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Über Rapunzel   Rapunzel erleben

Bio-Welt & Rapunzel Werte werden 2022 erlebbar 

Blog zum Baufortschritt des Besucherzentrums und zur Projektidee

Der Bau unseres neuen Besucherzentrums befindet sich in vollem Gange, Mitte 2022 soll es in Legau eröffnet werden und "Bio" erlebbar machen. Wir freuen uns auf ein Gebäude mit Ausstellungs­bereich, Schaukaffeerösterei, Bio-Bäckerei, Gastronomie, Bio-Supermarkt, Yoga- und Kochstudio sowie umfangreichen Außenanlagen.

Hier halten wir Sie über die Fortschritte auf dem Laufenden und machen die Idee hinter dem Zentrum greifbar.


"Es gibt noch etwas anderes in dieser immer nüch­terner werdenden Welt, in der es für Menschlich­keit und Freude immer weniger Raum zu geben scheint. Deshalb ist das Wichtigste bei diesem Vorhaben nicht das Objekt selbst. Es sind die Menschen, die es beleben und Rapunzel erlebbar machen."

Joseph Wilhelm
Geschäftsführer Rapunzel Naturkost 

Gewinnspiel: Wie soll das Rapunzel Besucherzentrum heißen?

[01.10.2021] Mitte nächsten Jahres öffnet das Rapunzel Besucherzentrum seine Tore und macht auf verschiedenste Art Bio und die Rapunzel Werte erlebbar. Dort gibt es u. a.: eine Ausstellung, eine Schaukaffeerösterei, ein Bistro mit Bio-Bäckerei, ein Bio-Supermarkt und Platz für allerlei Events.

So viel Vielfalt verdient mehr als nur den Namen "Besucherzentrum", finden wir. Sie auch? Dann lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und überraschen Sie uns mit Ideen, auf welchen Namen wir das Zentrum taufen könnten. Schicken Sie uns Ihren genialen Einfall und gewinnen mit etwas Glück eins von zehn veganen Rapunzel Paketen.

Wir drücken die Daumen!

zum Gewinnspiel

Interview mit Seraphine Wilhelm, Projektleiterin Besucherzentrum

[27.09.2021] Was der künftigen Leiterin des Besucherzentrums bei der Planung des Besucherzentrums besonders viel Freude bereitet, worauf sie am meisten gespannt ist und wie es zu der außergewöhnlichen Form des Dachs kam, erfahren Sie im Interview mit ihr. Die Fragen stellte der Schweizer Ziegelhersteller, der die 130.000 Tonziegel fertigte, mit denen das Dach eingedeckt ist.

Die Entscheidung für das Material Ton machte sich Rapunzel nicht leicht. Möglichst regional, nachhaltig, keine einheitliche Industrieware und wetterfest fürs Allgäu sollte das Dach sein. All das bringen die Tonprodukte aus der Schweiz mit. 

Wir wünschen gute Lektüre!

zum Interview

Ein Dach, das seinesgleichen sucht

[22.07.2021] Fast senkrecht verläuft die hölzerne Dachkonstruktion nach unten, um dann nur Zentimeter vor dem Erdboden zu stoppen. Das sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern hat auch ganz praktische Gründe. Denn das tiefgezogene Dach wird später zusammen mit Tonziegel eine mechanische Klimatisierung weitestgehend überflüssig machen.

Lesen Sie hier mehr zu dem Unternehmen hinter der herausfordernden Dachkonstruktion.

Come fly with me: Drohnenflug durch die Baustelle

[19.07.2021] Fliegen Sie mit unserer Drohne durch das entstehende Besucherzentrum, in dem ab Sommer 2022 der Duft von frisch geröstetem Kaffee in der Luft liegt und Sie auf der Dachterrasse oder im Grünen die umfangreiche Ausstellung rund um bio-fairen Anbau Revue passieren lassen können. Zur Stärkung erwarten Sie Leckereien in einer Bio-Bäckerei und der Gastronomie oder Sie schlendern durch den Bio-Supermarkt und zaubern sich zuhause etwas Schönes. Geheimtipp: Mit einem Picknickkorb können Sie rund um das Besucherzentrum die Seele baumeln und den Tag ausklingen lassen.
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Wir freuen uns auf die Eröffnung und sagen jetzt schon danke an die Firma Filgis für diesen perfekten Rohbau!

Menschen, Welt und Umwelt in Balance

Die Architektur des Besucherzentrums

Architekt Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO2050
Architekt Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO2050
Architekt Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO2050
[Juni 2021] Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums ist in vollem Gange. Die kreativen Köpfe hinter dem Projekt sind die Architekten von haascookzemmrich STUDIO2050. Mit ihren Entwürfen streben sie menschen- und umweltfreundliche Lösungen an. 2019 erhielt das Architekturbüro den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Die architektonische Idee hinter dem Besucherzentrum ist es, Menschen, Welt und Umwelt in Balance zu bringen.

