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Vom Kneten und Gehenlassen: Backen mit Bio-Hefe


Tipps & Tricks und Grundrezepte sowie Ausgefallenes mit Bio-Hefe
Hefeteig - für viele, die sonst unbeschwert in der Küche werkeln immer noch etwas, an das man sich nicht so recht heran traut. Dabei ist ein Hefeteig im Grunde keine besonders schwierige Aufgabe. Daher: Auf dieser Seite finden Sie wichtige Tipps für feines Gebäck mit Hefe.

Das Geheimnis für einen geschmeidigen, luftig-lockeren Hefeteig besteht aus ein wenig Knetarbeit, einem warmen Plätzchen und etwas Zeit zum Gehenlassen. Daraus entstehen dann wunderbare Hefezöpfe, Blechkuchen, Nussschnecken, Zwiebelkuchen, Pesto-Schnecken, Pizzaböden und vieles mehr.

Viel Freude beim Kneten und Gehenlassen!
Übrigens: Wussten Sie, dass Rapunzel einst als erster Anbieter Bio-Hefe auf den Markt gebracht hat? Wir haben damals in den 1990er Jahren intensiv an der Entwicklung mitgewirkt und engagieren uns dafür heute noch - zum Beispiel durch die Umsetzung aller Rapunzel Suppen-Rezepturen ausschließlich mit Bio-Hefe.

Hefezopf: Schritt-für-Schritt-Rezept


So ein Hefezopf ist gar nicht schwer! Hier zeigen wir es Schritt für Schritt:
Mehl, Zucker, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Butter/Margarine, Eier und lauwarme Milch/Planzenmilch dazugeben und mit dem Knethaken des Rührgeräts kneten. 
Dann mit den Händen sorgfältig zu einem glatten Teig kneten. Den Hefeteig in der Schüssel an einem warmen Ort mit einem feuchten Tuch zugedeckt für 30 – 45 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Hefeteig rasch verarbeiten – z.B. zum Zopfflechten auf einem Backblech auslegen und belegen etc.
Dann ein letztes Mal zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen und Ofen vorheizen. Danach ab in den Ofen. Bei 180°C (Umluft etwa 160°C) ca. 45 Minuten backen.

Das süße Grundrezept für Hefezopf:

 
500 g   Mehl
75 g   Rapunzel Rapadura Vollrohrzucker oder Cristallino Rohrzucker
1 Prise   Meersalz
1 Pckg.   Rapunzel Trockenhefe
200 ml   lauwarme Milch oder Wasser (vegane Variante)
100 g   weiche Butter oder pflanzliche Margarine
2   Eier
oder 1/4 TL Backpulver +1 EL Pflanzenmilch od. Wasser (vegane Variante)

Das würzige Grundrezept für Hefeteig:

 
500 g   Mehl
1 TL   Rapunzel Rapadura Vollrohrzucker oder Cristallino Rohrzucker
1 TL   Meersalz
1 Pckg.   Rapunzel Trockenhefe
250 ml   Wasser, lauwarm
3 EL   Rapunzel Olivenöl nativ extra, fruchtig

Tipps & Tricks rund um die Bio-Hefe


  • Kräftiges Kneten von Hand macht den Hefeteig besonders geschmeidig.
  • Der Hefeteig benötigt Sauerstoff. Daher nur mit einem sauberen, feuchten Geschirrtuch abdecken.
  • Milch bzw. Wasser darf nicht kochen. Nur lauwarm zugeben.
  • Die Flüssigkeit nach und nach zugeben und kräftig einkneten. Nachträglich sollte kein Mehl mehr dazukommen, da der Teig sonst trocken wird.
  • Damit er optimal aufgeht, den Teig in die Nähe einer Heizung stellen oder in den ca. 40°C warmen Backofen. Nicht wärmer, da die Hefe sonst inaktiv wird.
  • Besonders praktisch: Hefeteig zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
    So haben Sie morgens ganz schnell und einfach ein wunderbares Hefegebäck.
  • Nicht zu lange gehen lassen! Sonst fällt der Teig wieder zusammen. Als Faustregel gilt: Wenn sich das Teigvolumen verdoppelt hat, ist er fertig.
  • Zum Verarbeiten sind Holz- oder Kunststoffflächen ideal geeignet.
  • Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, Kälte mag die Hefe gar nicht!
  • Süßer Hefeteig lässt sich mit vielen Zutaten füllen oder belegen: Nüsse, Nussmus, Früchte, Trockenfrüchte, Gewürze wie Zimt oder Vanille u.v.m.
  • Salziger Hefeteig lässt sich mit Pesto füllen und ist der ideale Boden für Flammkuchen, Pizza oder Zwiebelkuchen.

Trockenhefe
Trockenhefe

Vorteile von Trockenhefe:


Die Zubereitung mit Trockenhefe ist weniger zeitintensiv, da kein Vorteig notwendig ist. Auch die Vorratshaltung ist einfacher, da Trockenhefe wesentlich länger haltbar ist und nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden muss.

