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Bio Qualität

Produkte mit der Auszeichnung Bio oder Öko müssen der EU-Öko-Verordnung entsprechen, sie tragen das EU-Bio-Siegel und sind garantiert kontrolliert biologisch.

Kontrolliert biologischer Anbau bedeutet:

• Erhalt und Förderung der Bodenfruchtbarkeit

• Vorbeugen vor Krankheiten oder übermäßigem Schädlingsbefall z.B. durch standortangepasste Pflanzen, Einsatz von Nützlingen oder mechanischer Bearbeitung

• Nutzung weitgehend geschlossener Nährstoffkreisläufe

• Artgemäße Haltung und Fütterung der Tiere

• Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft, z.B. durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und mineralische Dünger

• aktiver Umwelt-, Natur- und Artenschutz, z.B. durch Nützlingsschutz

• Ablehnung von Gentechnik

• Schonen der Energie- und Rohstoffvorräte

Voraussetzung für ein Bio-Produkt ist, dass grundsätzlich alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Als streng geregelte Ausnahmen können bis zu fünf Prozent nicht-ökologische Zutaten verwendet werden, sollten diese nicht in Bio-Qualität verfügbar sein. Rapunzel nutzt diese Sonderregelung nicht und setzt 100 Prozent Bio-Zutaten ein. Eine Ausnahme bilden Wasser und Salz, da diese nicht angebaut werden und daher nicht biologisch zertifizierbar ist.

Bio ist aber nicht gleich Bio. Rapunzel möchte entschieden über einen Bio-Anbau, der lediglich unerlaubte Mittel weglässt, hinausgehen. Der schonende Umgang mit Boden, Pflanzen, Tier und Mensch sowie ein wertschätzendes Arbeitsumfeld sind aus unserer Sicht wesentliche Elemente, um hochqualitatives Bio herstellen zu können.

Rapunzel Kaffee und Kakao werden in Mischkultur z.B. zusammen mit Bananen, Zitrusfrüchten und Schattenbäumen angebaut. Sie schützen die empfindlichen Pflanzen vor Wind und zu starker Sonneneinstrahlung. Die herabfallenden Blätter mulchen den Boden und bewahren ihn so vor Erosion. Die Schädlingsbekämpfung erfolgt nach Richtlinien des Bio-Anbaus, es werden keine chemischen und synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel eingesetzt. So bleibt ein stabiles Ökosystem erhalten, das Böden und Wasser vor Erosion, Auslaugung und chemischer Belastung schützt.

 

Geerntet wird sehr sorgfältig von Hand. Rapunzel Kaffee und Kakao sind zudem fair gehandelt. Die Produkte tragen das HAND IN HAND-Siegel, das für Bio-Anbau und gleichzeitig fairen Handel steht.

Fair

Nein, nicht alle Produkte aus dem Ausland stammen gleichzeitig von HAND IN HAND-Partnern. Bei unserem HAND IN HAND-Fairhandels-Programm stehen die Qualität der Zusammenarbeit mit Produzenten aus Ländern des Globalen Südens und die Qualität der dort angebauten Erzeugnisse im Vordergrund. Um aus Sicht von Rapunzel Naturkost als HAND IN HAND-Lieferant in Frage zu kommen, muss Rapunzel von der kontinuierlichen Vermarktbarkeit der Produkte überzeugt sein. Damit können stabile und langfristige Handelsbeziehungen gewährleistet werden. Zusätzlich setzen wir uns mit unseren Anbauprojekten in der Türkei oder Aserbaidschan für bio-fairen Anbau ein.

Seit 1992. Den Anstoß dazu gab die weltweit erste Bio-Schokolade, die Rapunzel Mitte der 1980er Jahre mit Rohwaren aus außereuropäischen Ursprüngen entwickelte.

Die Zusammenarbeit mit türkischen Bauernfamilien war bereits einige Zeit vor der Entwicklung des HAND IN HAND-Programms in Gang gekommen. Rapunzel erlebte dabei die türkischen Bauern als starke und kompetente Marktpartner und Rapunzel konnte schon früh über Beratung zu einer positiven Entwicklung beitragen.

Rapunzel entschloss sich für ein eigenes Konzept, weil andere Fair-Trade-Initiativen in den 1990er-Jahren zwar Bio-Produkte mit im Programm hatten, damals aber nur zu einem relativ kleinen Anteil.

Kernpunkte des Fairen Handelns sind für Rapunzel langfristige Handelsbeziehungen auf Augenhöhe, gerechte Preise, direkter Handel ohne Zwischenhändler, Transparenz sowie Sicherung sozialer Rechte für die ProduzentInnen.

Die HAND IN HAND-Prämie zahlt Rapunzel den Lieferanten zusätzlich zum normalen Produktpreis. Mit dieser Prämie finanzieren die Partner öko-soziale Projekte, die direkt ihren Bauernfamilien sowie Arbeiterinnen und Arbeitern zugutekommen.

Das HAND IN HAND-Siegel ist ein firmeneigenes, extern zertifiziertes Fair-Trade-Siegel von Rapunzel. Zugleich garantiert es 100 Prozent Bio.

100 Prozent Bio von Anfang an, langjährige Zusammenarbeit und direkter Import und eine breite Anwendbarkeit. Rapunzel trägt die Zertifizierungskosten der Partner.

Langfristige Handelsbeziehungen erlauben den Partnern Planungssicherheit, eine stabile Abnahmequelle für ihre Produkte und damit echte Perspektiven im Ursprung. Rapunzel zahlt faire Produktpreise über Weltmarktniveau und berät und unterstützt seine Partner.

Jeder Rapunzel Lieferant aus einem Land des globalen Südens, sofern bereits eine Lieferbeziehung besteht, die HAND IN HAND-Kriterien erfüllt sind und Rapunzel auch langfristige Vermarktungsmöglichkeiten sieht, um die Garantien einhalten zu können.

Die an die HAND IN HAND-Lieferanten bezahlten Preise liegen über Weltmarktpreis-Niveau. Rapunzel garantiert dabei immer einen Mindestpreis.

Über 120 von insgesamt rund 550 Rapunzel Markenartikel tragen das HAND IN HAND-Siegel. Auch in viele andere Rapunzel Produkte fließen HAND IN HAND-Rohstoffe mit ein.

Über 120 Rapunzel Markenartikel tragen das Siegel unseres firmeneigenen, extern zertifizierten Fairhandels-Programms HAND IN HAND. Auch in viele andere Rapunzel Produkte fließen HAND IN HAND-Rohstoffe mit ein. Da sie aber keinen Anteil von über 50 % an den Zutaten erreichen, werden sie gemäß unserer HAND IN HAND-Grundsätze auch nicht als HAND IN HAND-Produkt ausgelobt. Neben HAND IN HAND sind einige Lieferanten auch nach den Standards von FLO Fairtrade, Fair for Life (FFL) oder nach sogenannten externen Sozialstandards (u. a. Sedex-SMETA, BSCI) geprüft bzw. zertifiziert. Darüber hinaus gilt für alle Lieferanten unser „Verhaltenskodex für Lieferanten“, der die wesentlichen Elemente eines Sozialstandard enthält.

Eine Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit ist, dass die Partner unseren hohen Anspruch an Bio-Produktqualität, aber auch die Werte und Ziele von Rapunzel teilen. Für einen möglichst transparenten Austausch mit den Lieferanten ist die Zusammenarbeit klar durch das Lieferanten-Management definiert. Mit einem Großteil der Lieferanten arbeitet Rapunzel seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen.

Sowohl Rapunzel als auch die HAND IN HAND-Partner werden alle zwei Jahre durch eine unabhängige Kontrollinstitution auf die Einhaltung der HAND IN HAND-Kriterien geprüft.

Im Fachhandel, also in allen Bio-Supermärkten, Naturkostläden, Hofläden und Reformhäusern, die Rapunzel Produkte anbieten.

In den von Rapunzel hergestellten Produkten wird fair gehandeltes Bio-Palmöl eingesetzt. Ein wichtiger HAND IN HAND-Partner ist Serendipalm aus Ghana.

Am HAND IN HAND-Siegel.

Nachhaltigkeit

Alle Rapunzels sind von der Geschäftsführung dazu angehalten, ihre Entscheidungen daraufhin zu prüfen, ob sie einen respektvollen Umgang mit Umwelt und Natur sicherstellen. Das beginnt damit, nicht unnötig zu drucken, geht über die Mülltrennung bis zur Wahl des Transportmittels. Alle Mitarbeitenden wägen ab, wann eine Dienstreise durch eine virtuelle Konferenz ersetzt werden kann, oder bilden nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit. Die Mitarbeitenden werden ermutigt, Ideen mitzuteilen, welche die Nachhaltigkeit im Unternehmen stärken könnten. Gesundes und preisgünstiges Essen im hauseigenen Bio-Restaurant sowie vergünstigter Ladeneinkauf vor Ort begeistern täglich für biologische Lebensmittel. Zu guter Letzt tragen alle Rapunzels mit der Produktion von Bio-Lebensmitteln zum Schutz und Erhalt der Umwelt für heutige und nachfolgende Generationen bei.

Bei biologischen Ölpalm-Pflanzungen steht der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit im Mittelpunkt. Damit bleibt eine nachhaltige Nutzung möglich. Ölpalm-Anpflanzungen werden als Dauerkultur geführt, das ist nachhaltig und begünstigt die Artenvielfalt im Boden. Grundsätzlich können die Flächen unendlich lange genutzt werden. Wichtig ist aber auch die Standortwahl nach Bodenart. In Lateinamerika oder auch Westafrika gibt es viele Böden, die aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheiten für einen langfristigen Anbau von Ölpalmen gut geeignet sind. Die Boden-Struktur und der Gehalt an Tonmineralien eignen sich für eine dauerhafte landwirtschaftliche Nutzung.

Produkte & Zutaten

Tomatenmark wird bei 70°C unter Vakuum eingedickt, bis der gewünschte Trockenmassegehalt erreicht ist. Nach der Abfüllung erfolgt die Pasteurisierung bei 94°C für 35 Minuten. Tomatensaucen werden zur Haltbarmachung bei 92 – 96°C 33 Minuten lang erhitzt.

Diese Frage können Sie eindeutig mit „ja“ beantworten. Ein natives Olivenöl extra darf auch ausgewogen bitter und scharf schmecken

Das weiße Mandelmus aus 100% kalifornischen, komplett bitterfreien Mandeln der höchsten Qualität eignet sich wunderbar zur eigenen Herstellung von Mandelmilch. Neben dem Mandelmus braucht es nicht viele weitere Zutaten – nur noch Wasser und etwas zum Süßen.

 

Rezeptlink: Mandelmilch selbst machen www.rapunzel.de/bio-rezept-mandelmilch-selbst-gemacht--934.html

 

Antwort auf www.rapunzel.de/nussmuse-warenkunde.html

 

Für unser weißes Mandelmus werden nur kalifornische, bitterfreie Mandeln der höchsten Qualitätsstufe verwendet. Es eigent sich zur Herstellung von Mandelmilch.

Rezept zur Herstellung von Mandelmilch: 1 EL weißes Mandelmus, 10 g festes oder 20 g halbflüssiges Süßungsmittel z.B. RAPADURA Vollrohrzucker oder Ahornsirup, 50-180 ml Wasser.

Mandelmus und Süßungsmittel mischen, angewärmtes Wasser langsam dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren.

Keine Sorge – Sie müssen kein komplett neues Keimgerät kaufen, denn für den Sprossengarten und das Keimgerät können Sie jede Ebene (Wasserauffangschale /Bodenschale, Saatschale, Deckel) einzeln nachbestellen.

Der Deckel des bioSnacky Keimglases kann nicht nachbestellt werden.

Nein, das ist nicht der Fall. In raffiniertem Olivenöl beispielsweise sind die Olivenöl-Polyphenole nahezu vollständig durch die Raffination abgeschieden worden.

 

In Olivenölen der Kategorie „nativ extra“ schwanken die Gehalte relativ stark. Es gibt Öle mit hohen und Öle mit niedrigen Gehalten. Der Gehalt an phenolischen Verbindungen im Olivenöl hängt vom Anbau und Reifegrad der Oliven bei der Ernte ab. Auch zeigen sich sortenspezifische Unterschiede.

 

So hat zum Beispiel die Coratina-Olive, deren Hauptanbaugebiet in Apulien liegt, bekanntermaßen den höchsten Gehalt an Olivenöl- Polyphenolen. Diese wird zum Beispiel für das Rapunzel Olivenöl nativ extra fruchtig eingesetzt. Die Gesamtzahl der phenolischen Verbindungen und von α-Tocopherol ist in jungen, grünen Oliven am höchsten. Somit tragen Öle, die aus diesen Oliven hergestellt werden, maßgeblich zur Aufnahme von Olivenöl-Polyphenolen bei.

Die Hülsenfrüchte-Nudeln enthalten Kichererbsen, Linsen oder Buchweizen. Sie werden fein vermahlen und mit etwas Wasser zu einem Teig verknetet. Durch die Herstellung bleiben die Nährstoffe der jeweiligen Hülsenfrucht weitestgehend erhalten.

Nein. Die Rapunzel Essige sind zuckerfrei. Es werden weder Karamellzucker noch Zuckercouleur zugesetzt.

Immer wieder wird behauptet, dass Rapunzel Suppen Glutamat zugesetzt wird. Diese Aussage ist nicht richtig.

 

Wir setzen selbstverständlich keine Geschmacksverstärker in Form von künstlich erzeugtem Glutamat unseren Suppen und Brühen zu. Jede Hefe und jedes Hefe-Produkt enthält natürliche Glutaminsäure (deren Salz das Glutamat ist). Dies ist ein natürlicher Bestandteil der Hefe. In der zubereiteten Suppe ist der Anteil an Glutaminsäure verschwindend gering und liegt bei nur ca. 0,017 - 0,03 %!

