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Produkte Öl & Essig OXYGUARD®-ÖLE

Hohe Handwerkskunst für wertvolle Speiseöle


Vor Ort in der Rapunzel Ölmühle im Allgäu
Gleichmäßig drehen sich die Schnecken der Ölpressen, man spürt förmlich die Langsamkeit der Mühlen. Denn hier zählt nicht die Schnelligkeit. Ganz im Gegenteil: Je langsamer die Saaten vermahlen werden, desto hochwertiger ist das Resultat – zum Beispiel OXYGUARD®-Leinöl.
Produktionsleiter Alexander, hier an einem Teil der Ölmühle, erklärt den gesamten Prozess, vom Aufbrechen der Saat bis zum fertigen Öl.
Produktionsleiter Alexander, hier an einem Teil der Ölmühle, erklärt den gesamten Prozess, vom Aufbrechen der Saat bis zum fertigen Öl.
Produktionsleiter Alexander, hier an einem Teil der Ölmühle, erklärt den gesamten Prozess, vom Aufbrechen der Saat bis zum fertigen Öl.
Die Leinsaat wird zu goldgelbem Leinöl vermahlen – davon sieht man in der Rapunzel Produktion nichts. Auch das ist ein Hinweis auf die hohe Qualität: Denn vom Aufbrechen der Saat bis zu Abfüllung der OXYGUARD®-Öle findet der gesamte Herstellungsprozess geschützt von Luft und Licht statt. Das ist einer der Schlüssel für die besonders hochwertige Qualität. Erst nach dem Öffnen der Flasche kommt das Öl mit Sauerstoff in Berührung.

Warum das relevant ist? So gut und wichtig Sauerstoff und Licht für uns Menschen sind, so schädlich sind sie für die empfindlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Licht ist dabei der größte Feind der wertvollen Öle. Es beschleunigt die Reaktion der Fettsäuren mit Luftsauerstoff um den Faktor 1.000.

Daher wird das Öl in einem vollständig geschlossenen System gewonnen. Und deshalb sollten zuhause die OXYGUARD®-Öle gut verschlossen im Umkarton und Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die hohe Kunst des Ölmüllers

Produktionsleiter Alexander führt uns durch die Rapunzel Ölmühle in Legau im Allgäu. Zuerst gehen wir ein Stockwerk höher. Hier wird die Saat – zum Beispiel Goldleinsaat – den Mühlen zugeführt. Die Rohware für die Rapunzel Bio-Öle ist naturbelassen und wird selbstverständlich nicht vorbehandelt. So bleiben alle Inhaltsstoffe geschützt.

Ein Stockwerk tiefer stehen die Ölmühlen. Die erfahrenen Ölmüller betreuen jede Pressung, bis eine Öl-Charge abgeschlossen ist. Die Mühle darf nicht stillstehen, das könnte die Qualität der Öle beeinträchtigen. Ist eine Sorte fertig gepresst, zerlegen die Mitarbeitenden die einzelnen Mühlenköpfe und reinigen sie gründlich. Und gründlich reinigen heißt wirklich gründlich, da gehen auch mal zwei, drei Tage ins Land. Erst danach verarbeiten sie eine andere Saat, zum Beispiel Hanf. Viele kleinen Schritte sind notwendig, bis das kostbare Öl in der Flasche landet – die Ölmüller zeigen sie uns.
Die Herstellung qualitativ hochwertiger Speiseöle bleibt auch mit modernen Ölmühlen reines Handwerk. Alexander weiß genau, was das bedeutet: „Der Ölmüller muss die Saaten lesen können: Wie trocken ist diese Charge, zum Beispiel Leinsaat? Sind die Körner weicher oder härter, größer oder kleiner? All dies sind wichtige Parameter, die wir bei der Pressung beachten müssen.“ Denn Bio-Saaten sind Naturprodukte, die vom jeweiligen Standort und den klimatischen Verhältnissen beeinflusst werden. Eine Lieferung ist nie genauso wie die andere.
Bevor die Saat verarbeitet wird, nimmt der Ölmüller zuerst eine Probepressung an einer kleinen Mühle vor. Hier kann er herausfinden, welche Geschwindigkeit, welche Schneckenpresse, welche Düse für diese Saat die beste Qualität erzeugt. Sind diese Einstellungen geregelt, werden die insgesamt sechs Pressen der Ölmühle mit ihren Pressköpfen entsprechend gerüstet und eingestellt. Die Pressung der Saaten ist also eine sehr komplexe Angelegenheit – und gleichzeitig nur ein Schritt bis zum fertigen Öl.

