 |
|
 |
LIEFERANTENPORTAIT BASMATI-REIS
Basmati-Reis aus der Himalaya-Region - Eine Reise zu unserem Lieferanten
Indien ist ein Land der starken Gegensätze. Der Stadt Neu-Delhi entflohen, kommen wir nach stundenlanger Fahrt in Richtung Nord-Osten endlich an. Unser Ziel liegt ca. 90 Autominuten von Haridwar entfernt, einer der sieben heiligen Städte der Hindus. Wir sind mitten im fruchtbaren Flussbecken des Ganges - nur alle paar Kilometer ein Dorf. Hier leben die Bauern, die für Rapunzel Bio-Basmati-Reis produzieren.
Der Ganges, größter und heiliger Fluss Indiens, entspringt im nahe gelegenen Gebirge des Himalaya. Kurz hinter Haridwar tritt er in die Ebene ein. Dort hat er über Jahrtausende hinweg Böden und Landschaften geformt und geprägt. Immer wieder änderte er sein Flussbett und seinen Verlauf. Zur Zeit des Monsuns tritt er weit über die Ufer. Dort wo der Fluss einmal war, entstehen die fruchtbarsten Böden, sogenannte Alluvial-Böden: ideale Ackererde für den Reis- und Weizenanbau. Das Grundwasser steht hoch: Gräbt man ein wenig, quillt es aus dem Boden. Zur Zeit des Monsuns sind die Reisfelder somit schnell und auf natürliche Weise geflutet.
Die Ernte ist geschafft, die Lager sind voll
Ich besuchte unsere Bio-Reisbauern gerade zur auslaufenden Ernte, Mitte November. Dann, wenn die Felder zum Teil abgeerntet sind, fast trockenliegen. Die Temperaturen fallen, es herrscht frische klare Luft: Das passende Klima für die ideale Ausprägung des typischen Basmati-Aroma. Die Bauern sind froh und stolz – wieder ist eine Ernte geschafft! Die Läger sind voll, die ersten LKWs gingen weg zur Reismühle.
Spätestens, wenn man zur Ernte mit dabei ist, stehen einem die Unterschiede zu unserer mitteleuropäischen Landwirtschaft klar vor Augen: Der Reis wird noch in reiner Handarbeit geschnitten und auch gedroschen. Die Basmati-Reispflanze ist im Verhältnis zu anderen Reissorten sehr hoch wachsend, eine maschinelle Ernte wäre ohnehin schwierig. Die Landwirtschaft beschäftigt die gesamte Familie - und diese muss auch das ganze Jahr über von den Erträgen leben können. Mit dem Bio-Basmati-Anbau kam Stabilität in die Gegend: feste Anbau-Verträge mit der Reismühle geben Sicherheit und ermöglichen Zukunftsplanung
Der besondere Duft des Basmati
Basmati-Reis hat drei bestimmende Merkmale: die langen schmalen Körner, er zerfällt nach dem Kochen locker und körnig und er hat ein ganz besonderes Aroma. Dieser typische Duft ist all gegenwärtig, auch schon in der gesamten Reispflanze während des Wachstums. Das Basmati-Aroma wird besonders fein, wenn der Reis während des Abreifens kühleren Temperaturen ausgesetzt ist.
Im Vergleich zu manch anderen Reissorten verraten Geschmack und Duft sehr viel darüber, wo der Basmati-Reis wächst. Die besondere Qualität formt sich in einem Zusammenspiel aus Saatgut und Erbmasse, Bodenqualität sowie Umwelteinflüssen.
Von den offiziell 16 zugelassenen Basmati-Sorten ist Taraori eine der traditionellen Reissorten. Das Reiskorn dieser Sorte ist besonders lang und fein. Rapunzel kauft ausschließlich diese traditionelle Basmati-Sorte.
Unser Lieferant verarbeitet den Bio-Basmati-Reis in einer eigenen Linie, das gibt Sicherheit. Zudem hat er eine eigene Reinigungs-Anlage für das Reis- Saatgut. So können wir sicher sein, dass die Bauern auch immer das richtige Bio-Saatgut verwenden.
Lieferantenportrait Basmati-Reis (194 KB)
 | | Ein Bauer präsentiert stolz seine Reisernte |
 | Die fruchtbaren Alluvial-Böden bilden die ideale Voraussetzung für den aromatischen Basmati-Reis |
 | | Barbara Altmann mit unseren indischen Reisbauern vor Ort |
|
 |