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Einladung zum Right2Know March

Warum der Marsch / Hintergrund

Genfrei Gehen goes America



Freitag 14. Oktober 2011

13. Marschtag - Gentechnikaktivisten nähern sich Washington D.C.






Manchmal kann ich mich abends nicht mehr spontan daran erinnern, wo wir die letzte Nacht verbracht haben. Natürlich war das Best Western der letzen Nacht in der Ecke zwischen Stadtautobahn und der Interstate 95 gelegen. Auch kein Ort, an den mensch unbedingt zurückdenken müsste. Aber es liegt wohl eher daran, dass die Tage so intensiv sind, ausgefüllt mit kleinen und großen Ereignissen und vielen menschlichen Begegnungen. So auch heute.

Das erste war der Regen, der schon auf dem Weg zum Startplatz einsetzte. Und dazu noch einer der Highways, die Baltimore und Washington verbinden. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, zu Fuß auf eine Autobahnauffahrt hinaufzulaufen. Oder Auf- und Abfahrten zu kreuzen. Inzwischen haben wir da aber Übung.

Der Stimmung der Marschierer tat das allerdings keinen Abbruch, denn die war wirklich „inspired“ und extrem kommunikativ. Zwischendurch nochmal ein kleines Städtchen mit einem historischen Hinweisschild, wer da einmal vor 200 Jahren durchgeritten ist. So etwas hat Bedeutung. Bei noch mehr Regen, Blitz und Donner ging es durch ein sehr schönes, kleines Flusstal. Mein Glück war, dass ich mich für ein Telephoninterview eine dreiviertel Stunde im Begleitbus aufhalten durfte. Das war zum einen sehr konstruktiv und gleichzeitig dampfig kuschelig. Denn Luftfeuchtigkeit und Temperatur waren heute eher tropisch. Zur Belohnung einen Soy-Cappucino im nächsten Starbucks.

Dann war auch schon bald Mittagspause an einem MOMs Organic Market, eine wirklich gut geführte lokale kleine Ladenkette mit tollem Bioangebot. Ab da war es Trockenlaufen: Warmer Wind mit Sonne kam auf und die Wolken verzogen sich nach und nach. Es hätte schöner nicht kommen können, keiner störte sich an der nächsten sechsspurigen Straße, an der wir die längste Zeit des Nachmittags liefen.

Da in der Heimat Freitagabend war, gab's ein paar motivierende Anrufe von Freunden oder umgekehrt. Die Intensität des Laufens und der Gespräche ist jedoch so dominant, dass es einem noch weiter weg erscheint, als es tatsächlich ist. Gefreut hab ich trotzdem sehr darüber.

Das war auch schon der letzte 20-miles-day. Praktischerweise ist unser Hotel heute der Zielpunkt. Konrad hat uns schon eingecheckt. Reinlaufen, die Badewanne voll laufen lassen, die tollen Düfte aus der Dr. Hauschka Sponsorentüte vom MOMs Market genießen und sich die die Beine massieren - das sind die kleinen Wohltaten des Tages….

Ich wünsche euch und Ihnen noch viele andere an diesem bevorstehenden Wochenende. Halten Sie uns die Daumen für die letzen beiden Etappen Richtung "White House".

Mit gentechnik-freien Wünschen,
Joseph Wilhelm
Right2KnowMarch






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