Das bedeutet, dass das Gebäude seinen Besuchern einen Mehrwert liefert und ihr Alltagsleben bereichert, ohne dafür Raubbau an der Natur zu betreiben. Ökologische Kriterien sind daher fester Bestandteil des Konzepts. Ressourcenschonendes Bauen mit einer Rückbesinnung auf traditionelle Baumethoden zieht sich durch alle Ebenen des Projekts.

Interview mit Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO2050

Herr Haas, Sie haben einmal gesagt, dass das Besucherzentrum den Rapunzel Leitsatz "Wir machen Bio aus Liebe" veranschaulichen soll. Wie manifestiert man ein Motto in einem Gebäude und woran erkennen das die BesucherInnen später?

Martin Haas: Das schwebende, alles umspannende, organisch geschwungene Dachband, die in den Naturraum gestreckten Gebäudeflügel und die sorgfältige Wahl der Baumaterialien werden dem Besucher, so hoffe ich, unsere Leidenschaft bei der Entwicklung des Besucherzentrums veranschaulichen. Das Gebäude besitzt trotz seiner Größe viel Poesie und Natürlichkeit. Es ist offen und einladend und kann begangen und erwandert werden. Man kann ihm sogar aufs Dach steigen! Es steckt buchstäblich viel Liebe im Detail und die Hingabe bei der Entwicklung der mannigfachen Erlebnisse eines Besuchs werden von den Menschen sicherlich gespürt.

Das Besucherzentrum soll Bio erlebbar machen. Welchen Teil trägt die Architektur dazu bei?

Martin Haas: Die natürlichen Kreisläufe der Natur zu beachten ist eine Grundlage ökologischen Landbaus. In der Ausstellung des Besucherzentrums erfährt der Besucher alles über die Teilaspekte gesunder Ernährung. Vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Teller. Diesem Grundsatz einer ökologischen Kreislaufwirtschaft fühlt sich auch die Architektur verpflichtet. Wir haben eine Ökobilanz erstellt und die Materialien nach eingebundener Energie, der Wiederverwertbarkeit und dem Transport gewählt. Nachwachsenden oder wiederverwertbaren Baustoffen wurde, wann immer möglich, der Vorzug gegeben. Selbst die Dämmung des Kellers besteht aus recyceltem Schaumglas.

Die Haustechnik wurde auf ein notwendiges Minimum reduziert und wir nutzen, was uns die Natur vor Ort als Mikroklima zur Verfügung stellt. So wurden die Lage und Anordnung der Räume und die Fensteröffnungen nach mikroklimatischen Gesichtspunkten festgelegt. Der weite Dachüberstand sorgt für eine natürliche Verschattung der tageslichtoptimierten Räume und wir verzichten weitestgehend auf eine mechanische Klimatisierung.
Was ist das Besondere an der Architektur des Rapunzel Besucherzentrums und worauf sind Sie und Ihr Team stolz?

Martin Haas: Es fällt schwer, einen einzelnen Aspekt herauszugreifen. Ich denke, dass gerade die Vielschichtigkeit der Erlebnisräume ein besonderer Wesenszug des Besucherzentrums wird. Das geschwungene hölzern-tönerne Dachband, welches sich zu einem Rapunzel Turm aufschwingt, wird sicherlich der Hingucker. Diese „märchenhaften" Assoziationen sind erwünscht und steigern den hohen Wiedererkennungswert des Gebäudes.
Das Spielerische setzt sich in den Freianlagen fort. Herzlichkeit und Einladung sind Kriterien, die Joseph Wilhelm und mich bei der Entwurfsentwicklung als Leitmotive sehr geleitet haben. Stolz sind wir dann, wenn die Menschen gerne und wiederholt kommen!

Was müssen sich die Besucher nach Eröffnung unbedingt ansehen?

Martin Haas: Na alles! Die Schaurösterei und ein herrlicher Kaffeeduft werden den Besucher in der Eingangshalle begrüßen. Der Zopf der Rapunzel in Form der großen, gewendelten Holztreppe will beklettert werden und lädt ein, die drei Geschosse mit dem Weinkeller, der Ausstellung und der Dachterrasse mit dem Vogelnest und dem tollen Rundumblick zu ergründen. Die Ausstellung ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein Raum der Inspiration mit vielen Mitmachstationen in atmosphärischer Umgebung. Allein dieser Besuch lohnt schon voll und ganz.