 

Glutaminsäure als natürlicher Bestandteil eines Lebensmittels erzeugt nach Expertenmeinung NICHT das China-Restaurant-Syndrom. Die Aminosäure Glutaminsäure kommt in fast allen Eiweißstoffen unserer Lebensmittel vor und wird vom menschlichen Organismus zur Körpereiweißsynthese verwendet, z.B. ist sie in besonders großen Mengen in Sojaeiweiß, Sojasauce, Getreide, Melasse und Leber enthalten.

 

Das künstlich hergestellte Glutamat und die künstlich hergestellte Glutaminsäure werden biotechnologisch mittels Mikroorganismen gewonnen und vor allem als Natriumglutamat konventionellen Lebensmitteln zugesetzt.

In Brotaufstrichen, in Brühwürfeln sowie in gerösteten und gesalzenen Nüssen.

Nein. Ahornsirup ist ein natürliches Produkt, das im Frühjahr durch Anzapfen der Ahornbäume in Kanada gewonnen wird. Der süße Saft wird ohne Zusatz von Konservierungsstoffen um das 40fache eingedickt, auf einen Zuckergehalt von ca. 65-66%. Bei der Abfüllung wird er bei 92° Grad pasteurisiert, um eine Gärung bei längerer Lagerung zu vermeiden.

 

Nach dem Öffnen des Ahornsirups können durch den Kontakt mit Luft natürlich vorhandene Hefen in die Flasche gelangen. Diese können während der Lagerung eine dünne weiße Schicht auf der Oberfläche bilden. Generell sind Hefen ernährungsphysiologisch unbedenklich und werden in verschiedenen Lebensmitteln verzehrt. Der Vorgang kann durch eine Lagerung im Kühlschrank verzögert, aber nicht ausgeschlossen werden. Die Flasche sollte nach dem Öffnen immer rasch verschlossen werden. Falls sich Hefen gebildet haben, kann durch schnelles Abgießen die oberste Schicht entfernt werden.

 

Hefebildung lässt sich bei diesem traditionellen Naturprodukt nicht ganz vermeiden, da keine Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Sie hat aber geschmacklich und qualitativ keine Auswirkungen auf das Produkt.

Emmer gibt es sowohl als Sommer- als auch als Wintergetreide. Der italienische Emmer für die Rapunzel Pasta wird im November ausgesät und im Juli geerntet. Es ist somit ein Wintergetreide.

Nein, der Preis von fairem Bio-Palmöl liegt weit über den konventionellen Weltmarktpreisen von Palmöl. Zum Produktpreis kommen bei Rapunzel speziell außerdem eine Bio- und Fairtrade-Prämie im firmeneigenen HAND IN HAND-Fairhandels-Programm.

Ja, unsere Rapunzel Heldenkaffee Kaffeebohnen sind für alle handelsüblichen Kaffeevollautomaten geeignet.

 

Die Eignung von Kaffeebohnen für Vollautomaten wird häufig mit dem Ölgehalt der Bohnen in Verbindung gebracht. Man nimmt an, dass Bohnen mit einem zu hohen Ölgehalt nicht für Vollautomaten geeignet sind. Unsere Kaffeebohnen besitzen einen Ölgehalt, der für alle handelsüblichen Kaffeevollautomaten kein Problem darstellt.

Rapunzel Kokosmilch wird nicht homogenisiert. Das erkennt man daran, dass sie wie unbehandelte Milch aufrahmt. Bei der Kokosmilch trennt sich das Fett vom Wasseranteil und setzt sich oben ab. Rapunzel Kokosmilch ist so cremig, weil der Anteil an Kokosnusskern sehr hoch ist.

Da Enzyme im Trübstoff des Öls die hochwertigen Inhaltsstoffe abbauen, empfehlen Fachleute die Filterung. Ungefiltertes Olivenöl ist frisch gepresst eine wahre Delikatesse, es sollte aber schnell verbraucht werden.

Richtige Zubereitung & Gewöhnung sind alles: Waschen, Einweichen (dabei werden schwer verdauliche Kohlenhydrate gelöst), Einweichwasser wegschütten und kochen. Das hilft. Und als Neuling langsam starten und Hülsenfrüchte regelmäßig essen. Geschälte Sorten wie rote/gelbe Linsen oder Mungbohnen und kleinere Hülsenfrüchte sind bekömmlicher. Kräuter wie Kümmel, Lorbeer, Ingwer, Bohnenkraut, Fenchel, Kreuzkümmel, Thymian etc. helfen ebenso der Verdauung und bringen zusätzliches Aroma.

Agar-Agar gilt als unverdaulicher Ballaststoff. Daher kann es in größeren Mengen (mind. 10-15 g pro Tag) abführend wirken. Normalerweise verwendet man 1-2 g pro 100g.

Ja das funktioniert, aber bei der Zusammenstellung gibt es so einiges zu beachten: Die Keimsaaten müssen die gleichen Ansprüche bezüglich der Einweichzeit, Pflege und Keimzeit haben. Für ein garantiertes Keimergebnis greifen Sie zu den perfekt abgestimmten bioSnacky Keimsaatmischungen wie Fitness Sprossen-Mix, Vital-Sprossen-Mix, Mild-aromatischer Sprossenmix oder Wellness Sprossen-Mix.

Nein. Die bioSnacky Keimsaaten sind speziell für das Keimen in Keimgeräten ausgelegt und können nicht im Garten ausgesät werden.  

Natives Olivenöl extra eignet sich sowohl für kalte Zubereitung wie Salate, Mariniertes als auch für das schonende Braten, Dünsten und Kochen bei Temperaturen bis höchstens 180°C.

Sprossen liefern Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie sind also eine super Ergänzung auf dem Speiseplan. Aufgrund der feucht-warmen Umgebung können sich jedoch bei unsachgemäßem Anbau von Sprossen, nicht nur die Sprossen gut entwickeln, sondern auch unerwünschte Keime. Die Sprossen sollten daher beim Anbau zwischen 18°C und 22°C stehen, auf keinen Fall wärmer als 23°C. Zwar wachsen die Sprossen bei wärmeren Temperaturen schneller, aber sie werden auch sehr viel schneller schlecht. Die wichtigste Hygiene-Maßnahme ist das tägliche Wässern. Je wärmer es ist, desto besser muss man die Sprossen täglich spülen. Hierfür darf ausschließlich frisches, sauberes Leitungswasser verwendet werden. Wenn man das Wässern einmal vergessen hat, sollte man die Sprossen sicherheitshalber entsorgen. Nahrungsmittel generell immer nur unter fließendem Wasser waschen und keinesfalls ins Waschbecken legen. Sprossen wäscht man am besten in einem Sieb. Reinigen Sie nach dem Sprossenziehen alle verwendeten Gegenstände sehr sorgfältig, am besten mit einer weichen Bürste und etwas Obstessig oder in der Spülmaschine. Die fertigen Sprossen nach Möglichkeit nicht aufbewahren, sondern schnellstmöglich verzehren. Wenn sie gelagert werden, dann nur im Kühlschrank und unter 5°C. Für Risikogruppen, wie beispielsweise Senioren, Kinder, Schwangere und Menschen mit einem schwachen Immunsystem empfehlen wir Sprossen ausschließlich nach ausreichendem Erhitzen zu verzehren. Dickere Sprossen, wie z.B. Mungbohnen-Sprossen können problemlos gekocht werden. Durch Blanchieren kann das Keimrisiko deutlich gesenkt werden. Hier bitte beachten, dass Blanchieren nicht sämtliche Keime abtötet. Auch eignet es sich nicht für sehr feine Sprossen, wie beispielsweise Alfalfa, da diese in sich zusammenfallen. Beim Blanchieren werden die Sprossen für wenige Sekunden in kochendes Wasser getaucht und anschließend kalt abgespült. Dazu eignet sich beispielsweise ein Sieb, das man in einen Topf mit kochendem Wasser taucht. Kochen und Blanchieren eignen sich nicht dazu, bereits verdorbene Sprossen zu retten.

Am besten bereitet man gleich eine größere Menge für mehrere Tage zu und bewahrt den Vorrat im Kühlschrank auf. Auch Einfrieren geht: Entweder gleich nach dem Einweichen und Abspülen – gefroren dann nur noch ins Kochwasser geben und garen. Oder nach dem Kochen einfrieren. Dazu abgießen und abkühlen lassen. Für das Einfrieren Hülsenfrüchte am besten trocken tupfen (so kleben sie nicht aneinander und können in beliebiger Menge entnommen werden).

 

Tipp: Auch Gläser eignen sich zum Einfrieren. Und Einkochen geht ebenfalls.

Das liegt im persönlichen Ermessen. Wer sich unsicher ist kann die Sprossen blanchieren.

Gekeimte Hülsenfrüchte sollten roh erst ab dem 4. Tag verzehrt werden.

Das Aussortieren ungekeimter Samen ist nicht nötig. Bei Hülsenfrüchten ist es allerdings sinnvoll, da deren ungekeimte Samen nicht schmecken.

Hülsenfrüchte dürfen nicht roh verzehrt werden und vor dem Kochen werden sie eingeweicht (Ausnahme Linsen, bei ihnen ist das Einweichen nicht erforderlich). Das hat seinen Grund, denn wie viele andere Lebensmittel auch, enthalten Hülsenfrüchte im rohen Zustand von Natur aus auch Pflanzenstoffe, die für den menschlichen Körper nicht ideal sind. Aber hier kommt es auf die Zubereitung an: Hülsenfrüchte Einweichen, Einweichwasser wegschütten, Abspülen und Kochen baut diese Stoffe ab und deaktiviert sie. Denn zum Teil sind sie wasserlöslich, zum Teil hitzeempfindlich.

Essig ist ein natürliches, lebendiges Lebensmittel, das Kohlenhydrate, Zucker und Enzyme enthält. Unter dem Einfluss von Licht, Temperatur und Luft kann es in Einzelfällen aus folgenden Gründen zur Bildung von Essigmutter (Ansammlung von Essigsäurebakterien in Form von Schlieren) kommen:

 

Rapunzel Wein-Essig wird nicht pasteurisiert

Es werden keine Sulfite eingesetzt, d.h. der Essig wird nicht geschwefelt

Wir setzen keine Konservierungs- und Antioxidationsmittel ein

So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wie Essigbakterien, Aminosäuren, Enzyme und B-Vitamine und Geschmacksstoffe erhalten.

 

Die Bildung von Essigmutter hat keinerlei negative Einflüsse auf die Qualität. Im Gegenteil: Dies ist ein eindeutiger Hinweis, dass Sie ein echtes Naturprodukt gekauft haben und keine pasteurisierte Ware! Rapunzel verzichtet bewusst auf die Pasteurisierung des Essigs, um die natürlichen Inhaltsstoffe zu schonen und zu erhalten.

Wir empfehlen die Essigmutter aus rein ästhetischen Gründen abzutrennen und den Rest des Essigs zu verwenden.

Es gibt von Natur aus keinen komplett schwefelfreien Wein, da Mikroorganismen im Zuge der alkoholischen Gärung Schwefeldioxid freisetzen. Die zusätzliche Verwendung von Schwefel ist so alt wie die Weinerzeugung selbst. Bereits von den Griechen und Römern wurde er zum Desinfizieren und Haltbarmachen ihrer Gefäße und Weine eingesetzt.

 

So wird auch heute noch bei der Weinherstellung Schwefeldioxid zur Stabilisierung verwendet. Er hemmt Mikroorganismen wie Hefen und Bakterien und verhindert, dass Wein im Kontakt mit Luftsauerstoff den Geschmack verändert. Weine, denen kein Schwefel zugesetzt wurde, sind nur wenige Monate haltbar.

 

Ökologisch wirtschaftende Weingüter streben grundsätzlich den geringstmöglichen Einsatz von Schwefeldioxid an. Gesundes Lesegut, schonende Verarbeitung und behutsamer Ausbau helfen dabei und stärken die innere Balance der Weine. Wir lassen alle unsere Rapunzel Weine auf ihren Schwefeldioxidgehalt analysieren, der zwischen 20 - 80 mg/l liegt.

 

Als Faustregel gilt:

Bio-Weine enthalten meist weniger Schwefel als konventionelle Weine

Rotweine enthalten weniger Schwefel als Weißweine

Trockene Weine enthalten weniger Schwefel als liebliche Weine

Ja! Kaltpressverfahren erfolgen ohne Zufuhr von Hitze, damit bleiben die natürlichen wertvollen Inhaltsstoffe des Öls weitgehend erhalten. Für unsere nativen Speiseöle legen wir noch strengere Maßstäbe an, weil wir die Auslauftemperaturen auf maximal 40° festgelegt haben.

Ja, alle Rapunzel Essige sind vegan. Sie werden ohne tierische Hilfsmittel hergestellt, die Filterung erfolgt mit Papierfiltern.

Grundsätzlich gilt, dass im kontrolliert biologischen Anbau keine chemischen und/oder synthetischen Pestiziden eingesetzt werden.

 

Lebensmittel dürfen sich nur „Bio“ nennen, wenn sie und die enthaltenen Rohstoffe kontrolliert biologisch sind. Das heißt, diese müssen den Anforderungen der gesetzlich vorgeschriebenen Bio-Zertifizierung nach EU-Bio-Verordnung entsprechen. Abgesichert wird dies durch jährliche Kontrollen jedes Bio-Betriebes von unabhängigen Inspektoren, sowie durch Analysen der Bio-Kontrollstellen und Rapunzel.

 

Das unternimmt Rapunzel zusätzlich, um seine Bio-Produkte abzusichern:

 

Erstens: Rapunzel vertraut auf langjährige und verlässliche Lieferantenbeziehungen. Alle Lieferanten unterziehen sich regelmäßigen Audits. Rapunzel Fachleute besuchen die Partner persönlich vor Ort. Daher haben sie die gesamte Herstellungskette – vom Anbau bis zum verpackten Produkt – im Blick.

 

Zweitens: Alle Produkte werden mehrfach auf Pestizide geprüft und analysiert. So durchläuft bei Rapunzel Naturkost jede Lieferung von Rohstoffen strengen Qualitätskontrollen und wird mit der Multimethode überprüft. Diese Screeningmethode untersucht auf Rückstände von bis zu 750 Einzelsubstanzen. Für bestimmte Pestizide wie Glyphosat werden zusätzliche Untersuchungsmethoden angewendet, die gezielt eine Substanz nachweisen können.

