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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU TROCKENFRÜCHTEN
Ein weißer Belag auf Feigen, der besonders im Sommer auftritt, wird irrtümlicherweise häufig mit Schimmel verwechselt. Es handelt sich dabei aber um einen natürlichen Vorgang, das sogenannte „Auszuckern“ der Früchte.
Bei der Trocknung von Trockenfrüchten bleibt eine natürliche Restfeuchtigkeit in der Frucht, die sich im Laufe der Zeit verringert. Der mit der Feuchtigkeit nach außen tretende Fruchtzucker trocknet an der Außenfläche und bildet die typische weiße Schicht. Dieses Auszuckern, das besonders bei Feigen und Pflaumen auftritt, ist ein Indiz dafür, dass unsere biologischen Trockenfrüchte naturbelassen und unbehandelt sind. Konventionelle Trockenfrüchte werden häufig mit Schwefeldioxid begast, um sie zu konservieren und diese Auszuckerung zu verhindern.
Getrocknete Trauben werden Weinbeeren, Rosinen, Sultaninen oder Korinthen genannt. Allgemein werden sie als „Rosinen“ bezeichnet.
RAPUNZEL Sultaninen und Rosinen werden aus hellen Trauben derselben Sorte hergestellt. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass Sultaninen gedippt werden und heller bleiben. Als „Dipping“ wird das kurze Eintauchen der Weinbeeren in eine Lösung aus Wasser und Pottasche bezeichnet. Rosinen sind nicht gedippt und müssen länger trocknen.
Korinthen sind kleine, blaue Weintrauben ohne Kern, die ihren Namen der griechischen Hafenstadt Korinth verdanken, in deren Gegend die Traube bevorzugt angebaut wird.
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