Man kann aber auch ganz faul im Café sitzen und den Blick durch den Märchengarten schweifen lassen, während frischer Brotduft aus der Bäckerei zum Mittagssnack verführt. Oder gleich im Garten auf der Picknickdecke schlummern, während im Pizzaofen ein Leckerbissen duftet. Darüber hinaus wird der neue Rapunzel Laden neben dem normalen Sortiment auch viele besondere Waren bieten. Das Haus hat so viele unterschiedliche Erlebnisräume, dass jeder seinen eigenen Lieblingsort schnell findet. Wenn es dann eröffnet ist, verrate ich Ihnen auch den meinen …

Herr Haas, wir bedanken uns für das Gespräch.
Die Form des imposanten Dachs ist einzigartig.
Die Form des imposanten Dachs ist einzigartig.
Die Form des imposanten Dachs ist einzigartig.
Bald ermöglicht das 2. OG den Zugang zur Dachterrasse.
Bald ermöglicht das 2. OG den Zugang zur Dachterrasse.
Bald ermöglicht das 2. OG den Zugang zur Dachterrasse.
Projektleiterin Seraphine Wilhelm und Architekt Martin Haas auf der Baustelle.
Projektleiterin Seraphine Wilhelm und Architekt Martin Haas auf der Baustelle.
Projektleiterin Seraphine Wilhelm und Architekt Martin Haas auf der Baustelle.

Lebendig wie die Natur: Biberschwanzziegel für das imposante Dach

[April 2021] Waren Sie schon mal in einer Ziegelei? Nein? Dann stellen Sie sich einfach vor, wie es in einer Bäckerei zugeht – nicht von ungefähr gab es früher den Beruf des Ziegelbäckers. Wie das Korn wird auch der Ton zunächst fein vermahlen. Mikroorganismen sorgen – wie die Hefe beim Teig – für die gewünschte Konsistenz, Wasser macht die Masse formbar. Und am Schluss wird bestrichen und gebacken.

Ganz so einfach gestaltet sich das alte Handwerk natürlich nicht. Es braucht viel Erfahrung, um Ton zu hochwertigen und langlebigen Produkten zu verarbeiten. Eine Ziegelei, die dieses Know-how mitbringt, ist Gasser Ceramic in der Nähe von Bern. Aus dem Schweizer Familienunternehmen kommen die ca. 120.000 Biberschwanzziegel à 1,8 kg, die das imposante Dach des Besucherzentrums von Rapunzel bedecken werden. Der Name des Ziegels, man ahnt es schon, leitet sich von der optischen Ähnlichkeit mit dem Nagetier ab.
Matthias Schönle (hier vor der Tongrube) ist seit 25 Jahren bei der Firma Gasser Ceramic.
Matthias Schönle (hier vor der Tongrube) ist seit 25 Jahren bei der Firma Gasser Ceramic.
Matthias Schönle (hier vor der Tongrube) ist seit 25 Jahren bei der Firma Gasser Ceramic.
Der Ton in Rapperswil entstand mit der Alpenentstehung und ist 23 Mio. Jahre alt.
Der Ton in Rapperswil entstand mit der Alpenentstehung und ist 23 Mio. Jahre alt.
Der Ton in Rapperswil entstand mit der Alpenentstehung und ist 23 Mio. Jahre alt.
Jährlich werden in der Grube ca. 65.000 Tonnen Ton abgebaut.
Jährlich werden in der Grube ca. 65.000 Tonnen Ton abgebaut.
Jährlich werden in der Grube ca. 65.000 Tonnen Ton abgebaut.
Die Entscheidung für das Material Ton machte sich Rapunzel Gründer Joseph Wilhelm nicht leicht. Möglichst regional, nachhaltig, keine einheitliche Industrieware und wetterfest fürs Allgäu sollte das Dach sein. All das bringen die Tonprodukte aus der Schweiz mit. Ton ist langlebig, natürlich und eines der ältesten Baumaterialien der Welt. Die Ziegel atmen förmlich, nehmen Wasser auf und geben es wieder ab. So wird sich das Klima im Besucherzentrum auf natürliche Weise regulieren. Auch dank des Schattens, den der weite Dachüberstand bringt.

Ton, Wasser, vielleicht ein bisschen Sand und ganz viel Leidenschaft und Erfahrung. Das ist das Erfolgsrezept.

Ziegeleien wie die der Gassers haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Hier wird von langjährigen Mitarbeitern noch alles an einem Ort gefertigt. Auf dem gesamten Gelände finden sich die Farben Ocker bis Rostbraun – sei es in der Tongrube oder im Werk bei der Verarbeitung.