 

Drittens: Im konventionellen Anbau werden diverse Pestizide angewendet und es kann z.B. bei ungünstiger Wetterlage durch Drift oder durch Ferntransport über die Luft zu minimalen Einträgen in die Bio-Ware kommen. Diese sehr geringen Mengen können heute analytisch nachgewiesen werden. Allein für Pestizidanalysen wendet Rapunzel jährlich rund 250.000 Euro auf. Dazu kommen zusätzliche Analysekosten, um weitere Rückstände wie Schwermetalle auszuschließen.

 

Viertens: Rapunzel Naturkost orientiert sich an den besonders strengen Vorgaben des deutschen Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN). Dieser Orientierungswert beträgt für Bioprodukte 0,01 mg/kg für jede Substanz und bezieht sich auf das unverarbeitete Ausgangsprodukt. Die beprobten Produkte dürfen nur vermarktet werden, wenn dieser Orientierungswert eingehalten wird und nicht mehr als 2 Substanzen nachgewiesen werden. Wir hinterfragen aber auch Spuren unter 0,01mg/kg und nur wenn es keine Hinweise gibt, dass gegen die Bio-Vorschriften verstoßen wurde, bringen wir die Produkte auf den Markt.

 

Zum Vergleich: Die gesetzlichen Rückstand-Höchstwerte für konventionelle Agrargüter sind um ein Vielfaches höher und werden spezifisch pro Produkt und Pestizid angegeben.

 

Ein Beispiel: Bei konventionellem Hafer beträgt der europäische Rückstandshöchstwert für das Pestizid Glyphosat 20mg/kg. Er ist also 2.000-fach höher als der für Bio-Rohstoffe zugelassene Wert.

Alle unsere Schokoladen sind glutenfrei mit Ausnahme der Sorte Vollmilch Crispy.

Rapunzel Weine sind vegan und werden mit Hilfe von Kieselgur filtriert.

Kieselgur ist ein weißliches Pulver/Gestein, das hauptsächlich aus den Siliziumdioxidschalen fossiler Kieselalgen besteht.

Wir empfehlen das Einweichwasser wegzuschütten und nicht zum Kochen zu verwenden. Im Einweichwasser sind eventuelle Staubpartikel sowie Saponine, die beim Kochen das Schäumen fördern. Entfernt man das Einweichwasser, sind die Hülsenfrüchte in der Regel bekömmlicher, da sich schwer verdauliche Stoffe im Einweichwasser lösen. Der Nährstoffgehalt des Einweichwassers ist eher gering. Hülsenfrüchte verlieren auch bei langen Kochzeiten relativ wenig Nährstoffe

Wir empfehlen grundsätzlich alle Getreide vor der Zubereitung zu waschen, da diese nur rein mechanisch gereinigt werden und dadurch noch Staub am Getreide haften kann. Bei weißem Reis passiert dies beim Schleifen der Reiskörner. Durch das Waschen wird der Staub entfernt.

Das Vliespapier ist für das Keimen von kleinen Samenkörnern im bioSnacky Sprossengarten gedacht. Vliespapier zuerst anfeuchten, in die Keimschale des Sprossengartens legen und die Samen gleichmäßig darauf verteilen.

 

Die Bewässerung des Sprossengartens kann dann ganz komfortabel, wie gewohnt über den Deckel erfolgen, ohne dass kleine Samenkörner in die nächste Keimschale gelangen oder den Sprossengarten verstopfen.

 

Eine Packung enthält 25 Stück. Das Vliespapier ist nicht wiederverwendbar.

Immer mehr Hersteller werben mit der Rohkostqualität von Schokoladenprodukten. Für die Definition von Rohkost gibt es allerdings bisher keine allgemeingültigen Regelungen. Rapunzel definiert Produkte als Rohkost, wenn diese während des gesamten Herstellungs­prozesses nicht über 40°C erhitzt wurden. ​Bei der Verarbeitung von Kakaobohnen entstehen Temperaturen über 40°C:

Nach der Ernte werden die Kakaobohnen aus dem weißen Fruchtfleisch der Kakaofrucht herausgelöst und anschließend in Holzkisten ("Schwitzkasten") fermentiert. Dieser Gärungsprozess ist entscheidend für die Ausprägung des Aromas und der Geschmacksstoffe. Dabei können Temperaturen bis zu 50°C entstehen.

Nach der Trocknung sorgt der Röstprozess für den gewohnten Geschmack des Kakaos. Gleichzeitig werden dabei auch eventuell vorhandene Keime abgetötet.

 

Alleine durch die bei der Fermentation entstehenden Temperaturen ist es uns also nicht möglich, Kakao in Rohkostqualität anzubieten. Darüber hinaus stehen die Produktsicherheit und einwandfreie Qualität, die nur über den Röstprozess gewährleistet werden können, für Rapunzel an erster Stelle.

Rapunzel Olivenöle sind reich an natürlichen Inhaltsstoffen. Zu den darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen gehören auch Wachse, die bei kühlen Temperaturen ausfallen und als Flocken oder Schlieren sichtbar werden. Bei Lagerung in Zimmertemperatur lösen sie sich nach 1-2 Tagen wieder auf.

 

Wir verzichten bewusst auf eine sog. Winterisierung (Filtrierung des Olivenöles bei Temperaturen < 8°C). Andere sekundäre Pflanzenstoffe zeigen den ursprünglichen Charakter des Öls.

Der graue, festklebende Rand nach dem Kochen entsteht bei vielen Naturgetreiden und Naturreis. Der beim Kochen auftretende Schaum kommt von der reiseigenen Stärke und von kleinen Partikeln aus der Schale. Diese Teilchen lösen sich während des Kochens vom Reiskorn und setzen sich dann ggf. am Topfrand fest. Dies ist ein Indiz dafür, dass es sich um ein naturbelassenes Produkt handelt.

Bei Produkten mit einer Haltbarkeit, die über 3 Jahre hinausgeht wie z. B. Essig, Zucker oder Kakaopulver sind keine Mindesthaltbarkeitsangaben vorgeschrieben. Diese Produkte verderben unter normalen Umständen nicht vor dem Verzehr.

Unserer Nussmuse bestehen zu 100 % aus der jeweiligen Nuss. Das bedeutet, dass ausschließlich die jeweilige Nuss, Mandel oder Ölsaat vermahlen wird. Wir setzen dem Mus kein Öl zu und verwenden weder Bindemittel noch Emulgatoren. Die Konsistenz ist ein Zeichen der Natürlichkeit des Produkts.

Die Konsistenz der Muse hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen von den natürlichen Schwankungen der Rohware aufgrund von Wachstumsbedingungen im Erntejahr. Hier spielt vor allem der Fettgehalt der Nüsse eine Rolle. Zum anderen verändert die Produktfrische die Konsistenz. Direkt nach der Abfüllung sind die festen Bestandteile der Nuss und das nusseigene Öl noch gut vermischt, dadurch ist das Mus erst einmal flüssiger. Im Lauf der Lagerung, ca. nach sechs Monaten, sinken die festen Bestandteile im Glas nach unten und oben sammelt sich das nusseigene Öl. Bitte rühren Sie das Öl einfach unter.

Bitterstoffe werden oft als fehlerhaft empfunden. Eine ausgewogene Bitternote ist wie schon zuvor beschrieben ein offizielles Qualitätsmerkmal von Olivenöl. Die Bitterkeit von Olivenölen wird von phenolischen Verbindungen wie zum Beispiel Oleuropein in der Olive hervorgerufen.

 

Bittere Lebensmittel waren ein großer Bestandteil der ursprünglichen Ernährung des Menschen. Mit der Zeit hat die Lebensmittelindustrie die Bitterstoffe aus vielen Lebensmitteln herausgezüchtet und ein anderes Geschmacksempfinden geprägt – und das, obwohl Bitterstoffe so gesund sind!

 

Sie regen die Verdauung an und haben somit Einfluss auf vielfältige andere Körperfunktionen, welche mit dem Stoffwechsel im Zusammenhang stehen.

Licht

Samen waren direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder haben nicht genug Licht abbekommen. Sie benötigen einen hellen Ort, aber keine direkte Lichteinstrahlung.

 

Temperatur

Umgebungstemperatur ist zu niedrig/zu hoch. Idealtemperatur sind 18-22° C.

Wasser

Samen wurden zu kurz oder zu lange eingeweicht.

Samen wurden nicht sorgfältig gewässert, d.h. entweder liegen sie zu nass oder zu trocken.

Samen wurden mit lauwarmen Wasser eingeweicht und/oder bewässert. Nur kaltes Wasser verwenden.

Schleimbildende Saaten

Schleimbildende Saaten wurden nicht oberflächlich mit Wasser besprüht und/oder im Keimglas gekeimt.

Luft

Keimgefäß ist zu schlecht belüftet.

Wahl der (Keim-)Saaten

Es wurden keine original bioSnacky Keimsaaten verwendet.

Faserwurzeln vs. Schimmel

Faserwurzeln werden mit Schimmel verwechselt.

Befüllung

Es befinden sich zu viele Keimsaaten im Keimgerät oder sie liegen zu dicht.

Hygiene

Keimgerät wurde nicht gründlich genug gereinigt oder es sind noch Spülmittelreste im Gerät vorhanden.

Keimsaaten wurden mit der Hand angefasst.

Nicht alle Rohstoffe, z. B. Kakao oder Kokos, wachsen in Deutschland/Europa und kommen deshalb aus der ganzen Welt zu uns. Manchmal stehen Rohwaren auch nicht in der hohen Bio-Qualität, die wir erwarten, oder in der gewünschten Menge regional zur Verfügung. Wann immer möglich, wie z. B. bei unseren Getreideflocken, setzen wir aber auf Rohware aus heimischem Anbau.

Die Löslichkeit von (konventionellen) Kakaopulvern wird häufig durch Alkalisierung verbessert. Rapunzel Kakao wird grundsätzlich nicht alkalisiert (s.o.). Da unser Tiger Trinkschokoladenpulver keine Emulgatoren enthält, löst es sich nicht gut in kalter Milch. Wer ihn trotzdem kalt genießen möchte, löst am besten das Tigerpulver in etwas warmer Milch oder Wasser und füllt mit kalter Milch auf. Tiger Quick Trinkschokoladenpulver enthält als Emulgator Sonnenblumenlecithin und löst sich leicht in kalter und warmer Milch.

Mandeln aus Europa sind sehr aromatisch und enthalten meist einen Anteil an bitteren Kernen. Dies lässt sich nicht zu 100 Prozent ausschließen, da an einem Baum sowohl bittere, als auch süße Mandeln wachsen, die optisch nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Wir bei Rapunzel akzeptieren in unserer Qualitätssicherung nur einen Anteil von einem Prozent Bittermandeln, der gesundheitlich absolut unbedenklich ist. Dazu wird die Rohware beim Wareneingang auf den Gehalt an bitteren Kernen und auf Blausäure geprüft. Nur wenn alle Parameter in Ordnung sind, werden die Mandeln für den Verkauf oder die Weiterverarbeitung freigegeben. Möchten Sie zu 100 Prozent süße Kerne, wählen Sie bitte kalifornische Mandeln. Sie sind garantiert bitterfrei.

Öle aus jungen, grünen Oliven sind im Geschmack deutlich bitter und scharf. Dies sind positive Merkmale und machen den Charakter eines guten Olivenöls nativ extra aus. Bitterkeit und Schärfe sind bei einem Olivenöl ebenso wie Fruchtigkeit nach der europäischen Olivenölverordnung positive Merkmale und Zeichen für einen hohen Polyphenolgehalt im Öl.

Aufgrund von Wachstumsbedingungen im Erntejahr kann es zu Schwankungen bei Geschmack und Farbe kommen. Dabei kann eine produkttypische Bitterkeit auftreten, die während der Lagerung noch etwas zunehmen kann. Für die Bildung des bitteren Geschmacks ist ein spezielles Peptid namens Cyclolinopeptid E verantwortlich, welches gesundheitlich völlig unbedenklich ist.

Rapunzel Nussmuse sind 100% reine Nussmuse. Sie werden ohne Emulgatoren und Stabilisatoren hergestellt. Deshalb setzt sich nach der Abfüllung das nusseigene Öl (ca. 10%) auf der Oberfläche ab. Dies ist produktionstechnisch nicht anders möglich, da wir auf Zusatzstoffe wie Fett oder Verdickungsmittel verzichten.

 

Sie können das Öl z.B. mit der Gabel wieder unter das Nussmus rühren oder es abgießen und als hochwertiges Salatöl verwenden. Der Ölabsatz zeugt von der Reinheit des Produktes.

Der Leerraum ist technisch bedingt. Bei der Abfüllung des Produktes wird das feine Kakaopulver aufgelockert. Dadurch nimmt es ein größeres Volumen ein, die Dose ist dann tatsächlich bis zum Rand gefüllt. Durch Lagerung und Transport verdichtet sich das Kakaopulver. Auf der Verpackung findet sich daher einen Hinweis „Füllhöhe technisch bedingt“.

Wir wissen, dass Transparenz für unsere Kundinnen und Kunden von großer Bedeutung ist. Daher teilen wir bereits umfangreiche Informationen zu unseren Produkten, wie Zutatenlisten, Nährwertangaben, Zertifizierungen und Details zu Herkunft und Herstellung.

 

Detaillierte Analyseberichte veröffentlichen wir jedoch aus mehreren Gründen nicht:

 

1. Fachliche Komplexität:

Analyseberichte enthalten wissenschaftliche und technische Daten, die ohne spezialisierte Expertise oft schwer verständlich sind. Eine Fehlinterpretation könnte unbegründete Unsicherheiten auslösen.

 

2. Vertraulichkeit und Wettbewerbsschutz:

Solche Berichte können vertrauliche Informationen über Herstellungsverfahren oder Rezepturen enthalten, die wir aus Datenschutz- und Wettbewerbsgründen schützen müssen.

