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Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Samstag 8. Oktober 2011
7. Marschtag  - Von Philadelphia nach Willmington






Vom gestrigen Tag fehlt noch mein Nachtrag zu unserer Sightseeing-Tour mit einem Cabriolet-Doppeldeckerbus durch Philadelphia, einer der geschichtsträchtigsten Städte Amerikas. Eine Stadt mit vielen Gesichtern: Im Außenbereich teils verarmt und trostlos, im Zentrum schick und historisch. Und dazwischen viele neoklassizistische Prunkbauten für allerlei Nutzungen. Vom Postoffice bis zum Rathaus und sogar einem Dom war alles dabei. Auffallend das weltberühmte Philadelphia Art Museum mit der ebenso berühmten "Rocky-Treppe", die zum Haupteingang hinauf führt.

Unseren späten Brunch haben wir hungrig an einem asiatisch geführten Lokal eingenommen, in dem die gigantische Vielfalt des Angebotes pro pound abgerechnet wurde. Der hohe Anteil der Menschen mit "Oversize" hat sicherlich nicht direkt damit zu tun, ist aber immer wieder schockierend.

Heute kann ich guten Gewissens von einem Tag ohne besondere Vorkommnisse berichten. Nach dem längsten Sonnenuntergang und Abendrot gestern Abend in Philadelphia ging die Sonne genauso schön wieder auf seine Tageslaufbahn und hat uns den ganzen Tag ohne die Beeinträchtigung auch nur eines Wölkchens mit voller Intensität bis zum Einbruch der Dunkelheit begleitet.

Dazwischen lagen wohl so an die 35 km Asphalt und Beton, was ich am Ende des Tages am Zustand meiner Muskulatur und des unteren Knochenapparates trotz Schuhwechsels zwischendurch deutlich spüre. Diese Meilen führten uns durch unterschiedliche "Neighborhoods" aller sozialen Schichten, aber auch wieder über echte 6-spurige Highways. Und entlang apokalyptischer Industrieanlagen und Raffinerien am Delaware-Ufer in besorgniserregenden Zustand, mit teils üblen Gerüchen und höllenschlundmäßigem Gequalme. Wenn es ein Mordor gibt, dann waren wir da ganz nah dran…

Laut Auskunft eines Mitmarschierers sei Delaware bekannt für seine üblen Industrieansiedlungen. Es ist wohl der Staat mit den meisten Firmensitzen, weil die Gesetzgebung als lasch und "industriefreundlich" bekannt ist. Delaware sei Dupont-State, wurde mir berichtet.

Mittags am Health-Food-Store-Stopp: Musik, Essen und Passanten. Ansonsten war das heute für einen Großteil der Gruppe nach dem entspannenden Pausentag gleich wieder ein Hardcore-Einstieg. Schlußendlich sind wir irgendwo zwischen Wilmington und Newark in Delaware hängengeblieben.

Ich fasse mich kurz, bin hungrig und saumüde - und wünsche allen, die uns aus der Ferne begleiten, einen schönen Sonntag

Samstagabend, 21.00 Uhr
Joseph Wilhelm






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