Presse

Rapunzel Geschäftsführerin ist neue „Ökologia“

Bei einer Feierstunde übernahm Seraphine Wilhelm, Geschäftsführerin von Rapunzel Naturkost, die Schirmherrschaft der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.. In der Funktion als „Ökologia“ wird Wilhelm das Thema Ökologie engagiert und nahbar vermitteln.

Seraphine Wilhelm übernimmt die Schirmherrschaft von Manuela Ripa. Die EU-Parlamentarierin der ÖDP war per Liveschaltung aus Saarbrücken zugeschaltet und freute sich, das Amt „zur richtigen Zeit in die richtigen Hände zu geben“. Die Ziele ihrer Politik und die Unternehmensziele von Rapunzel Naturkost würden perfekt zusammenpassen. „Ich bedauere die politische Entwicklung gegen den Ökotrend, gerade beim Thema Neue Gentechnik“, sagte Ripa in ihrer kurzen Ansprache und sprach sich für Transparenz und Wahlfreiheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher aus.

Wilhelm knüpfte daran an und betonte, dass sich Rapunzel als Unternehmen für eine öko-soziale Marktwirtschaft stark macht. „Wir treten für faire Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette ein, kämpfen für gentechnikfreie Lebensmittel und eine grünere Erde. Es ist wichtig, dass Unternehmen wie Rapunzel und die Politik an einem Strang ziehen“, betonte Wilhelm in ihrer Rede.

Rapunzel Naturkost als Vorreiterunternehmen

Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie, Hans-Joachim Ritter, betonte, dass gerade dieses Engagement für die Stiftung ausschlaggebend war, Seraphine Wilhelm die Schirmherrschaft zu übertragen. „Rapunzel ist ein Paradebeispiel für ökologisch-soziale Marktwirtschaft, ein Vorzeigeunternehmen von Anfang an bis heute“, sagte Ritter zur Begründung.

Ein zentrales Ziel der Stiftung für Ökologie und Demokratie sei es, ökologisches und demokratisches Bewusstsein zu wecken und zu fördern, wie der Stiftungsvorsitzende Markus Hollemann betonte. „Deshalb ist Seraphine Wilhelm die ideale Ökologia für dieses Jahr“. Die Stiftung unterstützt unter anderem politische Bildungsmaßnahmen und ökologische Projekte.

Die Ökologia hat vor allem repräsentative Aufgaben. Als Botschafterin für ökologische Themen in der Öffentlichkeit, tritt sie als Vermittlerin auf und schärft das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge. Seraphine Wilhelm ist die 25. Ökologia, das Amt wird seit 2001 vergeben. Namhafte Vorgängerinnen waren unter anderem Tanja Gönner, Gräfin Bettina Bernadotte, Sabine Kauffmannn oder Dr. Claudia Kempfert.