 

3. Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen:

Unsere Produkte werden zusätzlich zu unseren Qualitätsuntersuchungen regelmäßig von unabhängigen, akkreditierten Prüfinstitutionen untersucht und unterliegen der behördlichen Probenahme. Diese Kontrollen stellen sicher, dass wir alle gesetzlichen Standards und unsere eigenen hohen Qualitätsanforderungen erfüllen.

 

4. Ausreichende Produktinformationen:

Wir erfüllen die gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflichten und darüber hinaus stellen wir Informationen bereit, die eine fundierte Kaufentscheidung ermöglichen.

 

5. Schutz vor Manipulation und Missbrauch:

Die Veröffentlichung detaillierter Daten birgt das Risiko, dass diese aus dem Kontext gerissen oder missbräuchlich verwendet werden.

 

Wir versichern Ihnen, dass Rapunzel mit größter Sorgfalt arbeitet, um Produkte von höchster Qualität und Sicherheit anzubieten. Sollten Sie spezifische Fragen oder Anliegen haben, steht unser Kundenservice Ihnen gerne zur Verfügung.

Seit 01.01.2023 gilt eine neue Gesetzgebung für Leinsaat. Hintergrund ist, dass in der Saat neben vielen wertvollen Inhaltsstoffen von Natur aus auch sogenannte cyanogene Glykosoide vorkommen. Für diese wurden nun erstmalig Grenzwerte festgelegt und ein Verzehrhinweis für die Front der Verpackung definiert.

 

Cyanogene Glykosoide kommen natürlicherweise in unterschiedlich hoher Konzentration in vielen Nahrungspflanzen vor (z.B. auch in Bittermandeln, Aprikosenkernen, Gartenbohnen, u.a.). Sie dienen der Pflanze als Fraßschutz vor Schädlingen. Unter Umständen kann aus diesen Blausäure (genauer gesagt Cyanid, das Salz der Blausäure) entstehen, die bei hohen Verzehrmengen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

 

Der Gehalt der cyanogenen Glykosoiden schwankt aufgrund vieler Faktoren, wie z.B. unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen, Anbauperioden, Bodenbeschaffenheiten etc. Eine Leinsaat, die völlig frei von cyanogenen Glykosiden wäre, kommt in der Natur nicht vor. Selbstverständlich haben wir die Saat bei Rapunzel auch vor der neuen Gesetzgebung einer strengen Eigenkontrolle unterzogen.

 

Mit dem neuen Verzehrhinweis „Nur zum Kochen und Backen verwenden. Nicht roh verzehren!“ kommen wir der neuen Deklarationspflicht nach. Beim Kochen und Backen verflüchtigt sich die Blausäure.

 

Zu betonen ist, dass sich an der Leinsaat selbst seit Gesetzesänderung nichts verändert hat.

 

Wir empfehlen bei Leinsaat die Verzehrmenge von 30g pro Tag nicht zu überschreiten. Für Kinder unter 13 Jahren ist Leinsaat nicht geeignet.

 

Andere Produkte die Leinsaat enthalten, wie Müslis, Breie, Kerne-Mix und Leinöl sind nicht von der neuen Kennzeichnung betroffen. Selbstverständlich unterliegen bei Rapunzel auch diese Artikel strengen Kontrollen. Die Grenzwerte werden für alle Leinsaat-Artikel immer eingehalten. Leinöl ist aufgrund des Herstellungsverfahrens frei von cyanogenen Glykosiden.

Palmöl sorgt in vielen Lebensmitteln für die richtige Struktur und Konsistenz. Insbesondere bei Brotaufstrichen mit einem hohen Nussanteil (z. B. Samba mit 45 % Haselnüssen) bindet Palmöl die natürlicherweise vorhandenen Nussöle. Für unser fair gehandeltes Bio Palmöl wurde und wird kein Regenwald abgeholzt und kein Tier vertrieben. Die Palmen wachsen in Mischkulturen. Die Flächen werden schon seit Generationen landwirtschaftlich genutzt. Es schafft Arbeitsplätze und Perspektiven für die Menschen vor Ort. Der Preis von fairem Bio-Palmöl liegt weit über den konventionellen Weltmarktpreisen von Palmöl. Zum Produktpreis kommen bei Rapunzel speziell außerdem eine Bio- und Fairtrade-Prämie im firmeneigenen HAND IN HAND-Fairhandels-Programm.

Sommerdinkel ist der volkstümliche Name für Emmer. Warum dieser im Volksmund so bezeichnet wurde, kann heute leider niemand mehr mit Sicherheit sagen. Jedoch zeigt es die lange Anbaugeschichte des Ur-Getreides in Deutschland.

Das hat zwei Gründe. Zum einen aus Platzmangel, wenn z. B. mehrere Zutaten enthalten sind, die aus verschiedenen Ländern stammen. Zum anderen aus ökologischen Gründen. Wenn z. B. der Rohwarenbezug im Jahresverlauf wechselt, müssen wir nicht bei jeder Änderung neue Etiketten drucken. Wenn Sie genau wissen möchten, woher die Zutaten in speziell Ihrem Produkt stammen, wenden Sie sich gerne mit den Produktdaten an unseren Kundenservice: info@rapunzel.de.

Schlieren im Öl oder auf dem Flaschenboden sind natürliche Bestandteile der Saat, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe und Samenbestandteile. Dies stellt keine Qualitätsbeeinträchtigung dar.

Vegan bedeutet, dass keine tierischen Produkte als Zutat enthalten sind, Spuren können wir jedoch produktionsbedingt nicht ausschließen. Diese liegen jedoch deutlich unter 0,1 Prozent. Zum Beispiel produzieren wir auf denselben Anlagen unsere verschiedenen Nuss-Schoko-Cremes – sowohl mit als auch ohne Milchpulver. Sie erkennen die veganen Produkte am Rapunzel Vegan-Label. Es stimmt mit offiziellen Labeln wie z. B. der Vegan-Blume überein.

Wir führen einige rohköstliche Produkte, die mit unserem Rohkost-Logo gekennzeichnet sind. Diese Produkte erreichen während der Herstellung bzw. der Verarbeitung eine maximale Temperatur von 40 C.

Ein weißer Belag auf Feigen, der besonders im Sommer auftritt, wird irrtümlicherweise häufig mit Schimmel verwechselt. Es handelt sich dabei aber um einen natürlichen Vorgang, das sogenannte „Auszuckern“ der Früchte.

 

Bei der Trocknung von Trockenfrüchten bleibt eine natürliche Restfeuchtigkeit in der Frucht, die sich im Laufe der Zeit verringert. Der mit der Feuchtigkeit nach außen tretende Fruchtzucker trocknet an der Außenfläche und bildet die typische weiße Schicht. Dieses Auszuckern, das besonders bei Feigen und Pflaumen auftritt, ist ein Indiz dafür, dass unsere biologischen Trockenfrüchte naturbelassen und unbehandelt sind. Konventionelle Trockenfrüchte werden häufig mit Schwefeldioxid begast, um sie zu konservieren und diese Auszuckerung zu verhindern.

Kaltgepresst bedeutet lediglich, dass während der Pressung keine Hitze zugefügt wird. Es sagt jedoch nichts über beim Pressen entstehenden Temperaturen aus oder über mögliche Temperaturerhöhungen vor und nach der Pressung.

 

Auch kaltgeschlagen (ein veralteter Begriff aus der Zeit, als die Ölsaaten noch in Jutesäcken in einer Holzpresse mit einem Keil geschlagen wurden) ist eine wenig aussagekräftige Bezeichnung von Ölen im Reform- und Naturkostbereich.

Damit kennzeichnet Rapunzel seine mechanisch ohne Hitzezufuhr gepressten, nicht raffinierten Öle. Sie werden nach im Naturkostbereich ausgearbeiteten Qualitätsrichtlinien ausschließlich aus sortenreinen k.b.A.-Rohstoffen hergestellt. Die Auslauftemperatur bei Nuss- und Saatenölen darf 60 °C nicht übersteigen. Eine Behandlung mit Wasserdampf (Desodorierung) oder vorheriges Rösten ist nicht erlaubt. Außer einer Filtration darf das Öl nicht nachbehandelt werden

Bulgur wird aus Hartweizen hergestellt. Die Körner werden zur Feuchtigkeitsaufnahme eingeweicht, danach teilweise geschält und in Wasserdampf vorgekocht. Die Körner werden getrocknet und zu Schrot zerkleinert, wodurch die unregelmäßigen, kleineren Bulgurkörner entstehen. Bulgur ist vielseitig verwendbar und eignet sich für alle Gerichte anstelle von Reis, Hirse und anderen Getreidesorten. Als Bratlinge, im Auflauf oder einfach in Gemüsebrühe gekocht. Grundrezept Zubereitung: 250 g Bulgur mit ca. 500 ml Wasser aufkochen und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.

Couscous hat seinen Ursprung im vorderen Orient und Nordafrika. Zur Herstellung wird Hartweizengrieß vorgegart, zu kleinen Kügelchen gepresst und anschließend getrocknet. Couscous ist ebenso vielseitig verwendbar wie Bulgur. Die ideale und auch traditionelle Ergänzung zu Couscous sind Kichererbsen. Er ist eine beliebte Beilage und wird gerne zu orientalischen Gerichten, pikanten Saucen oder kalt als Salat serviert. Grundrezept Zubereitung: 250 g Couscous mit ca. 300 ml heißem Wasser übergießen, bei Bedarf salzen und zugedeckt ca. 5 Min. quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.

Keim = die Anlage im Samenkorn

Der Keim ist die Anlage für die spätere Pflanze, die im Samenkorn enthalten ist. Dieser Keim ist im Samen verborgen, sozusagen als Embryo der Pflanze. Er enthält die Vorstufen für die Keimblätter, die Wurzeln und den Stängel, aber alles noch nicht als solches erkennbar.

 

Keimling = die ganze Babypflanze

Der Keimling ist das junge Pflänzchen, das frisch aus dem Samen schlüpft. Es umfasst die komplette spätere Pflanze, sowohl die jungen Wurzeln als auch die späteren oberirdischen Teile.

 

Sprosse = Blättchen und Stängel

Die Sprossen sind streng genommen nur die oberirdischen Teile des Keimlings, also der Stängel und die späteren Blätter. Die Wurzeln gehören eigentlich nicht zu den Sprossen. Im Sprachgebrauch des Sprossenanbaus wird aber meistens der gesamte Keimling als Sprosse bezeichnet. Meistens sind die Sprossen bei der Ernte noch so jung, dass sich noch gar keine richtigen Wurzeln gebildet haben.

 

Grünkraut = grüne Jungpflanzen

Beim Grünkraut wachsen die Stängel der jungen Pflanzen schön geordnet nach oben und im oberen Bereich haben sich grüne Blättchen ausgebildet. Die Wurzeln haben unten in einem Substrat oder untereinander Fuß gefasst und werden meistens nicht mehr mitgegessen. Die bekannteste Grünkraut-Pflanze ist die Gartenkresse, die man als fertiges Grünkraut kaufen kann.

Unsere Pinienkerne sind Bio, weil das Gebiet, auf dem die Pinienbäume wachsen, Bio-zertifiziert ist.

Der Unterschied zwischen dem bioSnacky Sprossengarten und dem Keimgerät besteht hauptsächlich im Bewässerungssystem sowie der Höhe der einzelnen Keimschalen.

 

Beim Keimgerät läuft das Wasser über die roten Siphons von Ebene zu Ebene nach unten, während der Sprossengarten Löcher am Boden jeder Ebene hat, durch die das Wasser eine Etage weiter nach unten fließt.

Damit eignet sich der Sprossengarten auch insbesondere für größere Samen wie zum Beispiel Mungbohnen oder Linsen (für kleine Samen wie Alfalfa benötigen Sie das dazugehörige Vliespapier) und ist speziell für Weizengras ideal, das auf der obersten Ebene u​nter dem runden Gewölbedeckel schön nach oben wachsen kann.

Das Kokosöl nativ wird mit den sogenannten "trockenen Verfahren" gewonnen. Zunächst wird die harte Schale zerschlagen. Dann wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss in heißem Wasser gewaschen, geraspelt und getrocknet. Anschließend erfolgt die rein mechanische Pressung des Fruchtfleisches ohne äußere Hitzezufuhr.

 

Im Gegensatz zum nativen Kokosöl wird das milde Kokosfett nach dem Pressen mit Hilfe von Wasserdampf schonend desodoriert, um Geruchs- und Geschmacksstoffe zu entfernen. Mit diesem Verfahren wird ein mildes Öl mit neutralem Geschmack gewonnen.

 

Sowohl Kokosöl als auch Kokosfett sind bei Raumtemperatur fest. Ab ca. 25 Grad Celsius werden sie flüssig.

Das Emmerkorn ist in einer harten Spelze geschützt. Dies war bei den primitiven Lagerbedingungen der frühen Landwirtschaft von großem Vorteil. Auch heute hat die Spelze einen wichtigen Nutzen – sie schützt das Korn vor schädlichen Umwelteinflüssen und Pilzbefall.

Emmer, volkstümlich auch als Sommerdinkel bezeichnet, zählt zu den Ur-Getreiden. Der italienische Emmer für die Rapunzel Pasta wird im November ausgesät und im Juli geerntet. Er ist durch seinen harten Spelz vor schädlichen Umwelteinflüssen und Pilzbefall geschützt.

Emmer-Pasta hat eine etwas dunklere, gelblichere Färbung. Sie schmeckt leicht nussig und ist im Vergleich zur klassischen Hartweizen-Pasta aromatischer. Hinsichtlich der Kocheigenschaften sind beide Sorten vergleichbar.

Als Gluten, auch Klebereiweiß genannt, wird eine Gruppe an bestimmten Eiweißen in Getreidekörnern z.B. von Weizen, Roggen, Gerste und Hafer bezeichnet.