Dieses Erdige strahlt ganz viel Wärme aus. Und charakterisiert mit seiner Ursprünglichkeit ein ehrliches Handwerk. Ton, Wasser, vielleicht ein bisschen Sand und ganz viel Leidenschaft und Erfahrung. Das ist das Erfolgsrezept.
Ziegelhersteller siedeln sich dort an, wo Tongruben sind. Der Ton in Rapperswil im Kanton Bern entstand mit der Alpenentstehung und ist 23 Mio. Jahre alt – das ist in der Geologie tatsächlich jung! Ton, das ist verwitterter Granitstein und das Mineral Feldspat. Jährlich werden in der Grube ca. 65.000 Tonnen Ton abgebaut, das ist ein halber Meter pro Jahr. Nach der Abtragung liegt das Material für ein Jahr in der Grube auf einem sogenannten Rüsthaufen, wo Mikroorganismen Elastizität in das Material bringen. Da, wo Ton bereits abgetragen wurde, werden Bäume angepflanzt. Das Credo der Ziegelei: „Was wir der Natur nehmen, geben wir ihr auch wieder zurück.“
In der Ziegelproduktion ist es nach der ruhigen Tongrube vorbei mit der Friedlichkeit. Es rattert und rüttelt – da passiert was! Los geht’s mit dem Kollergang. Hier wirken tonnenschwere Läufer auf den Ton ein und mahlen ihn ganz fein. Nach ein paar Wochen Lagerung im Sumpfhaus, wo ein Feuchtigkeitsausgleich stattfindet, wird der Ton mit Wasser vermischt und gut durchgeknetet. Dann geht’s ans Pressen der feuchten Masse und ans Zuschneiden auf die Ziegelform. Jeder einzelne Ziegel erhält den Rapunzel Slogan „Bio aus Liebe“ eingeprägt. Anschließend werden die Ziegel getrocknet.
Im Sumpfhaus findet ein Feuchtigkeitsausgleich statt.
Im Sumpfhaus findet ein Feuchtigkeitsausgleich statt.
Tonnenschwere Läufer wirken auf den Ton ein und mahlen ihn ganz fein.
Tonnenschwere Läufer wirken auf den Ton ein und mahlen ihn ganz fein.
Der Farbton der Ziegel wird individuell auf die Wünsche von Rapunzel angepasst.
Der Farbton der Ziegel wird individuell auf die Wünsche von Rapunzel angepasst.
Der Ton wird mit Wasser vermischt und gut durchgeknetet.
Der Ton wird mit Wasser vermischt und gut durchgeknetet.
Nach dem Pressen der feuchten Masse wird diese auf Ziegelform zugeschnitten.
Nach dem Pressen der feuchten Masse wird diese auf Ziegelform zugeschnitten.
Individuelle Prägung: Rapunzel Slogan 'Bio aus Liebe'
Individuelle Prägung: Rapunzel Slogan 'Bio aus Liebe'
Besonders spannend ist die Färbung der Ziegel an der Engobiermaschine. Engobe ist eine flüssige Tonmineralmasse, mit der die Ziegel beschichtet und gefärbt werden. Wild und lebendig wie die Natur selbst sollen die Rapunzel Ziegel aussehen, keiner wie der andere. Dafür durchlaufen die Ziegel drei Stationen. An jeder spritzen zahlreiche Düsen Flüssigkeit in unterschiedlichen, natürlichen Erdfarben auf die Ziegel. Ganz so unberechenbar, wie das Ganze aussieht, ist es aber nicht. Bei mehreren Besuchen bestimmte der Architekt exakt den gewünschten Farbton. Es gilt also: Wild und natürlich? Ja. Willkürlich? Nein.
Durch die Engobiermaschine erhalten die Ziegel ihr individuelles Aussehen.
Durch die Engobiermaschine erhalten die Ziegel ihr individuelles Aussehen.
Zweieinhalb Tage bei über 1000 Grad verbringen die Ziegel danach in einem Ofen.
Zweieinhalb Tage bei über 1000 Grad verbringen die Ziegel danach in einem Ofen.
Im Ziegelbahnhof warten die Ziegel anschließend auf ihre Auslieferung.
Im Ziegelbahnhof warten die Ziegel anschließend auf ihre Auslieferung.
Im Ziegelbahnhof warten die Ziegel anschließend auf ihre Auslieferung.
Keiner wie der andere: einzigartige Biberschwanzziegel für das Besucherzentrum.
Keiner wie der andere: einzigartige Biberschwanzziegel für das Besucherzentrum.
Keiner wie der andere: einzigartige Biberschwanzziegel für das Besucherzentrum.
Letzte Station ist der 100 Meter lange Tunnelofen. Zweieinhalb Tage verbringt das Tonprodukt in dem 1040 bis 1050 Grad heißen und rot glühenden Ofen. Die Abwärme wird im Sinne der Nachhaltigkeit aufgefangen und zur vorangeschalteten Trocknung geleitet.

