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Heilmittel Basische Ernährung


Viel Wissen und feine Rezepte zum Brennpunktthema brachten die Kochshow-Besucher mit nach Hause
[03/18] Dampfende Kochtöpfe, duftende Teller und zufriedene Gesichter waren das Finale der beiden Kochshow-Abende bei Rapunzel Naturkost am 21. und 22. Februar in Legau. Charmant und unterhaltsam spielten sich dabei Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Doris Schmidt und Koch Ben Scheller die Bälle zu, so dass der Abend rund um basische Ernährung alles andere als trocken wurde. Feine basische Rezepte inklusive.

Warum überhaupt basisch?

Übersäuerung kann im Körper zu verschiedensten Gesundheitsproblemen führen, wie Doris Schmidt erklärte. Schon Hippokrates stellte 400 v. Chr. fest: „Von allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure am schädlichsten aus!“.

Die Hauptursache für die Entstehung einer chronischen Übersäuerung ist in erster Linie der übermäßige Verzehr von Eiweiß, das in der Regel "sauer" verstoffwechselt wird. Aber was ist eigentlich das „rechte Maß“? Wenn man nicht gerade Kraftsportler ist, reicht es, wenn unsere Nahrung aus ca 15 % aus Eiweiß besteht. Der Rest auf unserem Teller sollte zu ca. 55 - 60 % aus Kohlenhydraten zusammengesetzt sein (findet sich am wertvollsten in Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten) und zu 20 – 25 % aus hochwertigen Fetten wie kalt gepressten Ölen.

Wenn zu viel Säure im Blut ist, reguliert unser Körper, indem er überschüssige Säure ins Bindegewebe und die Faszien transportiert. Denn – wie Doris Schmidt betont – der ph-Wert des Bluts darf niemals unter 7,35 – 7,45 fallen, andernfalls wird es lebensgefährlich.

Buchweizen Spaghetti
Buchweizen Spaghetti

An die Kochtöpfe, fertig, los!


Eine Premiere: Eine Woche vor offiziellem Verkaufsstart der neuen Spaghetti aus Buchweizen konnten die Kochshow-Gäste die Neuheit exklusiv probieren. Prädikat: besonders wertvoll und fein! Sehr wichtig ist es, die Spaghetti nach dem Kochen kalt abzubrausen.

Und wie sieht eine basische Ernährung in der Praxis aus?


Heilpraktikerin Doris Schmidt betonte, dass zwei Wochen Basenfasten ein guter Einstieg sind. Sie können aber erst dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn wir auch die restlichen 50 Wochen im Jahr auf eine ausgewogene Ernährung achten. Sinnvoll ist hier die 80/20-Regel: Nehmen Sie 80% Basenbildner zu sich, also Gemüse und Obst sowie Nüsse, Keimlinge und Kräuter. Die restlichen 20% dürfen dann (gute) Säurebildner sein, und zwar am besten jene, die trotzdem noch wertvolle Vitalstoffe liefern können.

Eine der Empfehlungslisten für basische Nahrungsmittel finden Sie hier.

Und am allerwichtigsten ist, sagt Doris Schmidt, dass man ohne Dogmen, mit Freude und einem guten Gespür für den eigenen Körper aussucht. Fazit: „Jeder darf nach seiner Façon glücklich sein!“

Die Rezepte der Kochshow:


Buchweizen Spaghetti mit Gemüse-Cashew-Sauce
Buchweizen Spaghetti mit Gemüse-Cashew-Sauce
Briam - Griechisches Ofengemüse Basisch
Briam - Griechisches Ofengemüse Basisch
Kurkuma-Kokos-Kuchen
Kurkuma-Kokos-Kuchen
Petersilienwurzel-Püree
Petersilienwurzel-Püree

Weitere Tipps von der Expertin


  • Achten Sie darauf, dass Ihr Trinkwasser mineralarm ist und einen ppm-Wert von 60 oder kleiner hat, sonst entschlackt es den Körper nicht
  • Essen Sie besser bis März keine Orangen, denn Sie haben einen kühlenden Effekt auf unseren Organismus – und das in der ohnehin schon kalten Jahreszeit
  • Auch Stress kann zu Übersäuerung führen – achten Sie besonders in der Fastenzeit darauf, dass Sie einen gesunden Rhythmus zwischen Spannung und Entspannung pflegen
  • Erdmandeln sind ein wunderbarer Säurebinder in der Ernährung – einfach über den Salat, ins Müsli, in den Joghurt oder auch in Kuchen und Plätzchen verwenden
  • Bevorzugen Sie alte Getreidearten wie Emmer und Einkorn
  • Essen Sie keine Rohkost mehr nach 16 Uhr, denn dann machen die ersten Verdauungsorgane Feierabend
Jedes Essen zählt!

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