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Ackergifte? Nein Danke!


Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ist aktiv - Rapunzel als Gründungsmitglied beteiligt für den Erhalt von pestizidfreien Lebensmitteln

100 % »Bio« ist möglich.
Gesunde Böden und artenreiche Feld­gemein­schaften sichern die Zukunft.
   

Was ist das "Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft" und worum geht es in der Kampagne "Ackergifte? Nein Danke!"?


Das Bündnis besteht aus Unternehmerinnen und Unternehmer, die für 100 % Bio stehen. Einige der Bündnispartner zählen zu den Gründermüttern und -vätern der Bio-Bewegung, wie auch Joseph Wilhelm, der Gründer von Rapunzel Naturkost. 

Die beteiligten Betriebe geben vielen Tausend Menschen sinnvolle Arbeit, sichern die Existenz Tausender bäuerlicher Bio-Höfe und versorgen Millionen von ökologisch bewussten Bürgerinnen und Bürgern mit hochwertigen Bio-Produkten für ein gutes, gesundes Leben.

Mitinitiatorinnen des Bündnisses sind die beiden zivilgesellschaftlichen Organisationen Landwende e. V., die die Kampagne „Ackergifte? Nein Danke!“ ins Leben gerufen hat, und die Schweisfurth Stiftung für eine nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft.



Der erste und die zweite Vorsitzende des Vereins für eine enkeltaugliche Landwirtschaft bei der Unterschrift zur Vereinsgründung: Heike Kirsten (Marketingleiterin Rapunzel Naturkost) und Stephan Paulke (Vorstandsvorsitzender basic AG)
Der erste und die zweite Vorsitzende des Vereins für eine enkeltaugliche Landwirtschaft bei der Unterschrift zur Vereinsgründung: Heike Kirsten (Marketingleiterin Rapunzel Naturkost) und Stephan Paulke (Vorstandsvorsitzender basic AG)
Der erste und die zweite Vorsitzende des Vereins für eine enkeltaugliche Landwirtschaft bei der Unterschrift zur Vereinsgründung: Heike Kirsten (Marketingleiterin Rapunzel Naturkost) und Stephan Paulke (Vorstandsvorsitzender basic AG)

Wofür setzt das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft sich ein?

Gemeinsam setzen wir uns für eine enkeltaugliche Landwirtschaft ein. Damit meinen wir eine bäuerliche Wirtschaftsweise, die

  • sich als Landfürsorge versteht,
  • den Lebensraum von Insekten, Vögeln und anderen Tieren in den Fluren und Feldgewässern sichert,
  • Humus aufbaut,
  • das Bodenleben fördert,
  • den Eintrag von Giften in Boden, Trinkwasser, Atemluft und Lebensmitteln verhindert,
  • die Pflanzenvielfalt vermehrt,
  • Bio-Bäuerinnen und -Bauern auskömmlich leben lässt,
  • von der globalen Agrarindustrie unabhängig ist und
  • in einem breiten gesellschaftlichen Konsens wurzelt.

"Wir haben nur diese eine Welt: Das bedeutet höchste Verantwortung, die Erde so zu bewirtschaften, dass sie auch für nachfolgende Generationen lebenswert erhalten bleibt.

Diesem Auftrag fühlen wir uns bei Rapunzel schon immer verpflichtet. Und daraus leitet sich ab, dass wir Flagge zeigen müssen, um dem Verlust der Artenvielfalt insbesondere bei Insekten, durch den Einsatz von Herbiziden und Insektiziden entgegenzutreten.

Deshalb engagieren wir uns im ›Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft‹ und bei der Aktion ›Ackergifte? Nein danke!‹."

Warum hat sich das Bündnis gegründet?

Von Oktober 2015 bis Januar 2016 hat die Bürgerinitiative Landwende eine »Urinale« durchgeführt. Dabei haben insgesamt 2011 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland ihren Urin auf Glyphosat untersuchen lassen. Diese weltweit größte Daten­sammlung zur Glyphosat­belastung der Bevölkerung war vollständig privat finanziert worden.

In 2001 von 2009 verwendbaren Proben war Glyphosat nach­weisbar – das sind 99,6 Prozent. Lediglich 8 Proben – also 0,4 Prozent – lagen unter der Nachweisgrenze des angewendeten Testverfahrens.

Bei 79 Prozent der Proben lag die Belastung 5- bis 42-fach höher als der Rückstandshöchstwert für Pestizide in Trinkwasser – dieser beträgt 0,1 Nanogramm pro Milliliter. Die Urinproben von Kindern und Jugendlichen wiesen die höchsten Messwerte auf.
Die Bündnis-VertreterInnen nach ihrer ersten Presse-Konferenz auf der Biofach 2018
Die Bündnis-VertreterInnen nach ihrer ersten Presse-Konferenz auf der Biofach 2018
Die Bündnis-VertreterInnen nach ihrer ersten Presse-Konferenz auf der Biofach 2018
Rund die Hälfte der Teilnehmenden verzehrten vorwiegend Lebensmittel aus ökologischem Landbau. Doch ihre Glyphosatwerte lagen nur wenig niedriger als diejenigen von Menschen, die sich konventionell ernährten – gleich, ob sie auf dem Land oder in der Stadt lebten.

