

Quinoa – Warenkunde, Herkunft, Anbau und Verwendung
Vielseitig, wertvoll und schmackhaft – Quinoa erfreut sich großer Beliebtheit. Zu Recht, denn neben seinem hohen Proteingehalt, dem mild nussigen Geschmack und der schnellen Zubereitung ist er vielseitig einsetzbar. Die kleinen Samen passen in warme Gerichte, Salate, Bowls, Pfannen, Aufläufe – sogar in süße Kreationen. Ein echtes Allround-Talent, das Lust aufs Ausprobieren macht.
Rapunzel Quinoa in Kürze
Rapunzel Quinoa gehört zur traditionellen Sorte Quinoa Real
Anbau dieses „Königsquinoas" ausschließlich in den Hochlagen der bolivianischen Anden auf 3.500m Höhe
mild und nussig im Geschmack
enthält pflanzliches Eiweiß; das Aminosäureprofil umfasst alle essentiellen Aminosäuren
Vollkornqualität
schnelle Zubereitung in nur 15 bis 20 Min
bei Rapunzel in Weiß, Rot und Bunt erhältlich
vielseitig einsetzbar in warmen und kalten Gerichten
Das „Gold der Inka“
Quinoa stammt aus Südamerika. Bereits vor 6.000 Jahren wurde das „Gold der Inka“ dort angebaut. Schon damals nutzten die Andenbewohner Quinoa als wesentliches Grundnahrungsmittel.
Bei den Inka galt die Quinoapflanze als heilig und symbolisierte für sie Kraft, Energie und Widerstandsfähigkeit. Die spanischen Eroberer verboten den Anbau von Quinoa und führten europäische Getreidearten wie Weizen, Gerste und Hafer ein. Nur in einigen abgelegenen Hochebenen auf bis zu 4.000 Metern blieb die Pflanze erhalten und diente weiterhin der Versorgung der Andenbewohner.


Pseudogetreide mit großer Vielfalt
Quinoa (Chenopodium quinoa) zählt botanisch zu den Fuchsschwanzgewächsen – verwandt mit Spinat, Mangold und Roter Bete. Aufgrund der getreideähnlichen Nutzung wird es häufig als Pseudogetreide beschrieben.
Aussehen und Größe von Quinoa hängen sehr stark von der Sorte und den Anbaubedingungen ab. Die krautigen Pflanzen wachsen einjährig, tragen rispenartige Blütenstände in kräftigen Farben und können unter günstigen Bedingungen bis zu zwei Meter hoch werden. In diesen Rispen reifen die zahlreichen Samen in Weiß, Rot oder Schwarz – je nach Sorte.

Handwerk und Erfahrung
Der Anbau von Quinoa erstreckt sich entlang der Westküste Lateinamerikas. Die besten klimatischen Bedingungen finden sich jedoch in den Hochebenen der Anden in Ecuador, Peru und Bolivien.
Es gibt zahlreiche Quinoasorten in verschiedenen Farben, allein in Bolivien zählt man über 3.000. Die Quinoabauern bewirtschaften ihre Felder teilweise noch traditionell in Handarbeit. Mit der gestiegenen Nachfrage kommt aber auch moderne Technik zum Einsatz.
Die Ernte findet von April bis Juni statt. Die Pflanze wird mit der Wurzel ausgerissen und getrocknet. Nach wenigen Tagen werden die getrockneten Büschel auf einem Tuch ausgebreitet und gedroschen. Der Wind hilft beim Trennen von Spreu und Korn.



Quinoa Real, der sogenannte „Königsquinoa“, gedeiht ausschließlich in den Hochlagen Boliviens auf ca. 3.500m Höhe. Die salzhaltigen und kargen Böden rund um den Salar de Uyuni bieten ideale Bedingungen. Das Ergebnis: eine aromatische Sorte mit etwas größeren Körnern – erkennbar im Geschmack und im Biss. Rapunzel Quinoa ist Quinoa Real: weiß, bunt und rot. Er hat Vollkornqualität.

Das steckt im Quinoa-Korn
Quinoa zeichnet sich durch seine charakteristische Zusammensetzung aus. Die Samen enthalten pflanzliches Eiweiß. Das Aminosäureprofil umfasst alle essentiellen Aminosäuren, darunter auch Lysin.
Auch Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe sowie ungesättigte Fettsäuren sind Bestandteil der Körner. Die Kombination macht Quinoa besonders interessant für alle, die Abwechslung in ihre pflanzenbasierte Küche bringen möchten.
Wie kocht man Quinoa?
Quinoa schmeckt warm und kalt. Beliebte Einsatzmöglichkeiten:
als Basis für frische Salate
in Aufläufen oder Pfannengerichten
als sättigende Beilage
in Burgern und Pizzateig
in Frühstücksbowls oder süßen Varianten
Wie isst man Quinoa am besten?
Quinoa schmeckt warm und kalt. Beliebte Einsatzmöglichkeiten:
als Basis für frische Salate
in Aufläufen oder Pfannengerichten
als sättigende Beilage
in Burgern und Pizzateig
in Frühstücksbowls oder süßen Varianten

