 |
RAPUNZEL EVENTS
 |
 |
 JUN
 14
|
14.06.2012: RAPUNZEL Event
REISEBERICHT: MIT DEM GLEITSCHIRM UND ZU FUß DURCH ÄTHIOPIEN UND TANSANIA, M. GEBERT
|
 |
 |
 JUN
 26
|
26.06.2012: RAPUNZEL Kino
DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY
|
FRISCH AKTUALISIERT
Lieferantenportait: Basmati-Reis
Warenkunde: Cashew
Frühstücksbreie
Frühstück- die Kaiserdisziplin
Weihnachtsplätzchen
Weihnachts-Menü 2011
Warenkunde: Sultaninen
Warenkunde: Feigen
Stollencookies
Vanille-Cashew-Kipferl mit Samba-Glasur
Marzipan-Kamele
Schokoladen-Orangen-Muffins
|
 |
WEIHNACHTEN IN BOLIVIEN
Lichterketten, Tannen und Krippen - im Sommer
Die Spanier haben die christliche Religion und mit ihr die christlichen Feste wie Weihnachten nach Südamerika gebracht. Daher wird in den meisten Regionen Boliviens, vor allem in den Städten und von Leuten der Mittelschicht, Weihnachten ähnlich wie bei uns gefeiert. Weihnachten findet jedoch anders als bei uns zur wärmsten Jahreszeit statt, der Winter ist in der südlichen Hemisphäre der Sommer.
In Bolivien wird Weihnachten ganz unterschiedlich gefeiert. Vor allem zwischen den Städten wie la Paz und den ländlichen Regionen gibt es große Unterschiede. Die Straßen der Städte werden mit bunt-blinkenden Lichterketten geschmückt und überall gibt es bunt geschmückte Weihnachtsbäume – meist aus Kunststoff. Aber auch echte Tannen – sogenannte „pinos“ – gibt es zu bestaunen. Dieser dort nicht heimische Baum wird extra für Weihnachten kultiviert. Die meisten Familien stellen Krippen auf, je nach Wohlstand variieren diese in der Größe. Das Jesuskind wird am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember, in die Krippe gelegt. In manchen Regionen wird für das Jesuskind jedes Jahr neue Kleidung gekauft: Das soll Glück für das nächste Jahr bringen.
In Bolivien hat sich die christliche Religion teilweise mit einheimischen Religionen und Traditionen vermischt. Vor allem in den ländlichen Gebieten, in denen der Großteil der einheimischen „Indígenas“ wohnt, ist die christliche Tradition bei den Einheimischen nicht verwurzelt. Die christlichen Feste werden gefeiert, weil sie mit dem landwirtschaftlichen Zyklus zusammenfallen. So feiert das Volk der Aymara an Weihnachten die Sommersonnenwende. Zu diesem Fest werden ebenfalls kleine Geschenke gebacken, die dann der Pachamama (göttliche Mutter Erde) geopfert werden.
In vielen Regionen gehen die Kinder, in traditionelle Gewänder gekleidet, singend von Haustüre zu Haustüre. Als Dank gibt es meist Süßigkeiten oder kleine Plastikspielsachen.
Am Weihnachtsabend wird gemeinsam mit der Familie, Verwandten und Freunden gegessen. Das traditionelle Gericht nennt sich Pikana. Das sind bis zu fünf Fleischsorten in einer Suppe mit Kartoffeln und heimischen Gemüsen. Um Mitternacht geht es dann gemeinsam zur Christmesse (Misa de Gallo). Erst am nächsten Morgen dürfen die Kinder ihre Geschenke auspacken.
Für die Bauern des bolivianischen Hochlandes, wie unsere Quinoalieferanten der Kleinbauernkooperative Anapqui, stehen die indigenen Bräuche im Vordergrund. Weihnachten fällt auf die Zeit kurz nach der Ansaat, die Quinoa-Pflänzchen beginnen zu keimen. Dann steigen die Bauern auf die Hügel und bitten den heiligen Sankt Pedro und die Göttin Pachamama (Mutter Erde) um Regen und eine gute Ernte. Da das landwirtschaftliche Gleichgewicht in der Zone vom Quinoa und den Kameliden (Lamas) abhängt, schmücken die Landwirte die Tiere an den Ohren mit farbiger Wolle, zur Freude, und um den Beginn der Fortpflanzung einzuleiten.
Avocadosalat mit Quinoafüllung
Quinoa in 250ml Wasser zugedeckt ca. 20Min köcheln lassen, auf der abeschalteten Herdplatte ca. 5 Minuten quellen lassen und im offenen Topf auskühlen ...
Quinoa
weiß, rot oder bunt
Quinoa gilt durch seinen Nährstoffgehalt als besonders wertvolles Getreide, es ist sehr eiweißreich und enthält u.a. wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und
Quinoa HIH
|
 |