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Brasilien: Auf den Spuren der Paranuss


Nach der Regenzeit im Dezember oder Januar sind die Pfade im brasilianischen Regenwald wieder passierbar. Jetzt machen sich die Männer der Indianerstämme Tenharim und Diahoi zu Fuß auf den Weg, um die Paranussernte einzuholen. Paranüsse wachsen nicht in Plantagen, sondern stammen von wild wachsenden Bäumen irgendwo im Urwald. Jede Familie hat ihre eigenen angestammten Bäume. Oft sind die Wege dahin weit.

Schon im Oktober oder November waren die etwa handballgroßen Kapseln von den über 40 Meter hohen Bäumen herabgeregnet. Bis zu 30 Samen, genannt Paranüsse, enthält so eine Kapsel. Schon der Transport per Rucksack oder Boot ist beschwerlich. Doch die gesammelten Nüsse über längere Zeit trocken zu lagern, stellte die Menschen erst recht vor große Probleme.

Die Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz (ARA e.V.) konnte mit finanzieller Unterstützung des HAND IN HAND-Fonds die Arbeitsbedingungen der Diahoi und Tenharim deutlich verbessern. Jetzt verfügen sie über Motorsensen, um die Wege zu den Sammelstellen freizuschneiden. Dank eines neuen Motorbootes können sie schwer zugängliche Stellen am Fluss leichter erreichen. Die Familien bauten zudem ein Lagerhaus. Die bessere Qualität der Nüsse erhöhte auch den Verdienst der Familien.

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