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Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Mittwoch 12. Oktober 2011
11. Marschtag - Marsch gegen Gentechnik erreicht Baltimore






Der erste Regentag für den die "Right2KnowMarcher"

Nach einer traumhaft ruhigen Nacht in Cockeysville in einem südindisch anmutenden und auch von Indern geführtem Hotel weckte uns ein erster Regenguss. Vom Camp aus machte sich dann die heute sehr kompakte Gruppe auf den Weg Richtung Baltimore. Das lag zum einen daran, dass der thirty-miles-day von gestern einigen Marschierern noch arg in den Knochen steckte. Ein Teil der Roadshow People mussten schon los, um den Nachmittagsevent am MOMs Organic Market vorzubereiten.

Zügig und noch trocken ging's dann lange Zeit auf einer ehemaligen Bahnstrecke an einem Fluss entlang Richtung Baltimore. Tatsächlich die ersten (und auch letzten) drei Stunden ohne Autos neben uns! Mit dem Mittagsstopp war es dann leider auch vorbei mit diesem lärmlosen Luxus - das war es dann nach eineinhalb Tagen Natur. Diese Zeit hat uns gezeigt, dass Amerika außer Autos und Highways und Fastfoodläden auch noch anderes zu bieten hat: Traumhaft schöne Naturlandschaften!

Auf der immer lauter werdenden 4-spurigen Hauptstraße haben wir sogenanntes "flashmobbing" bei Starbucks gemacht: Alle zusammen rein und an die dort ausnahmslos an den Laptops sitzenden, kaffeetrinkenden Upper-Middleclass-Besucher Flyer verteilen und Auskunft über unseren Marsch verteilen. Nicht nur hier überwältigende Zustimmung und gute Wünsche für unser Vorhaben. Bei dieser Gelegenheit sind Karin Heinze, die mitwandernde Journalistin aus Deutschland und ich zu unserem Nachmittagskaffee gekommen.

Auch beim Weitermarschieren Richtung Baltimore wurden wir selbst im dichten Feierabend-Rushhour-Verkehr häufig aus den Autos heraus auf den Zweck unseres Marsches angesprochen. Meist meist überwältigend positive Zustimmung. Fast entstand der Eindruck, dass sich die Menschen einfach darüber freuen, dass jemand etwas unternimmt in diesem vor sich hin schlummernden Riesenland, in dem sich immer mehr Enttäuschung über Präsident Obamas Nichteinhaltung seiner Wahlkampfversprechen breit macht.

Der während des Events bei MOMs einsetzende Regen ließ dann die Wandergruppe auf eine echte "Hardcore-Gruppe" zusammenschmelzen. Und bekam es dann auch so richtig dicke ab: sowohl Regen als auch zweieinhalb Stunden auf der Stadtautobahn in der Rushhour. Das sind die Herausforderungen, die uns Bonusmeilen bringen….im Himmel oder auch sonst wo. Geführt wurden wir auf dieser Etappe von der Dauermarschiererin Geene, die in Baltimore zuhause ist. Ein paar Mal abbiegen - und schon sind wir in einer traumhaft lauschigen Wohngegend mit durchwegs phantasievollen älteren Villen, alles friedlich und geordnet. Und plötzlich steht fast der ganze Tour-Fuhrpark mit der Küchentruppe und Gepäck-LKW usw. da. Wir sind am Zuhause von Geenes Familie angelangt. Geenes Mann empfängt uns freundlich in ihrem weitläufigen, hohen, alten ehemaligen Schulhaus. Extravagant, aber leger.

Und schon breiten die durchnässten Marschierer ihre Schlafplätze aus und besetzen das ganze Haus. Die Küchentruppe schleppt Essen in großen Wärmeboxen herein. Welch umwerfende spontane Gastfreundschaft. Die Nachbarschaft musste Aufruhr vermuten, wurden aber von Geenes Mann mittels Handzettel noch schnell informiert.

Den Rest erspar ich Euch und Ihnen und mir, denn ich bin rechtschaffen müde. Wieder einmal, auch wenn es heute nur 22 Meilen waren.

Guten Abend - bleiben sie dran, wir tun es auch. Und geben sie doch die Botschaft weiter.

Aus Baltimore,
Joseph Wilhelms
www.Right2KnowMarch.com






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