Pasta Lieferantenportrait: 100 % italienische Pasta seit 1989
Im idyllisch gelegenen Isola del Piano liegt inmitten einer Hügellandschaft der italienischen Marken das traditionelle Pastificio (ital.: Nudelfabrik), aus dem die Rapunzel Pasta stammt. 1983 fanden die Bio-Pioniere Joseph Wilhelm und Gino Girolomoni, Italiens Visionär & Vorreiter für biologische Landwirtschaft zueinander – vor allem dank ihrer gemeinsamen Werte: Bio-Landwirtschaft aus Überzeugung, faire Zusammenarbeit und Leidenschaft für echte italienische Pasta.
Wo unsere Rohstoffe wachsen
Bio-Pionier Gino Girolomoni
Die Rapunzel Pasta hat ihre Heimat in den Marken. Hier bauen rund 200 Landwirte Hartweizen, Emmer und weitere Getreidesorten größtenteils für das Pastificio Gino Girolomoni ökologisch an. Hier wird das Korn zu 100 % italienischer Pasta verarbeitet. Für fruchtbare Böden nutzen die Landwirte Leguminosen als Zwischenfrüchte. Agraringenieure betreuen die Bauern in allen Fragen rund um den ökologischen Landbau.

Geschichte & Landwirt im Portrait
Pastificio Gino Girolomoni – Mehr als Bio
Gino Girolomoni, selbst Sohn eines Bauern aus einfachen Verhältnissen, setzte sich früh dafür ein, die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen seiner ländlichen Heimat wiederzubeleben.
Fasziniert von den Ruinen des Klosters Montebello gründete er dort 1977 eine Kooperative, die vollständig ökologisch wirtschaftet. Seiner Pionierarbeit ist es zu verdanken, dass der traditionelle Getreideanbau in dieser Region auch heute noch Perspektiven für die Bauern bietet.

“Für uns bedeutet Essen nicht nur die Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln, es ist viel mehr. Es ist ein Geschenk, Spiritualität, Freundschaft, Brüderlichkeit, Schönheit, Wärme, Farbe, Weisheit, Duft, Einfachheit, Gemeinschaft.”
– Gino Girolomoni

Faire Preise für die Bauern
Garantie für die Abnahme der Ernten
Förderung des ökologischen Getreideanbaus in den italienischen Marken
Hoher Qualitätsanspruch und stetige Verbesserung des Getreides
Initiative für samenfesten, also nachbaufähigen, Hartweizen
Erhalt und Anbau alter Sorten wie Emmer und Graziella Ra
Das Engagement geht weit über die Felder hinaus: Das 2005 eröffnete Lagerhaus besteht aus Holz und wurde nach ökologischen Kriterien errichtet. Die Energie des Pastificios stammt aus erneuerbaren Quellen – Photovoltaik, Windkraft sowie einer Holzhackschnitzelheizung. Das Ziel: eine CO²-neutrale Pasta-Produktion.
Nach dem Tod von Gino im Jahr 2012 führen seine Söhne Giovanni und Samuele die Kooperative im Sinne ihres Vaters weiter. Tochter Maria betreibt das Agriturismo und die familieneigene Locanda auf Montebello – ein Ort, an dem Besucher die Region erleben, das Pastificio besichtigen und frische italienische Pasta genießen.











