes Abwasser fällt auch bei der Reinigung der Anlage nicht an. Alle eingesetzten Mikroorganismen und Rohstoffe sind garantiert GVO-frei (laut EU-Bio Verordnung). Schema: Herstellung von Hefe im Vergleich (35 KB)
Nach dem Öffnen hält sich Trockenhefe im Kühlschrank noch ca. 2 Wochen, wenn der Beutel gut verschlossen wird (z. B. mit einer Büroklammer).
Wir raten davon ab, da ein Gelingen dann nicht sicher ist. Fürspontanes Backen empfehlen wir, RAPUNZEL Trockenhefe im Haus zu haben.
Nach vorliegenden Analysen ist in der Hefe kein Gluten mehr enthalten.
Die Hefe von RAPUNZEL wird auf dem Nährmedium Getreide gezüchtet, d.h. sie ernährt sich von Getreide und wandelt die Getreidestärke und -eiweiße, zu welchen auch das Gluten gehört, in hefeeigene Bestandteile um.
Der Hersteller garantiert auf jeden Fall mögliche Spuren unter 200mg/kg. Im Falle einer extremen Glutenallergie raten wir vom Verzehr der Hefe ab.
Agar-Agar gilt als unverdaulicher Ballaststoff. Daher kann es in größeren Mengen (mind. 10-15 g pro Tag) abführend wirken. Normalerweise verwendet man 1-2 g pro 100g verwendet.
Bei einer Gelierprobe stellt man zunächst einen kleinen Teller kalt. Wenn die mit Agar Agar aufgekochte Masse zum Abkühlen bereit ist, gibt man einen Löffel davon auf den kalten Teller. Die Masse sollte innerhalb von 2 – 3 Minuten gelieren, d.h. die gewünschte Konsistenz erhalten.
Ist die Probe zu fest, rührt man zusätzliche Flüssigkeit ein. Ist das Ergebnis zu flüssig, kühlt man die Masse auf Handwärme ab. Dann verrührt man etwas Agar Agar in ein wenig Fruchtsaft oder Wasser und mischt dies mit der Masse. Unter Rühren nochmals aufkochen und wieder erkalten lassen.
Laut Gesetz werden Substanzen als Lebensmittelzusatzstoffe bezeichnet, die natürlicherweise nicht in Esswaren vorkommen aber Eigenschaften von Lebensmitteln bezüglich Haltbarkeit, Geschmack oder Bindung verbessern sollen. Daher haben auch natürliche Bindemittel E-Ziffern: Johannisbrotkernmehl wird auch als E 410, Agar Agar als E 406 deklariert.
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