 

Für die Backeigenschaften eines Mehls ist der Glutenanteil von entscheidender Bedeutung. Das Gluteneiweiß bindet, wenn es feucht wird, bis zum Dreifachen seines Gewichtes an Wasser. Dabei entwickelt es gummiähnliche, elastische Eigenschaften. Wie ein Skelett durchziehen die Glutenfäden den Brotteig und sorgen dafür, dass sich ein feinporiger, lockerer Teig bildet. Das quantitativ und qualitativ hochwertigste Gluten liefert Weizen, dem es auch seine hervorragenden Backeigenschaften zu verdanken hat.

 

Manche Menschen reagieren aufgrund einer Stoffwechselerkrankung auf diesen Eiweißstoff allergisch. Bei Sprue oder Zöliakie, so die medizinischen Bezeichnungen für diese Unverträglichkeit, bleibt eine lebenslange Gluten-Unverträglichkeit bestehen. Sie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms. Betroffene müssen sich glutenfrei ernähren.

 

Glutenfrei in unverarbeitetem Zustand sind folgende Getreidesorten: Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa.

Tomaten sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Lycopin, welches zur Klasse der Carotinoide gehört und den Tomaten ihre charakteristische rote Färbung verleiht. Lycopin gilt als Radikalfänger. Die Verfügbarkeit von Lycopin ist bei verarbeiteten und erhitzten Produkten wie z. B. Tomatenmark höher als bei rohen Tomaten, da beim Erhitzen die pflanzlichen Zellstrukturen aufgebrochen werden und das Lycopin gelöst wird.

Sprossen selber ziehen liegt voll im Trend. Sie benötigen dafür lediglich ein Keimgerät, die dazu passende Keimsaat, einen hellen Ort ohne direkte Lichteinstrahlung und etwas Wasser. Auf der Verpackung der jeweiligen Keimsaat finden Sie alle Angaben zur Einweichzeit, der empfohlenen Saatgutmenge sowie Keimdauer und Anwendung.

In ihrer Keimphase hat die Pflanze die höchste Konzentration an Nährstoffen, wie sonst nie wieder in ihrer Entwicklung. Während der Keimung vermehren sich innerhalb weniger Stunden die Enzyme des Samens und die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen und Spurenelementen steigt. Eiweiße werden in ihre Bausteine zerlegt, Fette in Fettsäuren und Kohlenhydrate in Einfach- und Zweifachzucker gespalten und können somit leichter verdaut werden.

 

Besonders ist die sprunghafte Neubildung von Vitaminen: z. B. steigt der Gehalt an Karotin in Weizenkörnern nach 20 Stunden Keimdauer durchschnittlich um 190 % und der von Vitamin B2 nach 12 Stunden um 50 %, in Alfalfa nach vier Tagen sogar um 1000 %.

Alle Rapunzel Teigwaren enthalten noch Teile der Kleie. Bei Vollkornnudeln ist dies selbstverständlich, doch auch Semola-Nudeln sind aus sogenanntem ausgemahlenem Hartweizengrieß (Typ zwischen 812 u. 1050) hergestellt. Diese Kleieteilchen, die zu einem erheblichen Teil aus Ballaststoffen bestehen, dunkeln beim Trocknen der Teigwaren stärker als die restlichen Bestandteile und werden sichtbar als kleine, dunkle Punkte in der Pasta. Für Sie als Kunde ein Anhaltspunkt, dass auch in der Semola-Qualität noch ein Anteil Kleie vorhanden ist, der weder Verunreinigung noch Schimmel darstellt.

Bei Bio-Getreideprodukten sind trotz intensivem Arbeitseinsatz beim Anbau und intensiven Reinigungsmaßnahmen die Anwesenheit von Fremdsamen nicht vollständig auszuschließen, ebenso Produkte mit optischen Abweichungen.

 

Die Farbe eines Korns oder einer Saat bei Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten variiert durch viele Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Klima und Witterung von Ernte zu Ernte. Da wir mit vielen Kleinbauern verschiedener Anbaugebiete zusammenarbeiten, sind die Produkte unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt, die zu natürlichen farblichen Schwankungen führen. Durch extreme Witterungsbedingungen kann es zu so starken optischen Veränderungen kommen, dass es nicht mehr möglich ist, Körner und Saaten mit einem vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand auszusortieren. Da wir auf eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Kleinbauern wert legen, kaufen wir jedoch auch in schwierigen Jahren die Ernte auf und versuchen diese bestmöglich zu verwenden.

Im Bio-Bereich werden keine Herbizide eingesetzt. So sind in seltenen Fällen auch Unkrautsamen mit gleichem Gewichts oder gleicher Größe enthalten, die sich nur sehr schwer aus dem Produkt entfernen lassen.

Selbstverständlich werden diese Produkte von uns besonders intensiv kontrolliert und werden nur gehandelt, wenn es sich um ein rein optisches Problem handelt, ohne Einschränkung bezüglich der geschmacklichen und ernährungsphysiologischen Qualität.

 

Wir versuchen unsere Möglichkeiten der mechanischen Reinigung weiter zu verbessern, was jedoch teilweise wegen physikalischer Grenzen (Bsp. 0,5mm großes Amaranth) sehr schwierig ist.

Die Hülsenfrüchte-Nudeln sind im Gegensatz zu Weizen-Pasta glutenfrei und reich an pflanzlichem Eiweiß. Durch die besonders kurze Kochzeit von 7 – 9 Minuten noch schneller zubereitet als Getreide-Pasta. Der typische Geschmack der Hülsenfrüchte bleibt auch in den Nudeln erhalten.

Die enge Verwandtschaft des Emmers zum Hartweizen, macht ihn zum perfekten Getreide für original italienische Pasta. Sein festeres Korn im Vergleich zu Dinkel gibt der Pasta den perfekten al-dente-Biss.

Als Levantiner werden die aus der Türkei stammenden Haselnüsse bezeichnet. Der Ausdruck Levantiner bezeichnet die Bewohner der so genannten Levante, also der Länder des Mittelmeerraumes östlich von Italien, insbesondere den Küstenstreifen zwischen der südlichen Türkei und dem Sinai.

Rapunzel Bio-Hefe ist eine naturreine Backhefe, die auf Getreide aus kontrolliert biologischem Anbau gezogen wird. Bei der Fermentation wird auf chemisch hergestellte Stoffe verzichtet und als Entschäumer Bio-Sonnenblumenöl eingesetzt. Das Waschen der Biohefe ist nicht notwendig. Belastetes Abwasser fällt auch bei der Reinigung der Anlage nicht an.

Alle eingesetzten Mikroorganismen und Rohstoffe sind garantiert GVO-frei (laut EU-Bio Verordnung).

Rapunzel Kaffee und Kakao werden in Mischkultur z.B. zusammen mit Bananen, Zitrusfrüchten und Schattenbäumen angebaut. Sie schützen die empfindlichen Pflanzen vor Wind und zu starker Sonneneinstrahlung. Die herabfallenden Blätter mulchen den Boden und bewahren ihn so vor Erosion. Die Schädlingsbekämpfung erfolgt nach Richtlinien des Bio-Anbaus, es werden keine chemischen und synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel eingesetzt. So bleibt ein stabiles Ökosystem erhalten, das Böden und Wasser vor Erosion, Auslaugung und chemischer Belastung schützt.

 

Geerntet wird sehr sorgfältig von Hand. Rapunzel Kaffee und Kakao sind zudem fair gehandelt. Die Produkte tragen das HAND IN HAND-Siegel, das für Bio-Anbau und gleichzeitig fairen Handel steht.

Nussmuse bestehen zu 100 Prozent aus Nüssen oder Saaten. Nusscremes sind süße Aufstriche mit Nüssen als Hauptzutat. Palmöl sorgt für eine cremige und gleichbleibende Konsistenz. Und Zucker wie Rapadura und Cristallino verleihen diesen beliebten Aufstrichen die gewünschte Süße.

Zur Herstellung von weißem Reis wird das Silber­häutchen vom Keim­ling des braunen Reiskorns abgeschliffen. Übrig bleibt der stärkehaltige Keim­ling, da bis zu 80% der Mineralien und Vitamine im Silberhäutchen enthalten sind. Um den Verlust dieser Mineralstoffe zu vermeiden und den Reis trotzdem schälen zu können, wendet man das Parboiling-Verfahren an. Mittels Wasserdampf und Druck werden die Nährstoffe in das Innere des noch ungeschälten Korns gepresst. Nach Härtung der Oberfläche durch nochmalige Behandlung mit heißem Wasserdampf werden die Körner poliert, die Nährstoffe bleiben im Korn enthalten.

Während der Lagerung kann sich eine Art „Raureif “ aus natürlichen Vanillin-Kristallen an der Oberfläche der Schote bilden. Er zeugt von äußerst hochwertiger Qualität der Vanilleschoten. Die Kristalle sind essbar und sehr aromatisch.

Wenige. Andere Fette mit gesättigten Fettsäuren wie Kakaobutter und Kokosöl weisen eine völlig andere Konsistenz und einen anderen Schmelzpunkt auf. Kakobutter ist bei Raumtemperatur sehr fest, Kokosöl bei 25°C fast vollständig flüssig. Auch Sonnenblumenöl hat nicht die gewünschten Eigenschaften und führt insbesondere bei Cremes mit einem hohen Nussanteil zu Ölabsatz an der Oberfläche. Vermindert wird dies dann meist durch Zusatz von Emulgatoren oder einem sehr hohen Zuckeranteil – beides möchte Rapunzel vermeiden. Durch ein speziell entwickeltes physikalisches Verfahren ist es Rapunzel gelungen, einen cremigen Aufstrich mit Kakaobutter zu entwickeln. Diese kam im März 2022 auf den Markt.

Aufgrund der Aufnahme großer Wassermengen sinkt der Kaloriengehalt des Keimgutes pro Gewichtseinheit deutlich. Der Fettgehalt reduziert sich je nach Pflanzenart um 10 bis 60 %.

Der relative Eiweißgehalt erhöht sich um 20 % und die Qualität der Proteine (die Zusammensetzung der Aminosäuren) verbessert sich.

Der Vitamingehalt (insbesondere bei der B-Gruppe und C) steigt deutlich an. Der Ballaststoffgehalt erhöht sich.

Beim Keimen nimmt die Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe und Vitamine im Darm zu.

Ein Beispiel: Phytinsäure ist in vielen Getreidesorten enthalten. Sie bindet zahlreiche Wirkstoffe unlöslich an sich.Durch das Keimen wird die Phytinsäure abgebaut und die zuvor gebunden Mineralstoffe und Vitamine können besser ins Blut aufgenommen werden.

Sprossen sind in den ernährungsphysiologischen und gesundheitsbestimmenden Eigenschaften ihren Samen und oft auch den ausgewachsenen Artgenossen weit überlegen!

Zu den Ur-Getreidesorten zählen Einkorn, Emmer, Dinkel und Kamut.

Die meisten Kaffeesorten von Rapunzel sind reine Arabica-Kaffees. Die Arabica-Bohne ist eine feine, milde Hochlandbohne aus Kaffeegärten aus Honduras und Peru. Die Bohnen beziehen wir aus fairem Handel von unseren langjährigen HAND IN HAND-Partnern. Kaffeebauern kultivieren dort Kaffeepflanzen nach ökologischen Richtlinien. Der von Rapunzel gezahlte faire Mindestpreis sowie die langfristigen Lieferbeziehungen ermöglichen den Kaffeeproduzenten eine sichere Existenzgrundlage. Die Sorten Heldenkaffee Viva und Heldenkaffee Espresso sind Mischungen aus den feinen Arabica-Bohnen und den etwas kräftigeren Robusta-Bohnen aus Tansania. Auch die Robusta-Bohnen beziehen wir aus fairem Handel von HAND IN HAND-Partnern. Robusta verleiht dem Kaffee den etwas erdigeren und kräftigeren Geschmack, für den unser Espresso mit original italienischer Röstung und unser Heldenkaffee Viva so geschätzt werden.

Die Rapunzel Hülsenfrüchte-Nudeln sind wunderbar bissfest und zerfallen beim Kochen nicht. Wichtig ist, die Kochzeit auf der Verpackung einzuhalten. Zur Bestimmung des perfekten Kochzeitpunkts hilft, wie in der traditionellen italienischen Küche, der Biss-Test während des Kochvorgangs.

Während es zum Beispiel bei der Verarbeitung von Oliven zu Olivenöl auf eine schnelle Verarbeitung ankommt, ist es bei Kokosnüssen für die Qualität unerheblich, ob sie sofort, drei Tage oder mehrere Tage nach der Ernte verarbeitet werden. Eine nachträgliche Reifezeit tut den Kokosnüssen sogar gut, denn so können sie ihren arteigenen, nussigen Geschmack besonders gut entwickeln.

 

Beim Rapunzel HAND IN HAND Partner Serendipol dem Lieferant für Kokosöl und Kokosfetts in Sri Lanka ist dies die übliche, traditionelle Verarbeitungsweise, da sie sich für die auf der Insel vorkommenden Sorten als ideal herausgestellt hat.

 

Die nachträgliche Reifezeit sorgt zudem dafür, dass sich die Schale besser vom Fruchtfleisch lösen lässt. Ist die Schale der Kokosnuss einmal geöffnet, folgen rasch die weiteren Verarbeitungsschritte, je nachdem, welches Kokosprodukt gewonnen wird.

Rohkostinfo alle Produkte (PDF)

Die Nüsse bzw. Saaten für die Nussmuse und Brotaufstriche werden geröstet oder blanchiert. Bei der Vermahlung der Nüsse werden Temperaturen von ca. 60 bis 70°C erreicht. Daher sind die Brotaufstriche und Nussmuse nicht für eine Rohkosternährung geeignet. Information zu Rohkost finden Sie immer aktuell unter: Infos für Allergiker / Rohkostinfos

Die Pressung erfolgt ohne Wärmezufuhr und mit niedrigem Druck, es entstehen Temperaturen geprüft unter 40°C bei Lein- und Hanföl. Dadurch ist die Ausbeute geringer, die Qualität aber deutlich höher. Die Ausbeuten liegen bei Hanf zwischen 20-35 %, bei Lein zwischen 25-40 %.

