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Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Samstag 1. Oktober 2011
1. Marschtag von Brooklyn nach New Jersey 







Uff, zwar nicht weit gelaufen – aber trotzdem bin ich rechtschaffen müde nach dem ersten Marschtag. Dieser Tag hat uns von Brooklyn durch Manhattan geführt. Dann ging es mit der Fähre hinüber nach New Jersey. Marschtag ist fast übertrieben, denn die vielen Ampeln auf der Strecke haben unser Laufen nicht so richtig in Fluss kommen lassen. Der Startpunkt lag am Flatbush Community owned healthfood supermarket, wo sich eine bunte Wanderschar und Begleitfahrzeuge einfanden - darunter auch eines mit einer sehr kreativen Kreuzung aus Maiskolben und Fischkopf auf dem Dach.

Was mich besonders freut, ist die Teilnahme einiger Genfrei-Gehen-Mitwanderer aus Deutschland, die extra über den großen Teich gekommen waren. Nach nur einer knappen Stunde erreichten wir Grand Army Plaza am Prospect Park. An diesem Ort fand die eigentliche Auftaktveranstaltung statt. Die Gruppe "Sustainable Roadshow" gestaltete die qualifizierten Wortbeiträge mit Musik und Puppentheater sehr kurzweilig. Einer der Redner war der Anwalt Richard Kimbrell von der amerikanischen Konsumentenvereinigung, der auf dem Gebiet der Gentechnik sehr aktiv ist.

Nach einer Stärkung von der mobilen Küche der "everybody´s kitchen", einer veganen Kochtruppe, ging es weiter Richtung Manhattan, wohin wir über die Brooklyn-Bridge gelangten. Manhattan durchquerten wir entlang des Ground Zero, wo gerade das Mahnmal am Entstehen ist. Daneben gab es auch dieses Mal wieder Stände von Verschwörungstheoretikern, die glauben machen wollen, diese Tragödie sei vom CIA inszeniert worden.

Von Ground Zero war es nicht weit zum Liberty Pier. Von dort aus brachte uns die Fähre hinüber nach New Jersey. Die Szenerie aus alten und neuen Wolkenkratzern, der Freiheitsstatue und einem dramatischen Gewitterhimmel waren sehr beeindruckend. Vom Fährhafen aus waren wir nach einer knappen halben Meile am Tagesziel angekommen.

Die Anspannung der letzen Tage lässt nach, der Asphalt unter unseren Schuhsohlen haben ihre Spuren hinterlassen und der Jetlag holt mich gerade ein. Ich habe mir vorgenommen, diesen kleinen Bericht vor dem Abendessen zu verfassen. Danach werde ich wohl nicht mehr in der Lage dazu sein.

Auf jeden Fall haben sich unsere amerikanischen Freunde große Mühe bei den Vorbereitungen gemacht, was mehr Zuspruch an Mitmarschierern verdient hätte. Es kommt jedoch nicht auf die Menge an, sondern auf das, was mit der Aktion bewegt wird. Und darüber sind die Organisatoren auf jeden Fall sehr zufrieden.

Damit möchte ich den heutigen Tag erschöpft abschließen, denn morgen steht schon eine spürbar längere Strecke auf dem Programm.
Joseph Wilhelm,
New Jersey

UN nimmt IFOAM-Erklärung entgegen

Die Zweifel am Gelingen sind im Fluge "verflogen", der Marsch wird "seinen Lauf" nehmen und mein Vertrauen ist wieder da, dass er gut und wirkungsvoll verlaufen wird. Und vor allem, dass er Sinn macht. Um so erdrückender die Macht der "Multinationals" wie Monsanto und BASF und anderen ist, um so wichtiger ist der Auftrag unserer Mission.

Es hat vielleicht mit meinem Glauben an Homöopathie zu tun, dass mich Übermacht nicht erschüttern kann. Als alles angefangen hat mit unserer Firma Rapunzel und der Biobewegung, hat auch niemand gewusst, was daraus werden würde. Ich habe kein Problem damit, den "Großen Plan" des Lebens nicht zu kennen und trotzdem oder erst recht mit Begeisterung und Hingabe meinen Beitrag dazu zu leisten und zu tun, was ansteht.

Begleiten Sie uns auf dem Weg, entweder über mein Tagebuch oder seien Sie fast live dabei über den täglichen Videoclip von Daniel Munding, einem inspirierten Allgäuer Filmschaffenden, der uns auf dem ganzen Marsch begleitet (auf YouTube).
Und nun freuen wir uns auf einen guten Start, damit sich die Anspannung der Teilnehmenden auflösen kann und wir durch die Häuserschluchten von NYC Richtung New Jersey in Bewegung kommen. Um etwas zu bewegen, muss mensch sich selbst bewegen…..

Joseph Wilhelm




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