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Right2Know-Marsch endet nach 16 Tagen in Washington D.C.

Mit einer Mehrfachstrategie zur Kennzeichnung von Gen-Food

Die letzten Kräfte für rund 500 km mobilisieren

Endspurt für GENFREI GEHEN goes America

GEMEINSAM MARSCHIEREN FÜR EINE GENTECHNIKFREIE WELT

Anti-Gentechnik-Bewegung in den USA wächst

UN nimmt IFOAM-Erklärung entgegen

GENFREI GEHEN GOES AMERICA

VOLLER EINSATZ FÜR BIENEN UND EINE GENTECHNIKFREIE WELT

80.000 UNTERSCHRIFTEN FÜR EINE GENTECHNIKFREIE WELT

Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Joseph Wilhelm zur Überarbeitung

Forderung nach ökologisch bäuerlicher Landwirtschaft



JOSEPH WILHELM, ANLÄSSLICH DER ÜBERARBEITUNG VON GENFREI-GEHEN.DE


Liebe Freundinnen und Freunde einer gentechnikfreien Zukunft,
liebe Genfrei-Gehen-Freunde,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem gemeinsamen Thema. Aus aktuellem Anlass der Überarbeitung unserer Genfrei-Gehen-Seite möchte ich auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben.

Was ist alles passiert seit unseren beiden GFG-Märschen? Lübeck – Lindau war 2007, Berlin –Brüssel war 2009. Die Zeit fließt schnell dahin, die Vergänglichkeit der Themen scheint heutzutage größer als je zuvor. Was sich nicht verändert hat ist die Bedeutung und Wichtigkeit einer gentechnikfreien Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft für die Zukunft soweit sie noch machbar ist. Gerade auf die Ermüdungserscheinungen der „gentechnik-frei-Bewegung“ setzt die Gen-Lobby. Aktionen und Demonstrationen unserer Bewegung prallen zusehends am Verwaltungsapparat der EU nationalen Regierungen und am Schutzschild der verantwortlichen PolitikerInnen ab.

Die Unterschriften unseres ersten GFG-Marsches von Lübeck nach Lindau durften wir mit einem halben Jahr Verzögerung dann an den damaligen Bundes-Landwirtschaftsminister Seehofer überreichen. Die auf dem zweiten Marsch gesammelten weit über 100.000 Unterschriften haben wir symbolisch beim Einmarsch in Brüssel an EU Hannes Lorenzen überreicht. Auf einen offiziellen Übergabetermin an die EU-Administration warten wir bis heute trotz vieler Anläufe vergebens.
Verwirrende Teil-Entscheidungen zur Gentechnik bestimmen die Informationen. Dahinter steht immer deutlicher werdend die massive Lobbyarbeit der Gentechnik-Konzerne und ihrer Handlanger. Inzwischen haben wir eine Landwirtschaftsministerin Aigner, die dieses Verwirrspiel willfährig mitmacht. Auftritte wie der des Wirtschaftsministers Brüderle bei der Ernte der Amflora-Kartoffel haben schon clowneske Züge. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so todernst wäre.

Erfreulicherweise gibt es ja eine Vielzahl von Aktivitäten, um unser Anliegen einer gentechnikfreien Zukunft mehr ins Bewusstsein unserer Mitmenschen zu bringen. Von vielen ganz ganz wichtigen regionalen Aktionen wie die Gründung von gentechnikfreien Zonen bis hin zu neuen Filmen wie "Good Food – Bad Food" oder dem neuen Film von Bertram Verhaag "Gekaufte Wahrheit" passiert Vieles.  Ihr kennt ja das Sprichwort: "Steter Tropfen höhlt den Stein". Auch wenn es ein Kampf von David gegen Goliath ist ( übrigens ein sehr rühriger Verein gleichen Namens in München, Homepage unbedingt anschauen), sollten wir uns nicht mut-los machen lassen.

In diesem Sinne möchte ich auch noch meine Freude über die auf den beiden GFG –Märschen entstandenen freundschaftlichen Kontakte zum Ausdruck bringen. Seht es mir bitte nach, wenn ich nicht immer persönlich antworten kann. Umso mehr bedanke ich mich für die anhaltenden Zuschriften und Unterstützer-Vorschläge aus den Reihen der Mit-MarschiererInnen. Deshalb wünsche ich euch und Ihnen allen viel Mut und Durchhalte-Vermögen beim Einsatz für eine Gentechnikfreie Zukunft: Möglichkeiten hierzu hat jedermensch in seinem direkten Umfeld.

Mit gentechnikfreien Grüßen


Joseph Wilhelm






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