In der EU sind mehr als 2.300 Sorten zugelassen. Tomaten werden bei der Sortenbezeichnung vor allem nach ihrer Form unterschieden: runde, gerippte, längliche sowie Kirschtomaten. Für geschälte Tomaten werden längliche Sorten verwendet und für alle anderen Produkte wie Passata, Polpa und Tomatenmark werden runde Sorten verwendet. Für die Rapunzel Tomatenprodukte werden unter anderem die längliche Roma und die runde Rio Bravo angebaut.

Die hellen italienischen Nudeln werden aus ausgemahlenem Hartweizengrieß hergestellt. Dazu wird die Kleie abgesiebt und enthält somit nur 50% des Keimlings. Die klassische Pasta Semola enthält ca. 65% des ganzen Getreidekorns, das entspricht einem Aschegehalt (= Mehltype) von durchschnittlich ca. 850. Die sogenannte „Mehltype“ ist üblicherweise nur bei Mehl eine gängige Angabe, jedoch gibt diese Zahl Auskunft über den Aschegehalt des Getreidemahlerzeugnisses und lässt auf den Schalenanteil darin schließen.

Rapunzel Kokos- und Bratöl eignen sich alle wunderbar zum Braten, Backen und Frittieren. Diese Brat- und Frittierfette haben in der heißen Küche den entscheidenden Vorteil auch bei hohen Temperaturen stabil zu bleiben und keine für die Gesundheit schädlichen Stoffe zu entwickeln. Sie sind geschmacksneutral und lange haltbar.

 

Rapunzel Bratöl wird aus 100% High Oleic Sonnenblumenkernen aus kontrolliert biologischem Anbau gepresst, ohne äußere Hitzezufuhr. Es enthält einen hohen Gehalt an Ölsäure, der es zum Backen, Braten und Frittieren bei hohen Temperaturen besonders geeignet macht.

Es werden keine Starterkulturen und Enzyme verwendet. Die Fermentation läuft nur mit Leitungswasser im Wasserbad ab.

Die Nüsse bzw. Saaten für die Nussmuse werden geröstet oder blanchiert. Bei der Vermahlung der Nüsse werden Temperaturen von ca. 60 bis 70°C erreicht. Daher sind Nussmuse nicht für eine Rohkosternährung geeignet.

Nein, die Bio-Oliven werden tagsüber und von Hand mit Rechen (manuell oder auch maschinell) oder durch Rüttler geerntet. Eine nächtliche Ernte mit Scheinwerfern und Erntesaugmaschinen findet nicht statt.

Für die Rapunzel Vollkornnudeln wird das Getreidekorn zu Grieß vermahlen, auf eine Korngröße von ca. 200-500 μm. Bei der Herstellung des Vollkorngrießes in Italien wird der äußerste Teil der Fruchtschale entfernt. Der Vollkorngrieß enthält ca. 90% des Getreidekorns, das heißt den größten Teil der Schale und zu 100% den Keimling. Rapunzel Vollkornnudeln entsprechen einer Mehltype von durchschnittlich 1600. Dieses Verfahren ist typisch für eine italienische Hartweizennudel ohne Ei. Der äußerste Teil der Schale wird entfernt, um eine optimale Konsistenz und einen optimalen Zusammenhalt der Nudeln zu gewährleisten. Dies wirkt sich auch positiv auf den Geschmack aus.

Rapunzel Balsamico Essige sind nicht geschwefelt. Der Traubenmost wird nicht mit Schwefeldioxid behandelt. Eine sehr kleine Menge natürlich vorkommender Sulfite können manchmal enthalten sein, weil Hefen sie während des Fermentations­prozesses produzieren. Der Gehalt liegt aber immer unter 10 ppm.

Damit ein Produkt als HAND IN HAND-Produkt ausgezeichnet wird, muss es zu mehr als 50% HAND IN HAND-Rohstoffe enthalten. Samba enthält zwar auch fair gehandelten Vollrohrzucker und Kakao, den größten Anteil nehmen Nüsse (45%) ein, die nicht aus dem globalen Süden stammen und somit nicht HAND IN HAND sind. Die Haselnüsse für Samba kommen aus dem Rapunzel-Türkeiprojekt. Zusammen mit Bio-Milchpulver aus der Region werden so schon mehr als 50% erreicht.

Im fairen Anbau von Ölpalmen wird kein Primär- oder Sekundärwald gerodet. Der Anbau erfolgt teilweise auch als Agroforst-Projekt, also in besonders wertvoller Mischkultur. Die Rapunzel HAND IN HAND-Partnern für fair gehandeltes Bio-Palmöl sind reine Bio-Betriebe. Die externe Kontrolle und Zertifizierung nach den Fairhandels-Standards von HAND IN HAND und Fair for Life garantieren hohe, nachprüfbare Sozialstandards.

Sie können das Weizengras im Sprossengarten oder in einer Aussaatschale bzw. Blumentopf keimen lassen. Dafür die Weizensamen in eine Schale geben, mit Wasser übergießen und 12 Stunden darin einweichen lassen. Anschließend das Einweichwasser abgießen.

 

Zum Keimen einen hellen Ort ohne direkte Lichteinstrahlung auswählen.

Vorgehensweise mit dem Sprossengarten

(auch im Keimgerät oder Keimli möglich):

Vliespapier in eine Schale legen und eingeweichte Samen in der Schale gleichmäßig mit einem Löffel verteilen.

Täglich 2-3 Mal wässern bzw. später das Grün mit einer Sprühflasche besprühen.

Nach etwa 7-10 Tagen das Grün ernten.

Vorgehensweise Aussaatschale/Blumentopf:

Die Aussaatschale bzw. den Blumentopf bis fast zum Rand mit Erde füllen. Darauf die eingeweichten Samen gleichmäßig verteilen, leicht andrücken und mit einer dünnen Schicht lockerer Erde (ca. 1 cm) bedecken.

Erde bzw. Samen gut angießen, sodass die Erde gut feucht ist. Aussaatschale bzw. Blumentopf mit einem Karton oder Geschirrtuch bedecken und ca. 3 Tage keimen lassen. Dann brechen die Keimlinge durch die Erde und bilden ihr Grün aus.

Auf ausreichend Feuchtigkeit und Belüftung achten, damit das Gras schön wachsen kann.

Nach 7-10 Tagen das Grün ernten.

1. Einweichen: Hülsenfrüchte einweichen (8 bis 12 Std., je nach Anleitung z.B. über Nacht oder morgens, wenn man sie abends kochen möchte). Tipp: Linsen werden nur abgespült und können ohne Einweichen gekocht werden.

2. Abspülen: Einweichwasser abgießen und Hülsenfrüchte in einem Sieb gut abspülen.

3. Kochen: Mit frischem Wasser in einen Topf geben und nach Packungsanleitung bei geschlossenem Deckel garen.

4. Abgießen – und fertig!

Um ein hochwertiges Olivenöl in nativ extra Qualität garantieren zu können, werden alle Rapunzel Öle sorgfältig sensorisch und analytisch geprüft. Jedes Olivenöl wird, bevor es zu einer Abfüllung im Hause Rapunzel kommt, sowohl vom firmeninternen, speziell dafür geschulten Sensorik-Panel als auch von einem offiziellen Olivenöl-Panel sensorisch geprüft. Analysen durch renommierte externe Labore sichern die Qualität zusätzlich ab.

 

Alle für Rapunzel abgefüllten Olivenöle liegen deutlich unter den gesetzlich erlaubten, maximalen Werten, die für die Auszeichnung „nativ extra“ erforderlich sind. Denn wir akzeptieren nur Olivenöle „nativ extra“ zur Abfüllung, die deutlich entfernt von der Grenze der europäischen Olivenölverordnung VO Nr. 2568/91 sind. Diese Grenzwerte liegen bei einer Peroxidzahl von 20 oder einem Gehalt von freien Fettsäuren von 0,8. Auch wenn diese Öle noch als nativ extra gelten, kann man bereits in diesem Bereich deutlich sensorisch wahrnehmbare Mängel feststellen. Und für Rapunzel Olivenöle akzeptieren wir nur beste, fehlerfreie Qualität.

Faserwurzeln sind, wie der Name schon sagt, kleine Wurzeln. Sie entstehen meist nach 2-3 Tagen und werden im späteren Verlauf zu richtigen Wurzeln. Ihr watteartiges, pelzig-flaumiges Aussehen führt dazu, dass die weißen Faserwurzeln auf den ersten Blick für Schimmel gehalten werden können. Das sind sie aber definitiv nicht! Faserwurzeln können praktisch bei allen Keimsaaten auftreten, meist jedoch bei den Keimsaaten Rettich, Radieschen und Alfalfa während der Wachstumsphase. Faserwurzeln haben keine schwarzen Punkte, sind nicht schleimig und riechen nicht unangenehm. Faserwurzel riechen frisch bis scharf-kräftig, Schimmel riecht hingegen modrig.

 

So sehen Faserwurzeln aus:

 

 

 

Wenn Sprossen z.B. zu wenig Platz und Luft haben, die Feuchtigkeit und Temperatur im Keimgerät zu hoch sind oder Saatgut mit geringer Keimfähigkeit verwendet wird, kann es zu Schimmelbildung kommen. Auch ein nicht einwandfrei sauberes Keimgerät begünstigt die Bildung von Schimmel.

Schimmel vorbeugen:

Halten Sie alles, was mit den Keimlingen in Berührung kommt, hygienisch sauber.

Zu viel Wasser ist ebenso schädlich wie zu wenig.

Beachten Sie das grundsätzliche Vorgehen und versuchen Sie es nochmals. Bitte nicht resignieren, das nächste Mal klappt’s bestimmt.

Der Polyphenol-Gehalt ist in solchen Ölen am höchsten, die sich durch eine starke „Grün-Fruchtigkeit“ auszeichnen, ein Geschmack, der von Schärfe und Bitterkeit begleitet wird. Der grüne Eindruck, der an frisch gemähtes Gras, geriebene grüne Blätter oder frisch angeschnittenen Apfel erinnert, kommt dabei aus Aromastoffen, die vor allem durch junge, grüne Oliven ins Öl gelangen. Diese haben den höchsten Gehalt an Polyphenolen, die unter anderem auch für seinen scharfen und auch bitteren Geschmack verantwortlich sind.

 

So ist z.B. das Polyphenol namens „Oleocanthal“ verantwortlich für den brennend-scharfen Eindruck im Rachengrund, der umso stärker ist, je mehr davon im Öl enthalten ist. Verantwortlich für die Bitterkeit ist ebenfalls wieder ein Polyphenol namens Oleuropein. Ein frisches Olivenöl enthält mehr Polyphenole als eines, das länger gelagert wurde. Da diese polyphenolischen Verbindungen im Öl ab- und umgebaut werden, ist eine Analyse auf Polyphenole nur ein Ausschnitt zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Damit Kresse und Rucola besser keimen können, bilden diese eine sogenannte Schleimhülle um das Samenkorn – diese nennt man "schleim­bildende Samen". Sobald schleimbildende Samen mit Wasser in Berührung kommen, bilden diese eine gelartige Schicht. Diese Samen können daher nicht im Keimglas gezogen werden, da diese Schicht die Abflüsse verstopfen würden und die Keimsaaten somit zu viel Feuchtigkeit abbekommen.

 

Am besten legen Sie im Keimgerät oder Sprossengarten ein Fließpapier ein.

Es verhindert, dass die Saaten zusammenklumpen, da sich ihre Wurzeln am Vlies anheften können.

 

Vorgehensweise bei schleimbildenden Samen:

Saatgut mit einem sauberen Löffel entnehmen und in einem Sieb unter fließendem kaltem Wasser abspülen. Anschließend das Saatgut im Keimgerät verteilen und einmal täglich mit Wasser besprühen z.B. mit einer Sprühflasche.

Auf eine gute Belüftung achten. Keimschalen und Deckel der Geräte mehrmals täglich einige Minuten vom Keimgerät nehmen, damit genügend Frischluft gewährleistet ist.

Die Sprossen nach vorgegebener Zeit ernten. Als Faustregel gilt: Die Sprosse soll gegessen werden, wenn der Keimling ca. die 2 bis 3-fache Länge des Samens hat.

Die Rapunzel Qualitätssicherung hat für alle Rapunzel Produkte eine Risikoabschätzung der Allergene durchgeführt. Wir deklarieren alles, wo auch nur die geringste Möglichkeit von allergenem Potential besteht. Wenn kein Spurenhinweis angegeben ist, dann sind nach Risikoabschätzung unserer Qualitätssicherung auch keine Spuren vorhanden. Gleichzeitig ist Rapunzel kein Spezialanbieter für allergenfreie Produkte. Deshalb können wir trotz sorgfältiger Handhabung Spuren unterhalb der Nachweisgrenze unter 20 ppm (entspricht unter 0,002 %) nicht ausschließen. Maßgebend ist, was auf dem von Ihnen gekauften Artikel steht. Diese Angabe kann von der Angabe auf der Rapunzel Website abweichen.

Getrocknete Feigen enthalten sehr konzentriert viele wertvolle Inhaltsstoffe. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen sowie Frucht- und Traubenzucker macht die Feige zu einem schnellen Energielieferanten und unterstützt eine gute Verdauung. Feigen enthalten viele Mineralien, besonders hervorzuheben sind Kalium, Calcium und Magnesium. Außerdem sind sie reich an B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B1.

Ein Beutel Rapunzel Trockenhefe entspricht einem halben Würfel Frischhefe. Ein ganzer Würfel Frischhefe hat 42 g. Ein Beutel Trockenhefe eignet sich für Gebäck mit 500 g Mehl.

In einem großen Topf, mit der 3-fachen Menge Wasser, einmal aufkochen, dann sanft (nicht sprudelnd) mit Deckel köcheln lassen. Im Schnellkochtopf reduziert sich die Kochzeit.

Am besten erst nach dem Kochen salzen. Säure in Essig, Zitrone, Tomaten etc. verhärtet die Zellstruktur. Daher ebenso erst nach dem Garen zugeben. Natron verkürzt die Kochdauer, sparsam dosieren, da es sonst leicht seifig schmecken kann.

