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Mongolei: Sanddornbäume an den Ufern des Onggi


Die Wüsten sind auf dem Vormarsch. So auch in der Uvurkhangai-Provinz in der Mongolei. Sie entziehen den Bauern dort Stück für Stück ihre Lebensgrundlage. Die Ursachen sind vielfältig. Der Klimawandel spielt eine Rolle. Aber auch Minenarbeiten und schlechtes Wassermanagement verschlimmern die Entwicklung. Jetzt soll der Anbau von Sanddornbäumen der Wüstenbildung Einhalt gebieten.

Der Sanddorn ist nicht nur für seinen schmackhaften und vitaminreichen Saft bekannt. Fachleute wissen auch, dass die Bäume über ein tief- und weitreichendes Wurzelsystem verfügen, das als guter Wasserspeicher gilt. Die Ölweidengewächse verringern auf diese Weise Bodenerosion und Wüstenbildung, im rauen Klima der Mongolei gedeihen sie zudem sehr gut.

Das United Movement of Mongolian Rivers will daher im Verbund mit dem GNF den Versuch wagen, Sanddornbäume gegen die Ausbreitung der Wüste in Stellung zu bringen. Der HAND IN HAND-Fonds lieferte die Anschubfinanzierung.

Eigentlich ist Gachinorolbo Oyungerel gelernte Traktorfahrerin, nun ist sie die erste Gärtnerin, die entlang des Onggi-Flusses Sanddornbäume anpflanzt. Es sollen 1.200 Bäume in den nächsten Jahren werden, die das Ufer des Onggi-Flusses säumen.

Jahr Maßnahme Fördersumme
2010 Aufforstung mit Sanddornbäumen – Maßnahme zur Verhinderung einer Wüstenbildung und Armutsbekämpfung 5.000,- EUR
2010 Förderung der Ökologischen Landbewirtschaftung in der Region Selenge 5.000,- EUR
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