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Gute Palme – schlechte Palme?!


Palmöl-Forum überzeugt Besucher mit differenzierter Experten-Information
[16. Oktober 2016] Beim Thema Palmöl schlagen die Wogen schon mal höher. Aber warum erhitzt gerade diese Ölfrucht so sehr die Gemüter? Ist es nicht auch möglich, Palmöl nachhaltig und fair anzubauen und herzustellen?

Zu diesen Fragen veranstaltete Rapunzel im Oktober 2016 ein zweitägiges Forum mit Expertenbeiträgen sowie Diskussionsformen, bei denen jeder zu Wort kommen konnte. Die Teilnehmer nutzten das Motto des Palmöl-Forums „Reden wir drüber!" auch rege, ob in den Diskussionen oder in den Pausen.

Ziel des Forums war es, die unterschiedlichen Aspekte zu beleuchten. Welche verheerenden Auswirkungen hat der konventionelle Ölpalmenanbau und welche Alternativen gibt es dazu? Für welche Anwendungen ist dieser Rohstoff wirklich sinnvoll und notwendig? Und es ist immer wieder wichtig, dass wir uns fragen, was der wahre Preis eines nachhaltigen Lebensmittels ist.

Das Resümee des Forums:
Die Ölpalme ist eine Pflanze wie jede andere Kultur und kann einen sinnvollen Beitrag zur Ernährung und Rohstoffversorgung leisten. Entscheidend ist dabei allerdings, wie diese angebaut und zu Palmöl verarbeitet wird.

Foto-Rückblick: Eindrücke vom Palmöl-Forum bei Rapunzel im Allgäu


So kam jede/r zu Wort beim Palmöl-Forum, der etwas zu sagen hatte: Einfach auf den freien Stuhl setzen bei der Fishbowl-Diskussion.

Wie kommen wir zu einem angemessenen Preis für nachhaltige Lebensmittel: Diese Frage diskutierte Rapunzel Marketing-Leiterin Heike Kirsten mit Teilnehmern des Forums.

Das Forum war geprägt von einer besonderen Diskussionskultur mit offenen Formaten, einen World Café, sowie informativen Expertenvorträgen.

Infos aus erster Hand: Vertreterinnen der beiden HAND IN HAND-Palmöl-Projekte von Rapunzel, von Natural Habitats aus Ecuador und von Serendipalm aus Ghana, waren vor Ort. Hier erklärten Jessenia und Larysa von Natural Habitats, wie Palmöl auch nachhaltig angebaut werden kann.

Das Forum war geprägt von einer besonderen Diskussionskultur mit offenen Formaten, einen World Café, sowie informativen Expertenvorträgen. Hier spricht Dr. Gero Leson (Geschäftsführer von Serendipalm in Ghana).

Ökologisch richtet der konventionelle Anbau von Ölpalmen großen Schaden an, wie Sarah Scholz von OroVerde - Die Tropenwaldstiftung aufzeigte.

Beim Vortrag von Irene Knoke vom Institut Südwind wurde klar, dass die Monokulturen in Indonesien und Malaysia zu neuen Formen von Sklaverei führen.

Stephen-Sven Hubbes, Lebensmitteltechnologe und Produktentwickler bei Rapunzel, zeigte auf, welche besonderen Eigenschaften das Palmöl bei der Verarbeitung vor allem in Nusscremes aufweist.

Dr. med. Katrin Bieber erklärte, dass für einen gesunden Zellstoffwechsel die Palmitinsäure, wie sie in Palmöl vorkommt, eine wichtige Rolle spielt.

Journalist Leo Frühschütz hatte alle Zahlen rund um den Verbrauch von Palmöl parat und verblüffte damit manche Besucher.

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