Das Ergebnis: individuelle Ziegel mit einem Farbspektrum von Rostbraun bis Ocker. Erwartungsfroh liegen sie da und warten auf ihre Reise ins Allgäu. Im Hintergrund die Tongrube, aus der sie wenige Tage zuvor kamen.

Baupause ≠ Spaßpause

Im Untergeschoss des Besucherzentrums geht’s heiß her

[Januar 2021] Es schneit im Allgäu. Und das seit Tagen. Da ächzen alle, die am Bau unseres Besucherzentrums mitwirken. Denn zu viel Schnee, das bedeutet Baupause.

Leise rieselt der Schnee? Falsch gedacht! So ruhig war es hier am Wochenende nämlich gar nicht. Die Familie unseres technischen Projektleiters, Edmund Haug aus Legau, erklärte das Untergeschoss kurzerhand zur Eisbahn und lieferte sich auf der eiskalten Fläche ein hitziges Turnier.

Vielen Dank für die grandiose Idee und die tollen Aufnahmen!

Moderner Holzbau für das Haupt

Ein Dach entsteht – oder "Lego für Große"

[Dezember 2020] An einem kalten Wintertag kommen wir bei Holzbau Endres in Bad Grönenbach, nur 15 Minuten Fahrt von Legau entfernt, an. Die ersten Sparren und Pfetten befinden sich zwar schon am Gebäude, die Gauben allerdings werden noch in der großen Halle gefertigt und uns stolz präsentiert. Wir wollen wissen, wie so ein Dachstuhl entsteht und was das Besondere am Dach des Rapunzel Besucherzentrums ist.

Planung ist die halbe Miete: jedes Teil an seinen Platz

Wer meint, dass ein Zimmermann nur mit dem Holz an sich arbeitet, hat weit gefehlt. Monatelange Planung am Computer geht voraus, bevor das Holz bestellt und Hand angelegt werden kann. Denn was in den Plänen der Architekten und Statiker grob vorgegeben ist, muss von den Holzspezialisten erst noch im Detail ausgearbeitet werden. Vor allem die windschiefen Flächen, die runden Bauteile und der Brandschutz werden aufwändig definiert.
Holzbau Endres in Bad Grönenbach
Holzbau Endres in Bad Grönenbach
Holzbau Endres in Bad Grönenbach
Zimmerermeister Josef Zeller präsentiert die herausfordernde...
Zimmerermeister Josef Zeller präsentiert die herausfordernde...
Zimmerermeister Josef Zeller präsentiert die herausfordernde...
...Detailplanung
...Detailplanung
...Detailplanung
Dank der guten Vorarbeit und detailgetreuer Pläne wissen die Arbeiter auf der Baustelle später, welches Teil an welchen Platz kommt. "Das ist wie Lego für Große", erklärt uns Geschäftsführer Matthias Endres schmunzelnd, der das Unternehmen in dritter Generation führt. "Alles, was wir hier fertigen, muss später an der richtigen Stelle mit dem richtigen Gegenstück zusammengesetzt werden." Wie das funktioniert, verstehen wir in der Halle ein bisschen mehr. Auf einem Bauteil lesen wir dort: "Südbau Süd-Ost-Ecke oben, innerer Kranz oben".
Wachsen die verwendeten Bäume, wie hier die heimische Fichte, in der Region, sei Holzbau grundsätzlich immer nachhaltig, so Matthias Endres. Für die Bauteile des Dachs verwendet er verleimtes Brettschichtholz, denn gesägtes Bauholz ist in dieser Dimension und Länge nicht lieferbar. Das Holz dafür kommt aus Reuthe in Vorarlberg. Die sechs Gauben wiederum werden aus Brettsperrholz gefertigt. Für den Dachaufbau, also Schalung, Dach- und Konterlattung, wird Massivholz aus dem Allgäu verwendet.
Geschäftsführer Matthias Endres führt uns durch die Halle
Geschäftsführer Matthias Endres führt uns durch die Halle
Geschäftsführer Matthias Endres führt uns durch die Halle
Auch die ca. 100.000 Dachziegel werden in einem nächsten Schritt von den Zimmerleuten angebracht. "Jeder Ziegel wird mindestens einmal von einem Arbeiter in die Hand genommen. An den Rundungen des Gebäudes auch mehrmals, denn hierfür müssen die Ziegel auf Trapezform zugeschnitten werden", erklärt Zimmerermeister Josef Zeller, der einmal in der Woche auf der Baustelle nach dem Rechten sieht.
Was das Besondere am Dachstuhl des Besucher­zentrums sei, fragen wir den Geschäftsführer: "Optik, Größe und die herausfordernde Form", erhalten wir als Antwort. Das sei schon High End, was da am PC, im Abbund und auf der Baustelle geleistet wird. "So etwas macht man nur einmal im Leben. Wir wurden von Rapunzel gefragt, ob wir uns das zutrauen. Wir wollten es anpacken und haben die Herausforderung gerne angenommen." Für uns ist nach unserem Besuch klar: Mission gelungen.

