Spezialmehle: viele Proteine & Ballaststoffe und einfach zu verwenden
So macht die nährstoffreiche Küche Spaß!

Und wie schmeckt das? Mit Spezialmehl lassen sich Speisen auch geschmacklich bereichern. Kuchen, Pfannkuchen, Smoothies und Currys zum Beispiel mit einer exotischen Kokosnote, Brot, Brötchen und Cracker mit einem fein-nussigen Hanfaroma, Aufstriche und Bratlinge mit dem orientalischen Geschmack der Kichererbse. Wer es neutral mag, der wählt das milde Leinmehl. Und wer ein von Natur aus süßliches Mehl sucht oder auf industriellen Zucker verzichten möchte, der setzt auf das, von Natur aus mild-süßliche Erdmandelmehl. Das Mehl aus der besonders eiweißreichen heimischen Süßlupine schmeckt mild-nussig.
So schmecken sie:
Hanfmehl | leicht nussig | |||
Kichererbsenmehl | aromatisch nussig durch die feine Röstung | |||
Kokosmehl | mild-süßlich & exotisch | |||
Leinmehl | mild-saatig & neutral | |||
Lupinenmehl | mild und nussig | |||
Erdmandelmehl | fein-süßlich |
Nährwerte, Verwendung & Herstellung
Mit wertvollen Mehlen lässt sich einfach und schnell die Nährstoff-Aufnahme erhöhen. Da sie einer Vielzahl von Gerichten des täglichen Speiseplans hinzugefügt werden können, gelingt das ganz einfach.
Im Vergleich zu Weißmehl, das durch seinen hohen Anteil an einfachen Kohlenhydraten einen sehr schnellen Blutzuckeranstieg und damit eine hohe Insulinausschüttung bewirkt, wirken sich die kohlenhydratarmen Spezialmehlsorten günstiger auf den Zuckerstoffwechsel aus.
Weißmehl ist heutzutage meist hoch verarbeitet und arm an Nährstoffen. Die bessere Alternative dazu sind Vollkornmehle sowie Spezialmehle. Durch ihren höheren Anteil an Proteinen und Ballaststoffen gelten sie als gut sättigend.
- pflanzlichem Eiweiß
- Ballaststoffen
- wertvollen Mineralstoffen & Vitaminen
Nährwerte im Vergleich: Getreidemehle & Spezialmehle
Mehlsorte | Protein/ Eiweiß |
Kohlen- hydrate |
Ballast- stoffe |
Fett | Energie |
Tipps & Tricks: Wie verwende ich Spezialmehle?
- zum Verfeinern und Anreichern im Müsli & Porridge
- als Ergänzung oder Ersatz für Getreidemehl beim Backen von Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck
- für Pfannkuchen und Waffeln
- für Pizzateig
- in Smoothies und Shakes
- als Ei-Ersatz
- zum kalorienreduzierten Verfeinern und Binden von Suppen und Saucen anstatt Sahne
- für Brotaufstriche
- zum Panieren
- als Nuss-Ersatz
- als Ersatz für industriellen Zucker
- zum kreativen Ausprobieren in vielerlei Gerichten
1 Ei =
Leinmehl: 1 EL Mehl + 90 ml Wasser
Kichererbsenmehl: 1 El Mehl + 2 EL Wasser
Lupinenmehl: 1 EL Mehl + 2 EL Wasser

Spezialmehle haben ein anderes Volumen und andere Bindefähigkeiten als klassische Getreidemehle. Letztere enthalten Gluten, ein Klebereiweiß, das für die Backeigenschaften von zentraler Bedeutung ist. Spezialmehle sind von Natur aus glutenfrei, daher ist die Menge beschränkt, in der sie als Mehlersatz in „normalen“ Rezepten beigefügt werden können.
Mit den in der folgenden Tabelle dargestellten Anteilen können Getreidemehle in herkömmlichen Rezepten durch Spezialmehle ersetzt werden:
max. Austauschmenge in % | ||
Erdmandelmehl |
Die Herstellung: zu 100% aus Saaten, Hülsenfrüchten & Co
Rapunzel Spezialmehle werden aus fein gemahlenen Hülsenfrüchten wie deutschen Lupinensamen und italienischen Kichererbsen, aus kalt gepresstem, vermahlenen Kokosnussfruchtfleisch oder aus sogenanntem Presskuchen hergestellt. Dieser Presskuchen entsteht bei der schonenden Herstellung des omega-3-reichen Lein- und Hanföls in der Rapunzel Ölmühle im Allgäu. Der Presskuchen aus Lein- und Hanfsaaat enthält einen deutlich geringeren Fettanteil als die Ausgangsstoffe. Dieser Presskuchen wird dann zu den Mehlen vermahlen. Sie sind eine wertvolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Erdmandelmehl entsteht durch die Vermahlung der schmackhaften und gerösteten Wurzelknollen eines Sauergrasgewächses. Auch wenn man es aufgrund des Namens vermuten könnte: die Erdmandel – auch als Chufa oder Tigernuss bekannt, ist keine Nuss. Ihren Namen verdankt sie ihrem nussigen Geschmack, der an Mandeln oder Haselnüsse erinnert. Alle Mehle bestehen zu 100% aus einer Zutat.

Das könnte Sie auch interessieren