Saubere Trennung für reines Öl


Bei der Pressung der Saaten werden die öligen von den festen Bestandteilen der Saaten und Nüsse getrennt. Was als Flüssigkeit aus der Mühle kommt, ist noch nicht das reine Öl. Schwebstoffe und kleine Teilchen aus den Schalen sind noch enthalten und würden als natürliche Bestandteile das Öl trüben. Daher wird es noch gefiltert. "Der mehrteilige Filter trennt das Öl von diesen Schwebstoffen. Am Ende des Filtervorgangs erhalten wir dann das gewünschte Produkt, reines Öl", erklärt Ölmüller Hermann und zeigt eine Probe mit klarem, goldgelbem Leinöl.
Das fertige Öl kommt dann unter Luft- und Lichtausschluss zur Abfüllung in die Flasche. Alexander erläutert, wie das funktioniert: "Wir arbeiten hier mit Stickstoff. Dieser bildet über dem Öl eine Art Schranke, sodass kein Sauerstoff an das Öl kommt. Das Öl bleibt davon unberührt." Als Schutz der empfindlichen mehrfach gesättigten Fettsäuren der Öle sind die Flaschen zusätzlich in einen Umkarton verpackt.
Das Öl schmeckt sehr nussig, leicht bitter – und sehr frisch.
Alexander und Hermann präsentieren das frisch gepresste Leinöl.
Alexander und Hermann präsentieren das frisch gepresste Leinöl.
Alexander und Hermann präsentieren das frisch gepresste Leinöl.

Goldgelb und wunderbar klar.
Goldgelb und wunderbar klar.
Goldgelb und wunderbar klar.

Entstandener Presskuchen wird später zu Leinmehl.
Entstandener Presskuchen wird später zu Leinmehl.
Entstandener Presskuchen wird später zu Leinmehl.

Ganzheitliche Verwendung der Saaten


Bei der Ölpressung entsteht neben Öl ein weiteres vorzügliches Produkt: der Presskuchen. Früher war er begehrtes Viehfutter, bis die Menschen die hochwertigen Inhaltsstoffe entdeckten. Heute wird dieser Presskuchen in einer speziellen Mühle vermahlen, zum Beispiel zu Leinmehl oder Hanfmehl.
Diese enthalten die hochwertigen Inhaltsstoffe ihrer Ausgangsstoffe wie Mineral- und Ballaststoffe. Nur der Fettanteil ist natürlich viel geringer. Vor allem Vegetarier und Veganer schätzen diese proteinreichen Spezialmehle als wertvolle Quelle für pflanzliches Eiweiß. Verwendung finden sie auch in der Low-Carb-Ernährung. Hier wird also das Beste aus den Saaten herausgeholt und nichts verschwendet. Ganz in dem Sinne: Das wäre viel zu schade für die Tonne.
Hier kommt der Presskuchen aus der Mühle.
Hier kommt der Presskuchen aus der Mühle.
Hier kommt der Presskuchen aus der Mühle.

Das Besondere an OXYGUARD®


Alle OXYGUARD®-Ölspezialitäten werden in der Rapunzel Ölmühle im Allgäu im patentierten OXYGUARD®-Verfahren gewonnen, das die wertvollen Inhaltsstoffe optimal schützt. Diese Öle zeichnen sich durch ein besonderes Fettsäure-Spektrum aus. Durch das OXYGUARD®-Verfahren werden die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor Licht, Luft und Wärme geschützt.
Das Pressen erfolgt unter Ausschluss von Sauerstoff und in kleinen Mengen, um die Wärmeentwicklung gering und die Temperatur unter 40 °C zu halten. Anschließend wird das Öl unter Luftabschluss schonend gefiltert und abgefüllt. Die dunkle Flasche und der Umkarton schützen das empfindliche Öl zusätzlich vor Oxidation.

OXYGUARD®-Ölspezialitäten



OXYGUARD® Chia Omega Power
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OXYGUARD® Hanföl nativ
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OXYGUARD® Leinöl mit Nachtkerzenöl
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OXYGUARD® Leinöl nativ
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OXYGUARD® Omega 3-6-9
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OXYGUARD® Walnussöl nativ
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Warenkunde: Spezialmehle
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