Wände, Stützen, Decken

Neues Video zum Baufortschritt des Besucherzentrums

[Juli 2020] Ganz schöner Sprung von unseren letzten Aufnahmen im April 2020 zu heute – unsere Vorfreude wächst mit jedem Tag.

Kommen Sie mit auf die Baustelle und stellen sich gemeinsam mit uns vor, wie wir in der Ausstellung Spannendes über Bio-Anbau lernen, in der Schaukaffeerösterei von Gerüchen eingehüllt werden und im Yoga- und Kochstudio Körper und Geist stärken.

Grundstück unter gutem Omen


Das Besucherzentrum aus Sicht eines Geomanten

Marko Pogacnik
Geomant Marko Pogacnik
Geomant Marko Pogacnik
© Marko Pogacnik
[07.05.2020] Das Konzept der Geomantie – oder Erdheilungsarbeit – dürfte nicht allzu bekannt sein. Dabei ist es so alt wie die Menschheit selbst. Rituelle Stätten etwa finden sich stets an bewusst ausgewählten Orten, die eine ganz besondere Energie ausstrahlen. Und auch heute streben die Menschen danach, gute Energie an einen Ort oder in einen Raum zu bringen, wie zum Beispiel mit der chinesischen Harmonielehre Feng Shui.

Ein Geomant erfasst einen Ort und bringt ihn in Einklang mit den Menschen. Mit diesem Ziel vor Augen besuchte der Geomant Marko Pogačnik für Rapunzel das Grundstück, auf dem das Besucherzentrum entsteht. Ihm zufolge können wir mit dem Bewusstseinsfeld, das die Erde umgibt, kommunizieren. Dafür brauche es eine Sprache, die über den Rahmen der rationalen Logik hinausgeht. Diese Sprache ist eine universelle und eine Mischung aus symbolischen Bildern, Klängen, Bewegungen usw.
Versuchen wir einmal, diese Sprache zu verstehen und tauchen in einen Auszug des Erkundungsberichts des Geomanten vor Bauanfang ein.

„Auf dem Gelände des zukünftigen Besucherzentrums kommt mir eine Schlange entgegen, die ich als Hüterin des Ortes verstehe. Ich spreche mit ihr und bitte sie sich zurückzuziehen und dem Plan des Besucherzentrums Raum zu geben. (…). Ich arbeite daran, die Elementarwesen der gefällten Bäume in die Hecke am Rand des Geländes Richtung Rapunzel Gelände überzusiedeln.(…).

Der Ort von Rapunzel steht in Beziehung zu zwei bedeutsamen Wallfahrtskirchen in der Nähe. Die drei Einrichtungen bilden ein energetisches Dreieck mit dem Potenzial das neue Besucherzentrum und Rapunzel zu unterstützen (…).“
Geomantie lässt sich nicht direkt greifen. Uns bleiben nur unsere eigenen Erfahrungen. Rapunzel Geschäftsführer Joseph Wilhelm beschreibt seine Begegnung mit der Geomantie so:

„Nachdem Marko auf unserem Gelände war, ging plötzlich alles ganz leicht. Und just in dieser Zeit erhielten wir dann auch die Teilbaugenehmigung.“

Wie es weiter geht? Wir bei Rapunzel sind schon ganz gespannt auf einen von Marko angefertigten Stein, der ein Kosmogramm zeigt. Er soll der Schlange, der Beschützerin des Ortes, geschenkt und an ihren Rückzugsort gesetzt werden.

Mehr zu Marko Pogačnik www.markopogacnik.com

Erste Wände und Konturen: Luftaufnahmen vom Fundament

vom April 2020

Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020
Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020

Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020
Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020

Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020
Luftaufnahme des Rapunzel Besucherzentrums vom April 2020

Blick in die Zukunft mit einer Zeitkapsel

Grundsteinlegung leitet Hochbau des Besucherzentrums ein

[12.02.2020] Nach dem offiziellen Baubeginn Ende 2019 wurde dem Projekt am 12. Februar 2020 Leben eingehaucht. Einer alten Bautradition folgend wurde dafür ein Grundstein in den Boden eingelassen. Mit seiner Lage in der Mitte des Gebäudeumrisses befindet er sich im Herzen des Gebäudes, das in Legau entsteht.

Joseph Wilhelm selbst ließ den Grundstein aus Sichtbeton in ein Loch in der Erde ein. Das Besondere: Im Inneren befindet sich eine Weltkugel aus Metall. Diese Zeitkapsel umschließt Zeitgenössisches und Gegenstände aus der Firmengeschichte. Die Weltkugel hat für Rapunzel symbolischen Charakter und verdeutlicht den Glauben an eine gerechte und lebenswerte Welt, in der Globalität nicht als Bedrohung empfunden wird, sondern als Chance.