Auch bei langen Kochzeiten verlieren Hülsenfrüchte relativ wenige Nährstoffe.

Alle Nussmuse können sowohl im Kühlschrank als auch im Vorratsschrank lagern. Im Kühlschrank ist die Konsistenz fester. Die Nussmuse halten sich im Allgemeinen auch im geöffneten Zustand sehr lange. Wichtig ist, dass man das Mus mit einem sauberen Löffel entnimmt. Die Ölschicht, die sich mit der Zeit bildet, wirkt wie eine Schutzschicht.

Nussmuse halten sich allgemein sehr lange, auch im geöffneten Zustand. Wichtig ist, dass man das Nussmus mit einem sauberen Löffel entnimmt und die Ölschicht, die sich mit der Zeit bildet auf dem Mus belässt, da diese wie eine Sperre gegen den Luftsauerstoff wirkt. Vor dem Verzehr dann einfach umrühren.

 

Nussmus kann im Küchenschrank bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Nach dem Öffnen hält sich Trockenhefe im Kühlschrank noch ca. 2 Wochen, wenn der Beutel gut verschlossen wird (z. B. mit einem Clip).

Wir empfehlen, grundsätzlich den Inhalt stets mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, den verbleibenden Inhalt eventuell mit Öl zu bedecken, das Glas rasch wieder zu verschließen, im Kühlschrank aufzubewahren und bald aufzubrauchen. 

Wir empfehlen den jeweiligen Inhalt mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, das Produkt rasch wieder zu verschließen und im Kühlschrank aufzubewahren.

 

So kann das Tomatenmark im Glas bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden, die Tomatenmark-Tube sogar noch länger. Ketchup kann bei sauberer Entnahme im Kühlschrank unter 8°C bis zu 1 Monat geöffnet gelagert werden.

Schwermetalle wie Arsen kommen natürlich bedingt in unserer Umwelt (Luft, Boden, Wasser, Gestein etc.) vor. Die Reispflanze nimmt Arsen über den Boden auf und reichert es in den Körnern wesentlich stärker an als andere Pflanzen. Je nach Anbaugebiet schwankt der Arsengehalt.

Ein Großteil unserer Reissorten kommt aus Norditalien. Dort ist die Arsenbelastung der Böden deutlich geringer als beispielsweise in Süditalien. Die Arsenwerte liegen bei all unseren Reissorten unter den gesetzlichen Grenzwerten: Diese betragen 0,2 mg/kg für polierten oder weißen Reis, 0,25 mg/kg für Parboiled und geschälten Reis und 0,1 mg/kg für Reis, der für die Säuglingsnahrung verwendet wird. Für Vollkornreis gibt es keinen Grenzwert. Unser Basmati Reis aus Indien zeigt von allen Rapunzel Reissorten die niedrigsten Werte auf. Hier ist oftmals gar kein Arsen nachweisbar.

Arsen lagert sich bei Reis hauptsächlich im Silberhäutchen ab, deshalb liegen die Arsenwerte bei weißem, geschältem Reis niedriger als bei Vollkornreis.

Für alle Rapunzel Reissorten gilt, egal ob Vollkorn oder geschält und auch für unsere Reisnudeln: die Schwermetallgehalte sind so niedrig, dass Sie nach den europäischen Verzehrgewohnheiten jede unserer Reissorten täglich verzehren könnten.

Für Balsamico Essig aus Modena wurden 4 Qualitätsgrade festgelegt. Die Kennzeichnung erfolgt mit 1 bis 5 Weinblättern. Rapunzel hat einen Balsamico mit 2 Blättern (Rustico), einen mit 3 Blättern (Speciale) und einen mit 5 Blättern (Premium) gelistet.

 

Bedeutung der Blätter:

 

Zwei Blätter: fein, ideal zur Verfeinerung, besonders zu empfehlen für Marinaden, Gemüsegerichte, Salate und zum Grillen

Drei Blätter: harmonisch und würzig, besonders zu empfehlen für gebratenes Fleisch und Fisch, warme Saucen, auch für Salate

Fünf Blätter: sehr edel, aus besten Trauben hergestellt, besonders zu empfehlen für exklusive Rezepte, auf Parmesan geträufelt, frisches Obst, Eis

Emmer-Pasta hat eine etwas dunklere, gelblichere Färbung. Sie schmeckt leicht nussig und aromatischer als die klassische Hartweizen-Pasta. Hinsichtlich der Kocheigenschaften sind beide Sorten vergleichbar.

Kokosöl und Kokosfett sind hervorragend für die heiße Küche geeignet, da die guten Eigenschaften bei der Erhitzung erhalten bleiben. Beim Erhitzen entwickeln sich keine Schadstoffe oder freien Radikale. Da die Öle nicht oxidieren, entstehen beim Braten keine Rückstände in der Pfanne. Kokosfett mild ist die ideal, wenn ein neutrales Öl und Kokosgeschmack bevorzugt wird.

Nussmuse eignen sich als Brotaufstrich, zum Backen und Verfeinern vieler Gerichte, Suppen, Saucen und Salatdressings. Tolle Rezeptideen finden Sie in unserem Infoheft Nussmuse oder hier unter der Rubrik Rezepte.

Der Verwendung von Sprossen sind in der kalten und warmen Küche keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Ob ganz klassisch als Topping auf Brot und Sandwich, in  Salaten, Suppen, Dips, Aufstrichen, Saucen, Nudel- und Reisgerichten, Aufläufen, Omeletts, Bratlingen oder Smoothies. Sprossen bringen Abwechslung in Ihre Küche und bereichern durch die vielfältigen Geschmacksrichtungen. Rezepte finden Sie hier.

Die Kakaopflanze gehört, ähnlich wie verschiedene Ölsaaten (z. B. Sonnenblumen, Leinsaat), zu den Pflanzen, die sich mit im Boden vorhandenem Cadmium anreichern.

 

Rapunzel analysiert jede einzelne Rohwarenanlieferung auf den Cadmiumgehalt. In der EU gibt es gesetzliche Grenzwerte für Cadmium in Schokoladen. Diese sind je nach Anteil der Gesamtkakaotrockenmasse festgelegt. Milchschokolade mit weniger als 30% Gesamtkakaotrockenmasse hat einen Grenzwert von 0,1 mg/kg. Für Schokolade mit weniger als 50% Gesamtkakao in der Trockenmasse und für Milchschokolade mit 30% oder mehr Gesamtkakaotrockenmasse liegt der gesetzliche Wert bei 0,3 mg/kg. Für Schokolade mit 50% oder mehr Gesamtkakaotrockenmasse beträgt der Grenzwert 0,8 mg/kg.

Etwa 1/2 bis 1 Teelöffel gemahlenes Vanillepulver entspricht zwei Vanilleschoten. Vanillepulver ist die ganze, vermahlene Vanilleschote – nicht nur das Mark!

100 g Tomatenmark mit 22 % Trockenmasse enthalten circa 360 g frische Tomaten.

Mit ihrem hohen Proteingehalt können Hülsenfrüchte tierische Lebensmittel sehr gut ersetzen. Das macht sie auch für Vegetarier und Veganer besonders wertvoll. Dazu ist es ideal, Hülsenfrüchte mit Getreideprodukten oder auch Nüssen und Samen zu kombinieren.

In der 3-fachen Menge kaltem Wasser, in einem großen Gefäß, da die Hülsenfrüchte ihr Volumen vergrößern. Abgedeckt, bei Zimmertemperatur. Das Wasser wird nicht gewechselt, auch Umrühren ist nicht nötig. Danach das Einweichwasser wegschütten und die Hülsenfrüchte abspülen, das verbessert die Verträglichkeit. Das Einweichen reduziert die Kochzeit, was Zeit und Energie spart. Der Nährstoffgehalt des Einweichwassers ist eher gering.

Die frisch geernteten Paprika werden gewaschen und anschließend in einem speziellen Ofen über Feuer gegrillt. Das verleiht ihnen den typischen Grillgeschmack. Nach dem Entfernen der Haut werden sie in Lake eingelegt und schonend pasteurisiert.

Rapunzel Cashewkerne werden kurz in der Schale bei maximal 80° Grad gekocht. Da die Schale gut isoliert, wird die Cashewnuss selbst maximal 60° Grad heiß. Das Erhitzen ist erforderlich, damit die sehr scharfen Säuren in der Schale inaktiviert werden.

Bei Oliven, die in Öl eingelegt werden, ist keine Pasteurisierung nötig. Sie haben Rohkost-Qualität.

Die griechischen gölten und mit Kräutern marinierten Rapunzel Oliven werden ebenso nicht pasteurisiert und behalten durch die schonende Verarbeitung ihre hochwertige Rohkostqualität. Sie sind als grüne, schwarze oder gemischte Oliven erhältlich

Die geölten Oliven aus dem Türkei Projekt werden nach traditionell türkischem Fermentations-Verfahren hergestellt und zur Erhöhung der Haltbarkeit pasteurisiert.

Rapunzel Oliven in Lake werden pasteurisiert

Hülsenfrüchte-Nudeln lassen sich wie Weizen-Pasta verwenden, ob klassisch mit einer Pasta-Sauce, im Auflauf oder als Nudelsalat. Die Zubereitungszeit verkürzt sich entsprechend durch die geringere Kochzeit.

Nach dem Öffnen sollten die verbleibenden Antipasti mit Olivenöl bedeckt gehalten und kühl gelagert werden. Bei einer Aufbewahrung im Kühlschrank kann das Olivenöl flockig werden und es bilden sich weiße Ablagerungen. Das ist ein völlig natürlicher Gerinnungsprozess von Olivenöl bei niedrigen Temperaturen, besonders bei Olivenöl nativ extra. Auf die Qualität des Öls hat dieser Vorgang keinen Einfluss. Bei Zimmertemperatur verflüssigt sich das Olivenöl wieder.

Wir verwenden für die Klare Suppe, die Brühwürfel und die Delikatessbrühe Hefeextrakt der auf Bio-Getreide kultiviert wird. Der Hefeextrakt wird im schonenden Autolyse-Verfahren hergestellt, nicht wie im konventionellen Bereich im Säure-Hydrolyse-Verfahren. Die Vorteile sind folgende: Es werden keine chemischen Stickstoffquellen und synthetische Vitamine verwendet. Es wird keine Salzsäure verwendet, wodurch der Kochsalzgehalt geringer ist.

 

Alle unsere verwendeten Hefeprodukte sind garantiert gentechnikfrei.

Bei einer Gelierprobe stellt man zunächst einen kleinen Teller kalt. Wenn die mit Agar Agar aufgekochte Masse zum Abkühlen bereit ist, gibt man einen Löffel davon auf den kalten Teller. Die Masse sollte innerhalb von 2 – 3 Minuten gelieren, d.h. die gewünschte Konsistenz erhalten.

 

Ist die Probe zu fest, rührt man zusätzliche Flüssigkeit ein. Ist das Ergebnis zu flüssig, kühlt man die Masse auf Handwärme ab. Dann verrührt man etwas Agar Agar in ein wenig Fruchtsaft oder Wasser und mischt dies mit der Masse. Unter Rühren nochmals aufkochen und wieder erkalten lassen.

Keimsaaten, die speziell für das Ziehen von Sprossen geeignet sind, haben eine garantierte Keimfähigkeit.

 

Theoretisch könnte man auch Speiseware keimen – aber bei Speiseware kann aufgrund von Nachtrockung oder Reinigung der Keimling beschädigt sein. Das heißt, diese entsprechen damit nicht unbedingt den Anforderungen an Keimsaatgut.

Bei Speiseware sind andere Qualitätsparameter von zentraler Bedeutung. Es wird im Vergleich zu Saatgut stärker gereinigt, durchläuft mehrere Siebprozesse und wird dabei mitunter auch gebürstet, um z.B. anhaftenden Staub zu entfernen. In einzelnen Fällen ist eine Nachtrocknung notwendig, um die Rohware mikrobiologisch abzusichern.

 

Aus diesen Gründen kann der Keimling beeinträchtigt werden, was dazu führen kann, dass die Frucht nicht mehr keimt.

Bereits im 3. Jahrhundert n. Chr. finden Keimsprossen in chinesischen Texten Erwähnung. Auch war es ein chinesischer Arzt, der Ende des 16. Jahrhunderts Keimsprossen als wahre Wunderpakete betitelte. Er sprach ihnen entzündungshemmende, antirheumatische, abführende und körperlich aufbauende Wirkungen zu.

In den 70-er Jahren gab die "grüne Welle" den Keimsaaten einen ordentlichen Schwung. Köche verwenden die ansprechenden Sprossen auch gerne als Deko. Mittlerweile ist Sprossenziehen voll im Trend. Ganz egal, wie groß oder klein die Wohnung ist, ein paar knackige Sprossen können auf jeder Fensterbank gezogen werden.

Für braunes Mandelmus (natur) vermahlen wir geröstete Mandeln, die z.T. noch das braune Häutchen enthalten. Weißes Mandelmus besteht aus blanchierten, ungerösteten Mandeln.

Die Tomaten für all unsere Produkte werden in Italien in folgenden Regionen angebaut: Toskana, Apulien, Latium und Ferrara. Es werden ausschließlich Freilandtomaten verwendet, die direkt nach der Ernte vor Ort verarbeitet werden. Wir kennen von Vor-Ort-Besuchen bei den Tomatenlieferanten auch einzelne Bauern aus den Bauern-Kooperativen. Einige der italienischen Tomatenbauern sind sogar in der Züchtung neuer Bio-Tomatensorten aktiv.

Unser Leinöl wird mit dem OXYGUARD®-Verfahren unter Licht- und Sauerstoffabschluss und ohne Wärmezufuhr schonend gepresst. Anschließend wird es nur einmal gefiltert. So bleibt eine Vielzahl an wichtigen Fettbegleitstoffen enthalten. Diese erscheinen, je nach Temperatur, als weiße Schlieren oder weißer Film in der Flasche. Sie sind von hohem gesundheitlichem Wert und bedeuten keine Qualitätsminderung.