Wie ist das möglich? Am Essen kann es nicht liegen, denn Bio-Produkte werden streng auf Rückstände kontrolliert. Kann es sein, dass sich Glyphosat – anders, als es die Industrie behauptet –, auf dem Luftweg bis in die Städte hinein verbreitet?

Und das wollen wir durch unabhängige Studien herausfinden.

Wie machen wir das (und warum Bäume nicht lügen):

  
Um diese Frage zu beantworten, untersuchte das Institut TIEM Integrierte Umweltüberwachung im Auftrag des Bündnisses für enkeltaugliche Landwirtschaft  im Jahr 2018 Baumrinde auf ihre Belastung durch Ackergifte. Unter den 47 Standorten in Deutschland waren Schutzgebiete, Bio-Anbauregionen und Innenstädte. In den Proben fanden sich über 100 Wirkstoffe, die über die Luft in die Rinde gelangt sein mussten; über ein Dutzend kamen sehr häufig vor. Die Wirkstoffe Pendimethalin und Prosulfocarb, die leicht verdunsten, gehören dazu.

Doch auch Glyphosat, ein Feststoff, der sich laut Zulassungsbehörden nicht über die Luft verbreiten dürfte, ist unter den ersten fünf – ein neues und beunruhigendes Ergebnis!


Was wir fordern:

  
Auch unsere Enkelkinder sollen noch Bio-Produkte aus Deutschland genießen können. Deshalb muss der Bio-Anbau vor der Giftfracht aus der konventionellen Landwirtschaft geschützt werden – sonst gibt es die von der EU propagierte »Koexistenz der Anbauformen« nicht. Darum fordern wir als ersten Schritt: Diejenigen Ackergifte, die sich weiträumig über die Luft verbreiten, allen voran Pendimethalin, Prosulfocarb und Glyphosat, dürfen nicht länger zugelassen werden.


Bio-Produkte kaufen: Ackergifte verhindern


Achten Sie bei Ihrem Kauf im Biomarkt auf das grüne Logo von "Ackergifte? Nein Danke"

Gemeinsam gegen Ackergifte:

Mit dem Kauf von Produkten, die mit dem grünen Logo von "Ackergifte? Nein Danke" gekenn­zeichnet sind, helfen Sie mit, 100% biologische Lebensmittel zu erhalten.

Zusätzlich unterstützen Sie absolut notwendige Forschungsprojekte des "Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft".
Mit jedem Kauf einer 1 L Flasche Rapunzel Olivenöl mild, nativ extra über den Rapunzel Onlineshop spenden wir 1,70 € an die Kampagne gegen Ackergifte.

Das Rapunzel Olivenöl finden Sie zusammen mit einigen anderen Produkten auch über die teilnehmenden Fachhandelspartner. Achten Sie auf das grüne Logo und investieren Sie weiterhin in Bio-Lebensmittel ohne Pestizide!
 

Wie kann ich mitmachen?


Unterstützung und Mitwirkung ist in vielfältiger Form möglich!


Sie können:
 
  • für die Forschungsvorhaben und Kommunikationsaufgaben spenden (gegen Spendenbescheinigung),
  • die Patenschaft für einen Forschungsstandort in Ihrer Nähe übernehmen,
  • Infomaterial verteilen,
  • einen Vortrag organisieren,
  • eine Dialogveranstaltung mit Interessierten, der lokalen Politik und der Verwaltung organisieren,
  • an Aktionen und Kampagnen teilnehmen,
  • Aktionen konzipieren und durchführen,
  • bei der Verbreitung in sozialen Netzwerken helfen,
  • während Aktionszeiträumen in teilnehmenden Bio-Läden einkaufen.
    Mehr Infos auf www.enkeltauglich.bio
  • als Privatperson oder Initiative in der Bürgerinitiative Landwende Mitglied werden und Ideen einbringen,
  • als 100-%-Bio-Unternehmen Bündnispartner oder Förderpartner werden.

An wen kann ich mich wenden?

   
Privatpersonen und Initiativen wenden sich an:

Bürgerinitiative Landwende e. V.
Silke Hoffmann, Telefon: (03 83 74) 7 52 35
E-Mail: info@landwende.de
www.landwende.de
www.ackergifte-nein-danke.de
www.urinale.org

100-%-Bio-Unternehmen wenden sich an:

Schweisfurth Stiftung
Johanna Bär, Telefon: (0 89) 17 95 95 10
E-Mail: info@schweisfurth-stiftung.de
www. enkeltauglich.bio


 
Jedes Essen zählt!

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Wo gibt´s Rapunzel?

Rapunzel Produkte sind in Bio-Läden, Naturkost-Fachgeschäften, Reform­häusern oder Bio-Super­märkten in ganz Deutschland erhältlich.


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