Einen großen Unterschied macht aber die Verwendung von Bio-Hefe: Im Vergleich zu konventioneller Hefe schmeckt die Bio-Hefe wunderbar vollmundig und aromatisch – in süßem wie auch in würzigem Gebäck.

Herstellung und Anwendung der Rapunzel Bio-Hefe

Rapunzel Bio-Trockenhefe wird seit jeher auf Basis von Getreide aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt. Seit dem 1.1.2009 darf diese Hefe wieder als das deklariert werden, was sie immer war: Bio-Hefe.

In einer auf rein biologischer Basis hergestellten Nährlösung aus biologischem Getreide, sauberem Quellwasser sowie Enzymen werden ausgewählte Hefestämme gezüchtet. Alle eingesetzten Mikroorganismen und Rohstoffe sind garantiert GVO-frei.

Bei der Fermentation wird auf chemisch hergestellte Stoffe verzichtet, als Entschäumer wird Bio-Sonnenblumenöl eingesetzt. Dieses einmalige Verfahren ist so schonend, dass sogar der sonst übliche aufwändige Waschprozess überflüssig ist. 
Bei Rapunzel Bio-Hefe handelt es sich um eine Reinzuchthefe der Gattung Saccharomyces Cerevisiae; dieser Hefestamm wird häufig als Bäckerhefe eingesetzt. Zur Produktion der Trockenhefe wird die Hefepaste zusätzlich extrudiert und anschließend im Wirbelschichttrockner schonend getrocknet. Durch den geringeren Wassergehalt ist Trockenhefe länger haltbar als die Frischhefe.

Rapunzel Hefe wird nicht nur aus kontrolliert biologischen Rohstoffen, sondern auch auf schonende und umweltfreundliche Weise hergestellt.

Wichtigster Unterschied bei der Herstellung ist, dass für die Aufzucht hochwertiger Getreideschrot verwendet wird im Gegensatz zur konventionellen Hefeerzeugung, für die Enzyme, Salze, Mineralien und Industrieabfälle eingesetzt werden. Rapunzel Hefe enthält keine Emulgatoren.

Anwendung in der Küche


Es gibt keine Einschränkungen für die Verwendung von Rapunzel Trockenhefe. Sie kann für die gleichen Einsatzbereiche wie konventionelle Hefe verwendet werden. Ob für Brot, Pizza, Hefeschnecken oder Osterbrot der Teig bekommt ein besonders feines Aroma und gelingt immer. Aus der wertvollen Rapunzel Bio-Hefe werden auch die Hefeflocken hergestellt. Diese sind eine ideale Ergänzung ihrer täglichen Ernährung. Das intensiv-würzige Aroma ist ideal zum Abschmecken von Salaten, Gemüsegerichten und Suppen. Zur Erhaltung der Nährstoffe sollten die Hefeflocken warmen Gerichten erst nach dem Kochen zugegeben werden.

Eigenschaften und Vorteile

 
  • Einsetzbar für alle Gebäckarten
  • Unterstützt durch seine leicht fruchtige Note den vollmundigen Gebäckgeschmack
  • Besonders schonende Herstellung ohne chemische Zusätze und Abwasserbelastung
  • Das Fermentationsmedium dient als Rohstoff für weitere Produkte

Häufige Fragen zur Hefe 


Was unterscheidet Bio-Hefe von konventionell hergestellter Hefe?


Rapunzel Bio-Hefe ist eine naturreine Backhefe, die auf Getreide aus kontrolliert biologischem Anbau gezogen wird. Bei der Fermentation wird auf chemisch hergestellte Stoffe verzichtet und als Entschäumer Bio-Sonnenblumenöl eingesetzt. Das Waschen der Biohefe ist nicht notwendig. Belastetes Abwasser fällt auch bei der Reinigung der Anlage nicht an. 
Alle eingesetzten Mikroorganismen und Rohstoffe sind garantiert GVO-frei (laut EU-Bio Verordnung).

Ist die Trockenhefe glutenfrei?


Nach vorliegenden Analysen ist in der Hefe kein Gluten mehr enthalten. Die Hefe von Rapunzel wird auf dem Nährmedium Getreide gezüchtet, d.h. sie ernährt sich von Getreide und wandelt die Getreidestärke und -eiweiße, zu welchen auch das Gluten gehört, in hefeeigene Bestandteile um. 

Der Hersteller garantiert auf jeden Fall mögliche Spuren unter 200mg/kg. Im Falle einer extremen Glutenallergie raten wir vom Verzehr der Hefe ab.

Wie lange kann man Trockenhefe offen lagern?


Nach dem Öffnen hält sich Trockenhefe im Kühlschrank noch ca. 2 Wochen, wenn der Beutel gut verschlossen wird (z. B. mit einer Büroklammer).

Wie ist die Dosierung der Trockenhefe im Verlgeich zu Frischhefe?


Ein Beutel Rapunzel Trockenhefe entspricht einem halben Würfel Frischhefe. Ein ganzer Würfel Frischhefe hat 42 g. Ein Beutel Trockenhefe eignet sich für Gebäck mit 500 g Mehl.

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Rapunzelstraße 1, D - 87764 Legau
Telefon: +49 (0) 8330 / 529 - 0
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