Wo die Römer ihr Olivenöl pressten
Ein Reisebericht von Eva Kiene: Hier im Herzen des traditionellen Olivenanbaus, arbeitet Finca La Torre. Umgeben von Olivenbaum-Hainen, die bis zum Horizont reichen. Eva, Pressesprecherin bei Rapunzel, hat zusammen mit einigen KollegInnen die Finca besucht, um sich direkt vor Ort zu überzeugen, wie aus Sonne, Sorgfalt und Leidenschaft ein hervorragendes Bio-Öl entsteht.


Herkunft
Finca La Torre: Ankunft in Andalusien – mitten im Olivenland
Die Sonne strahlt über Málaga. Philipp, unser Fahrer, begrüßt uns mit einem Lächeln: „Gut, dass ihr die Sonne mitgebracht habt.“ 60 Kilometer landeinwärts begleiten uns Olivenhaine bis zum Horizont. Wir sind im Herzen des Olivenanbaus: Andalusien, ein Traditionsgebiet, in dem schon die Römer Olivenöl pressten – und in dessen Hainen die Finca La Torre heute arbeitet. Am 750 Jahre alten Turm, dem Namensgeber der Finca, beginnt unsere Reise zu Menschen, Methoden und zum Geschmack eines frischen Bio‑Öls.
Bio-Bauern im Portrait
Zwei Monate Ernte – Handwerk und Koordination
Zur Erntezeit ist jede Stunde kostbar. Bis zu 40 Mitarbeitende sind zwei Monate lang täglich im Einsatz. Victor Pérez, leitender Agraringenieur, koordiniert die Teams auf dem Feld und in der Mühle – immer zwischen Funkgerät, Telefon und dem nächsten Hain. Auf 230 Hektar wachsen rund 33.000 Olivenbäume; die Ernte erfolgt behutsam: per Handrechen oder mit schonenden Rüttlern, bei denen die Oliven in einen Schirm fallen. Entscheidend ist, dass die Früchte ganz bleiben.




