Zu den Anwesenden zählten Bauherrin und künftige Leiterin des Zentrums Seraphine Wilhelm, Rapunzel Geschäftsführer Joseph Wilhelm sowie Geschäftsführerin Margit Epple.

Außerdem waren u.a. Edwin Münsch von der Firma Filgis, Martin Haas vom Architektenbüro haascookzemmrich STUDIO2050, der Legauer Bürgermeister Franz Abele, Daniel Bracke von der Lerchenmüller GmbH, Monika Schulz von Transsolar sowie Rapunzel Mitarbeitende, darunter auch Kolleginnen und Kollegen von Rapunzel Türkei anwesend.

Der Grundstein des Rapunzel Besucherzentrums wurde am 12. Februar 2020 feierlich gelegt. Mit im Bild von links: Bürgermeister Franz Abele, Geschäftsführerin Margit Epple, Bauleiter Edwin Münsch, Projektleiterin Seraphine Wilhelm, Architekt Martin Haas sowie Geschäftsführer und Rapunzel Gründer Joseph Wilhelm.
Der Grundstein des Rapunzel Besucherzentrums wurde am 12. Februar 2020 feierlich gelegt. Mit im Bild von links: Bürgermeister Franz Abele, Geschäftsführerin Margit Epple, Bauleiter Edwin Münsch, Projektleiterin Seraphine Wilhelm, Architekt Martin Haas sowie Geschäftsführer und Rapunzel Gründer Joseph Wilhelm.
Der Grundstein des Rapunzel Besucherzentrums wurde am 12. Februar 2020 feierlich gelegt. Mit im Bild von links: Bürgermeister Franz Abele, Geschäftsführerin Margit Epple, Bauleiter Edwin Münsch, Projektleiterin Seraphine Wilhelm, Architekt Martin Haas sowie Geschäftsführer und Rapunzel Gründer Joseph Wilhelm.

Eine Weltkugel gefüllt mit symbolischen Gegenständen der Firmengeschichte von Rapunzel im Inneren des Grundsteins symbolisiert die gelebten Werte des Unternehmens.
Eine Weltkugel gefüllt mit symbolischen Gegenständen der Firmengeschichte von Rapunzel im Inneren des Grundsteins symbolisiert die gelebten Werte des Unternehmens.
Eine Weltkugel gefüllt mit symbolischen Gegenständen der Firmengeschichte von Rapunzel im Inneren des Grundsteins symbolisiert die gelebten Werte des Unternehmens.

Für die Nachwelt hält der Grundstein eine aktuelle Liste der Mitarbeiter von Rapunzel, einen Spielzeug-Bulli, Feigen aus der Türkei, eine Ausgabe des Rapunzel Magazins natur.post, den Bau- und den Architektenvertrag, einen One-World-Award-Pass, den Rapunzel Lieferantenpreis Goldene Haselnuss, ein Glas Samba und eines mit Kaffeebohnen, ein Genfrei-Gehen-Buch, den Rapunzel Nachhaltigkeitsbericht, ein Familienfoto sowie ein Foto, das die Gründerkinder Sebastian und Seraphine zeigt, eine Memminger Zeitung, ein Legauer Blättle und den Spiegel mit der aktuellen DANKE-Anzeige zur Stärkung des Fachhandels bereit.

Die Basis: Luftaufnahmen vom Fundament

vom Januar 2020

Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang
Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang

Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang
Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang

Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang
Der Bau des Rapunzel Besucherzentrums befindet sich in vollem Gang

Spatenstich leitet Bau des Besucherzentrums ein

[28.11.2019] Der Spatenstich für das neue Besucherzentrum am 28. November 2019 ist ein großer Moment für Rapunzel. "Das Besucher­zentrum wird ein Ort der Lebens­freude, Kommunikation, Information und Wissens­vermittlung sein. Gleichzeitig bietet es Raum zum Einkehren, Einkaufen und Feiern", beschreibt Firmengründer und Geschäftsführer Joseph Wilhelm die Idee hinter dem geplanten Besucherzentrum.