Bei der Entfernung der gerösteten Paprikahaut können aus technischen Gründen Reste der gerösteten Paprikahaut auf dem Produkt verbleiben. Diese sind für gegrilltes Gemüse absolut produkttypisch und beeinträchtigen die Qualität nicht.

Durch umfangreiche Kontrollen halten wir den Anteil an Hautresten so gering wie möglich.

Wir beziehen unseren Kakao von unseren HAND IN HAND-Partnern, den Kooperativen El Ceibo in Bolivien und Conacado in der Dominikanischen Republik.

Rapunzel Sultaninen und Rosinen werden aus hellen Trauben derselben Sorte hergestellt. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass die ie Trauben für Sultaninen vor dem Trocknen 'gedippt', d. h. mit einer 5%igen Lösung aus Pottasche (Kaliumkarbonat), Olivenöl und Wasser besprüht werden. Die Trocknungszeit verringert sich dadurch auf etwa 3-5 Tage. Sultaninen sind deshalb meist heller in der Farbe als Rosinen, die nicht gedippt werden und länger an der Sonne trocknen. Nach der Trocknung werden die Beeren gewaschen und sortiert. Um ein Zusammenkleben zu verhindern, werden Rosinen und Sultaninen abschließend mit Sonnenblumenöl benetzt.

 

Korinthen sind kleine, blaue Weintrauben ohne Kern, die ihren Namen der griechischen Hafenstadt Korinth verdanken, in deren Gegend die Traube bevorzugt angebaut wird. Korinthen werden nicht geölt.

Jedes unserer hochwertigen Öle zeichnet sich durch seinen individuellen Geschmack und sein eigenes Fettsäurespektrum aus, liefert wertvolle Inhaltstoffe und ist besonders vielseitig in seiner Verwendung.

 

Im Speiseöl-Guide erfahren Sie alles Wichtige zu den Eigenschaften und zur Verwendung der Rapunzel Ölspezialitäten auf einen Blick und erfahren z. B. welches Öl wie hoch erhitzt werden darf.

Rapunzel Brotaufstriche werden ohne Zusatzstoffe oder Emulgatoren hergestellt. Bei starken Temperaturschwankungen, vor allem bei zu kalter Lagerung, kann das in manchen Aufstrichen enthaltene Palmöl aus der Creme austreten. Es wird dann als kleine Kügelchen sichtbar. Es handelt sich dabei um einen Texturfehler, die Kügelchen lösen sich auf der Zunge auf und können unbedenklich verzehrt werden. Stellen Sie den Aufstrich an einen warmen Ort, dann kann das Fett wieder unterrührt werden.

Manchmal stellt man beim Auspacken von Schokolade unansehnliche weiße Flecken auf der Oberfläche fest. Diese können leicht mit Schimmel verwechselt werden, sind aber völlig unbedenklich. Diese Veränderung der Schokolade, der sogenannte „Fettreif“, wird durch zu warme Lagerung bzw. starke Temperaturschwankungen verursacht. Die Kakaobutter beginnt ab ca. 25°C zu schmelzen und tritt dann an der Oberfläche der Schokolade aus. Bei einer rasch einsetzenden Abkühlung kann die freigewordene Kakaobutter nicht mehr von der Schokolade aufgenommen werden und verfestigt sich an der Oberfläche. Dieser Vorgang ist nicht reversibel. Auf Qualität und Geschmack haben die Flecken keine Auswirkung, aber leider auf das Aussehen. Die optimale Lagertemperatur für Schokolade liegt bei ca. 15°C - 18°C. Der Unterschied in der Anfälligkeit für Fettreif bei dunklen und Milch-Schokoladen liegt im Milchfett begründet, welches in den dunklen Schokoladen fehlt. Milchfett weist eine wesentlich komplexere Struktur auf als Kakaobutter. Daher ist Kakaobutter in Kombination mit Milchfett bei höheren Temperaturen bzw. Temperaturschwankungen im Allgemeinen stabiler gegenüber der Fettreifbildung. Auch die Art und Menge der Füllung beeinflusst das Kristallisationsverhalten der Schokolade. Kakaobutter ohne andere Fette und Öle ist besonders empfindlich für Fettreif. Vor allem Nussöl hält Teile von Kakaobutter in Lösung und dringt dabei leicht in die Schokoladenhülle ein. Durch Temperaturschwankungen ändert sich das Löslichkeitsverhalten von Kakaobutter in Nussöl und kann unter Umständen zu Fettreif-Bildung führen. Gleichzeitig spricht Fettreif aber auch für die hohe Wertigkeit und Reinheit des Produkts. Konventionelle Hersteller wirken durch den Einsatz von Butterreinfett, Kakaobutter-Austauschfetten oder Stabilisatoren wie Sorbitanester der Fettreifbildung entgegen. Das lehnen wir ab.

Nein, für Bio-Anbau darf kein Primärwald wie Regenwald gerodet oder abgebrannt werden. Dies ist ein absolutes Ausschlusskriterium. Auch Sekundärwald bleibt grundsätzlich beim Rapunzel Palmöl verschont.

Rund um Rapunzel

Die Wahrheit: 30 % der Ackergifte in der Luft sind gar nicht zugelassen. Ackergifte bleiben nicht nur auf dem Acker. Dass es Abdrift und Verfrachtung von Pestiziden gibt, ist schon lange bekannt.

Die Wahrheit: 739 mal wurden in 4 Jahren die Grenzwerte erhöht. Ackergifte lassen sich kaum kontrollieren.

Alle Rapunzels sind von der Geschäftsführung dazu angehalten, ihre Entscheidungen daraufhin zu prüfen, ob sie einen respektvollen Umgang mit Umwelt und Natur sicherstellen. Das beginnt damit, nicht unnötig zu drucken, geht über die Mülltrennung bis zur Wahl des Transportmittels. Alle Mitarbeitenden wägen ab, wann eine Dienstreise durch eine virtuelle Konferenz ersetzt werden kann, oder bilden nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit. Die Mitarbeitenden werden ermutigt, Ideen mitzuteilen, welche die Nachhaltigkeit im Unternehmen stärken könnten. Gesundes und preisgünstiges Essen im hauseigenen Bio-Restaurant sowie vergünstigter Ladeneinkauf vor Ort begeistern täglich für biologische Lebensmittel. Zu guter Letzt tragen alle Rapunzels mit der Produktion von Bio-Lebensmitteln zum Schutz und Erhalt der Umwelt für heutige und nachfolgende Generationen bei.

Bei Rapunzel in Legau bieten wir in unserem Bio-Laden das gesamte Rapunzel Sortiment an. Einen klassischen Werksverkauf mit stark reduzierten Preisen gibt es zwar nicht – allerdings immer wieder Aktionen oder Sonderabpackungen.

Die Wahrheit: In 80 % aller Bienenbrot-Proben fanden sich Pestizide. Der Schaden ist schon längst viel größer.

Die Wahrheit zeigt ein düsteres Bild. Wenn wir jetzt nicht handeln. 

 

Die meilenweit durch die Luft verfrachteten Pestizide aus der konventionellen Landwirtschaft bedrohen die Biobauern und -bäuerinnen im Umkreis und darüber hinaus. Das macht ihre Arbeit und die Qualität ihrer Produkte zunichte – und zerstört die Lebensgrundlage der ökologisch wirtschaftenden Betriebe. 

 

Deshalb muss die Bundesregierung die Koexistenz von Biobauern und konventioneller Landwirtschaft auch in Zukunft sicherstellen, indem sie Maßnahmen ergreift, die dazu geeignet sind, den Ferntransprot von Pestizid-Wirkstoffen durch die Luft zuverlässig zu unterbinden. 

Die Wahrheit: Ackergifte sind nach wie vor tabu. Bio-Landwirte nutzen Mittel, die biologisch abbaubar sind, und keine chemisch-synthetischen Wirkstoffe.

Die Wahrheit: Im Discounter bezahlen wir den Einkauf doppelt. Bis zu 35.000 Tonnen Ackergifte werden ausgebracht – jedes Jahr, allein in Deutschland.

Bei Whispert finden Sie die Antworten auf Ihre weiteren Fragen zum Thema Pestizide in der Luft. Beantwortet von

ausgesuchten Experten, an die Sie Ihre Frage auch direkt stellen können.

Die Wahrheit: Bio-Landwirtschaft ist in Dürrezeiten bis zu 31 % ertragreicher. Ackergifte zerstören viel mehr als sie unterstützen.

Die Wahrheit: Gyphosat hat Auswirkungen auf das bakterielle Ökosystem im Darm. Die Forschung steht noch ganz am Anfang.

Seit der Gründung durch Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen im Jahr 1974 ist Rapunzel familiär geprägt. Heute ist das Unternehmen zu 100 Prozent in Familienbesitz – und die nächste Generation übernimmt bereits Verantwortung. Die Idee ist stets die gleiche geblieben: kontrolliert biologische, naturbelassene und vegetarische Lebensmittel herzustellen.

Alles Wissenswerte zu unseren Produkten finden Sie digital auf der Rapunzel Website von reinen Produktinformationen über Warenkunden und Lieferantenbesuchen bis zu Rezeptideen.

Nachhaltige Mobilität ist uns wichtig, und wir setzen uns aktiv für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Legau ein. Bereits heute bieten wir Lademöglichkeiten für E-Bikes an unserem Standort an.

Für E-Autos arbeiten wir gemeinsam mit der Gemeinde Legau an einer langfristigen Lösung: öffentliche E-Ladesäulen im Ortszentrum, die für alle verfügbar sind – unabhängig davon, ob sie Rapunzel-Kundinnen und -Kunden sind. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Infrastruktur zu unterstützen, die möglichst vielen Menschen zugutekommt.

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden, sobald die neuen Lademöglichkeiten in Betrieb sind!

Unser „Ladenfinder“ gibt Auskunft, welche Läden in Ihrer Umgebung Rapunzel Produkte führen. Wenn Sie dort nicht fündig werden, schauen Sie gern in unserem Webshop vorbei. Sie wohnen im Allgäu oder besuchen uns vor Ort? Wir freuen uns auf Sie in unserem Bio-Laden am Firmenstandort in Legau.

Begonnen hat alles ganz klein: 1974 gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen eine Selbstversorger-Gemeinschaft auf einem Bauernhof mit kleinem Naturkostladen im bayerischen Augsburg. Erste Kontakte mit Bauern in Italien und in der Türkei entstanden schon 1976. 1979 zog Rapunzel dann ins Allgäu und es kamen immer mehr Produkte ins Sortiment. Am Anfang mischte Rapunzel zum Beispiel das Müsli in einer Badewanne selbst – heute übernimmt das ein Trommelmischer. Auch die Nussmuse haben wir schon seit Beginn im Sortiment.

Verpackung

Alle Produkte, die bei Rapunzel in Gläser abgefüllt werden, sind mit einem PVC-freien Deckel verschlossen. Am bekanntesten ist der Deckel mit blauem PVC- und weichmacherfreiem Dichtungsring. Der Dichtungsring anderer Hersteller, der auch PVC und weichmacherfrei ist, ist weiß. Sie können sich aber darauf verlassen, dass sowohl der weiße als auch der blaue Ring frei von PVC- und Weichmachern sind. Das umstrittene Bisphenol A (BPA) kommt bei Rapunzel Produkten nicht zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist es uns gelungen, alle unsere Deckel für Schraubgläser auf einen neuen BPA-NI (NI = non intend) Lack umzustellen.

Die von Rapunzel verwendeten Dosen bestehen aus Weißblech. Es ist gut zu recyceln und schützt die Lebensmittel effektiv vor Licht. Das umstrittene Bisphenol A (BPA) kommt nicht zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist es uns gelungen, alle unsere Dosenprodukte auf einen BPA-NI (NI = non intend) Lack umzustellen. Dieser verhindert, dass die Metalloberfläche der Dose korrodiert. Grundsätzlich ist Bisphenol A (BPA) aber ein Stoff, der unter Einhaltung von Grenzwerten laut EU-Verordnung für Lebensmittelverpackungen zugelassen ist. Er findet sich vor allem in Lackierungen von Weißblechverpackungen wie Schraubdeckeln und Konservendosen.

Einige unserer unempfindlichen Produkte wie Reis verpacken wir schon in Papier und planen, auch weitere Artikel in Papiertüten anzubieten. Für andere Produkte wiederum, die zum Beispiel stark Feuchtigkeit ziehen, ist Papier nicht die richtige Antwort. Hier setzen wir auf in der Materialstärke reduzierte Kunststofffolien oder Folien aus nachwachsenden Rohstoffen.

Bei den Gläsern der Nussmuse, auf denen Nassetiketten genutzt werden, verwenden wir Leime auf Kaseinbasis. Dies ist ein wasserbasierter Klebstoff, der rückstandsfrei entfernt werden kann und mit dem Störungen an den Anlagen vermieden werden können. Für andere Produkte, wie z.B. Hülsenfrüchte in der Dose, kommt synthetischer Leim zum Einsatz.

Rapunzel verwendet das Material Kunststoff sparsam, etwa durch den Einsatz dünnerer Folien. Die von uns eingesetzten Kunststofffolien bestehen aus PP, PE oder PET. Für die Sortimente der Hülsenfrüchte, Getreide und Ölsaaten ist durch die Investition in eine neue, moderne und effiziente Verpackungsanlage gelungen, die Beutel so zu konstruieren, dass pro Jahr rund 20 Tonnen Kunststofffolie eingespart werden.

Kunststoff hat bei aller aktuellen Kritik aber auch viele Vorteile. So sind die Kunststofffolien maschinengängig, können an verschiedene Produktgrößen angepasst werden, schützen die Lebensmittel optimal vor äußeren Einflüssen und können versiegelt werden. Zudem ist der Transport von in Kunststoff verpackten Lebensmitteln aufgrund des geringeren Gewichts CO2-sparender.

Bei richtiger Trennung oder wenn Verpackung und Etikett aus derselben Kunststoffart bestehen, wie das bei den Rapunzel Trocken- und Hülsenfrüchten sowie Ölsaaten der Fall ist, kann die Verpackung optimal recycelt werden.