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Mandeln: Viel mehr als ein knackiger Snack 


Die kleinen Kerne werden oft unterschätzt. Doch Mandeln sind viel mehr als ein knackiger Snack oder eine weihnachtliche Backzutat. Ihr hochkarätiges Nähr- und Vitalstoffspektrum kann sich auch positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Studien zufolge wirkt der regelmäßige Verzehr von Mandeln vorbeugend gegen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einem hohen Cholesterinspiegel und führt möglicherweise zu einer Verbesserung der Knochendichte.

Rapunzel Mandel-Produkte:

Mandeln, Californien
Mandeln, Europa
Mandelstiftchen
Mandeln blanchiert, Europa
Mandeln werden durch eine pelzige Schale geschützt

Botanik und Geschichte


Der kleinwüchsige Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse. Er stammt ursprünglich aus den Grenzgebieten zwischen Süd- Russland, Afghanistan und dem Iran.

Im 17. Jahrhundert brachten spanische Franziskanermönche die ersten Mandelbäume nach Kalifornien. Kommerzielle Plantagen entstanden ca. 200 Jahre später im Hügelland westlich der Sierra Nevada.
Heute werden Mandeln hauptsächlich in den USA (Kalifornien), Spanien und Italien angebaut. Es gibt hunderte verschiedener Mandelsorten, die über die ganze Welt verbreitet sind. Die bekanntesten und am weitest verbreiteten Sorten sind in Kalifornien die Sorten Nonpareil, Butte Padre und Carmel, in Spanien Largueta und Valencia.

Während die Californischen Mandeln zu 100% süß sind, liegt der Anteil der bitteren Mandeln aus europäischen Anbaugebieten bei 1 – 2%.

Anbau, Ernte und Verarbeitung


Äußerst genügsam, hitzeverträglich und windfest blüht der zierliche Mandelbaum je nach Region von Dezember bis in den März in üppig weißer oder rosafarbener Pracht. Ab August liefert er stattliche Ernten. Jedoch nur wenn das Wetter zur Blütezeit trocken ist, wird es eine ertragreiche Ernte, da die Bienen dann fleißig ausfliegen und die Blüten bestäuben können.

Während der trockenen Sommermonate müssen die Mandelbäume bewässert werden, größtenteils mittels wassersparender Tröpfchenbewässerung. Eine Vielfalt an Kräutern und Gräsern wächst zwischen den Baumreihen und dient als Lebensraum für viele Nützlinge.
Ende August beginnt die Ernte und setzt sich bis Mitte Oktober fort. Sie erfolgt sowohl maschinell als auch per Hand, je nach Größe der Mandelfarm. Nachdem die Mandeln sortiert wurden, werden die Schalen in Walzwerken sanft aufgebrochen, so dass der Kern nicht beschädigt wird.

Dann durchlaufen die Mandeln einen Kalibrierungsprozess, bei dem sie nach Größe sortiert und beschädigte Kerne aussortiert werden. Detektoren und Magnete sorgen dafür, dass keine Schalenteile, Zweige oder Steinchen im Produkt verbleiben. Anschließend werden sie auf Förderbändern nochmals visuell geprüft.


Unser kalifornischer Lieferant betreibt seit 30 Jahren biologischen Mandelanbau aus tiefer Überzeugung

Ernährungsphysiologische Bedeutung


Der Mandelbaum wird bereits seit ca. 4000 Jahren kultiviert. Besonders in subtropischen Regionen wurde die Mandel als wichtiges Grundnahrungsmittel geschätzt.

Die Mandel enthält annähernd 22 Prozent hochwertiges Eiweiß und trug auf diese Weise ganz gravierend zur Deckung des Proteinbedarfs der damaligen Bewohner des Mittelmeerraumes bei. Die Mandel sättigt außerdem, ohne dick zu machen, so dass sie den Menschen half, mit bereits kleinen Mahlzeiten leistungsfähig, fit und schlank zu bleiben. Außerdem liefern Mandeln viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Kalium und Eisen sowie große Mengen der Vitamine B und E.
Vitamin E ist ein bekanntes Antioxidans, das uns vor freien Radikalen bewahrt. Es schützt die in der Mandel enthaltenen ungesättigten Fettsäuren vor Oxidation, so dass diese dem Menschen in höchster Qualität zu Verfügung stehen können. Vitamin B1 stärkt zudem die Nerven und Vitamin B2 versorgt jede einzelne unserer Zellen mit Energie. Auch sekundäre Pflanzenstoffen, die antioxidativ wirkenden Polyphenole, stecken in den kleinen Kernen.

Obwohl in ihnen stolze 54 Prozent Fett stecken, ist die Fettsäuren­zusammen­setzung der Mandel für unsere Gesundheit ähnlich positiv wie jene der Olive. Die gesunden Fette in der Mandel bestehen – wie in Olivenöl – in der Hauptsache aus einfach ungesättigten Fettsäuren (der Ölsäure) und zu einem geringeren Teil aus der mehrfach ungesättigten Linolsäure.

Rezepte mit Mandeln


Granola, selbst gemacht mit Müsli und Nüssen
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Geröstete Mandeln mit Kokosblütensirup und Hefeflocken
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Dattel-Nuss Riegel
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Black Bean Chocolate Cake
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Kokos-Beeren-Törtchen
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Kokos-Mandel-Bällchen
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Omega3-Salat mit Kräuter-Hanföl-Dressing und gebratenen Champignons
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Osterbrot
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