Es geht darum, die Werte und Themen wie Menschlichkeit, Freude, Nachhaltigkeit und Bio-Landwirtschaft, für die Rapunzel steht, nach außen zu tragen. "Für uns ist das eine große Investition in die Zukunft, die nachhaltig und sehr lange wirken wird."
Gemeinsamer Spatenstich: Hans-Joachim Weirather, Franz Abele, Edwin Münsch, Martin Haas, Seraphine Wilhelm, Leonhard Wilhelm, Margit Epple, Joseph Wilhelm
Gemeinsamer Spatenstich: Hans-Joachim Weirather, Franz Abele, Edwin Münsch, Martin Haas,
Seraphine Wilhelm, Leonhard Wilhelm, Margit Epple, Joseph Wilhelm
Gemeinsamer Spatenstich: Hans-Joachim Weirather, Franz Abele, Edwin Münsch, Martin Haas, Seraphine Wilhelm, Leonhard Wilhelm, Margit Epple, Joseph Wilhelm

Das Bauvorhaben mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro netto ist die größte Einzel-Investition in der 45-jährigen Firmengeschichte von Rapunzel. Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude mit einem Museums- und Besucherkonzept auf rund 7560 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, in dem rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen werden und rund 150.000 Besucher pro Jahr erwartet werden. Die Eröffnung ist für Sommer 2022 geplant.

Das Haus voller Entdeckungsmöglichkeiten vermittelt im Museums- und Ausstellungsbereich auf emotionale und erlebbare Weise Wissen rund um die Themen gesunde Ernährung und Ökologie. Weitere Bestandteile des Besucherzentrums werden eine Schaurösterei, Bio-Bäckerei, Bio-Supermarkt, Gastronomie zur gemütlichen Einkehr, Kochschule, Yogastudio und umfangreiche Freianlagen sein. Die Außenbereiche laden zum Entspannen oder zu einem Picknick auf dem Weg in den Süden ein.

"Unser Anspruch ist, dass dieses Besucherzentrum einen Aha-Effekt auslöst und vermittelt: Es gibt noch etwas anderes in dieser immer nüchterner werdenden Welt, in der es für Menschlichkeit und Freude immer weniger Raum zu geben scheint. Deshalb ist das Wichtigste bei diesem Vorhaben nicht das Objekt selbst. Es sind die Menschen, die es beleben und Rapunzel erlebbar machen", vertieft Joseph Wilhelm seine Gedanken zum Projekt.

Anspruchsvolle Architektur und geringer CO²-Abdruck

Die Architekten haascookzemmrich Studio 2050 schaffen mit ihren Plänen eine begehbare Gebäude­skulptur, welche bereits durch ihre Bauweise ökologische Kriterien integriert. Das ressourcen­schonende Bauen mit einer Rückbesinnung auf traditionelle Baumethoden zieht sich durch alle Ebenen.

Das tiefgezogene Dach mit glasierten Tonziegeln macht beispielsweise eine Klimaanlage überflüssig. Die möglichst regionalen Baumaterialien werden einer Öko-Bilanz unterzogen, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.
© haascookzemmrich

© © haascookzemmrich
© haascookzemmrich

© © haascookzemmrich
„Mit diesem Haus bringen wir Menschen, Welt und Umwelt in Balance“, fasst Martin Haas die Ideen der Architekten zusammen. „Nachhaltigkeit sollte nicht über Verzicht kommuniziert werden, sondern über Lebensfreude. Die organische Form entspricht dem Kreislaufgedanken von Rapunzel, der optische Dreiklang des Gebäudes greift praktisch in die Natur hinein“.

Das Bauunternehmen Filgis aus Altusried wird das Gesamtprojekt bis Sommer 2022 für Rapunzel erstellen. Durch das Projekt entstehen auch rund 50 spannende neue Arbeitsplätze – ein weiterer Gewinn für die gesamte Region.
© haascookzemmrich

© © haascookzemmrich

Gestalten, was werden will ... Projektplanung & -details

  • Bauherr: Rapunzel Naturkost GmbH, Legau 
  • Projektleitung: Seraphine Wilhelm
  • Architekt: haascookzemmrich STUDIO2050, Stuttgart 
  • Generalunternehmer: Gebr. Filgis GmbH & Co. KG, Altusried
  • Spatenstich: 28.11.2019
  • Geplante Eröffnung: Sommer 2022
  • Geplante Gesamtinvesition: 25 Mio € netto
  • Bruttogeschossfläche (BGF): rund 7.560 m²
  • Bruttorauminhalt (BRI): ca. 31.400 m²
  • Geschosse: UG, EG, 1. und 2. OG
  • Erwartete Besucherzahl pro Jahr: 150.000 
  • Geschaffene Arbeitsplätze: ca. 50
Jedes Essen zählt!

DIE Quelle für Veggie-Leben mit Backschule, Videos, Kochstudio, uvm...


Wo gibt's Rapunzel?

Rapunzel Produkte sind in Bio-Läden, Naturkost-Fachgeschäften, Reform­häusern oder Bio-Super­märkten in ganz Deutschland erhältlich.


Online einkaufen

Kein Bio-Laden in der Nähe? Im Rapunzel Webshop bestellen Sie direkt bei uns.


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