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Volle Vielfalt, volles Haus: Rapunzel SamenFest begeistert Besucher!

Das Rapunzel SamenFest hat sich längst als feste Größe im Jahreskalender von Gartenprofis und Hobbygärtnern etabliert. Auch in diesem Jahr hat der Tag rund um gentechnikfreie Samen und Saaten wieder viele Interessierte in die Rapunzel Welt gelockt.

Auch wenn es noch sehr kalt und der Boden gefroren ist – Gartenprofis und Pflanzenliebhaber wissen genau: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Gemüse- oder Kräuterbeete zu planen, sich zu informieren und passendes Saatgut zu besorgen. Eine gute Gelegenheit dafür bot einmal mehr das SamenFest bei Rapunzel Naturkost. Zum Tag rund um Samen und Saaten kamen am 31. Januar rund 1.200 Besucherinnen und Besucher in die Rapunzel Welt – angelockt von einem vielfältigen Programm für alle, die sich auf die bevorstehende Gartensaison vorbereiten möchten.

Im Mittelpunkt stand – wie immer – die große Saatgutbörse. Auf drei Stockwerken präsentierten mehr als 25 Ausstellerinnen und Aussteller Samen und Saaten in Bio-Qualität. Anders als konventionelles Saatgut lässt sich samenfestes Saatgut selbst vermehren. Das SamenFest setzt ein starkes Zeichen für robuste, zukunftsfähige Sortenvielfalt und bietet eine ökologische Alternative zu herkömmlich produziertem Saatgut. Wer eigene Samen zum Tauschen mitgebracht hatte, fand am Tauschtisch schnell Gleichgesinnte – und kam dabei nicht nur ins Geschäft, sondern auch ins Gespräch.

Alte Karottensorten ausgestellt auf einer hölzernen Unterlage mit Samentüten.
Diverse Samentüten beim Rapunzel Samenfest in einem Korb arrangiert.

Großen Zuspruch fanden zudem die Fachvorträge. Von Saatgutvermehrung im eigenen Garten bis zu Wildpflanzen in der Ernährung waren die Themen weit gestreut. Besonders die Beiträge zu „gesundem Boden“ und „gemeinschaftlichem Gärtnern“ trafen den Nerv des Publikums. 

Auch am Infostand der Initiative „Kein Freiflug für Gentechnik“ herrschte reger Austausch. Die von Rapunzel Naturkost gegründete Aktion setzt sich gemeinsam mit Verbänden und anderen Bio-Unternehmen dafür ein, dass Kennzeichnungspflicht und Wahlfreiheit im Zusammenhang mit neuer Gentechnik weiterhin bestehen bleiben. Interessierte Gäste konnten sich vor Ort informieren und direkt per Postkarte oder E-Mail an EU-Parlamentarierinnen und -parlamentarier wenden. Insgesamt zeigte das SamenFest wieder, wie wichtig unabhängige, ökologische Saatgutarbeit für die Zukunft unserer Ernährung ist und bleibt.