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HAND IN HAND-Fonds fördert Projekte der Hoffnung


Im ersten Halbjahr 2021 bewilligt der Fonds knapp 100.000 Euro für öko-soziale Initiativen

Von Haiti über den Kongo bis zu den Philippinen: 20 ökologische und soziale Projekte fördert der HAND IN HAND-Fonds im ersten Halbjahr 2021 mit insgesamt 95.700 Euro. Der Bio-Pionier Rapunzel Naturkost GmbH und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützen mit dem Fonds gemeinsam Projekte in Afrika, Süd- und Mittelamerika sowie Asien.

Schwerpunkte der jüngst bewilligten Projekte sind, vor dem Hintergrund des Klimawandels, biologische kleinbäuerliche Landwirtschaft, Bienenprojekte und Solarenergie. Auch Bildungsmaßnahmen für marginalisierte Gruppen, die Etablierung von Mikrokreditsystemen sowie die Förderung von Artenschutz finden sich unter den Projekten.

Der HAND IN HAND-Fonds besteht seit 1998 als Gemeinschaftsinitiative von Rapunzel Naturkost und der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Er entwickelte sich aus dem Fairhandels-Programm HAND IN HAND des Naturkostpioniers, der bis heute den Großteil der Geldmittel zur Verfügung stellt.

Inzwischen kann der HAND IN HAND-Fonds auf über 20 Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken. Seit Bestehen des Fonds flossen über 1,9 Millionen Euro in 443 Projekte in 61 Ländern.
Von links nach rechts: Leonhard Wilhelm, Gila Kriegisch, Michael Hadamczik, Erika Blank, Joseph Wilhelm, Holger Epp, Jutta Kochendörfer.
Von links nach rechts: Leonhard Wilhelm, Gila Kriegisch, Michael Hadamczik, Erika Blank, Joseph Wilhelm, Holger Epp, Jutta Kochendörfer.
Von links nach rechts: Leonhard Wilhelm, Gila Kriegisch, Michael Hadamczik, Erika Blank, Joseph Wilhelm, Holger Epp, Jutta Kochendörfer.

Projekte der Hoffnung


Klimaresilienz: Zukunftsfähige ökologische Landwirtschaft auf Gemeindeebene, Malawi


Für eine Mehrheit der Menschen in Malawi ist die kleinbäuerliche Landwirtschaft zur Selbstversorgung unverzichtbar. Aber ihre Lebensgrundlage ist bedroht von Extremwetterereignissen aufgrund des Klimawandels und durch die Abhängigkeit von internationalen Saatgutkonzernen.

Die Nichtregierungsorganisation Youth for Environment and Sustainable Development (YSD) richtet in Mazdi (Zentral-Malawi) gemeinsam mit Gemeindemitgliedern fünf Demonstrationsfarmen ein. Hier erhalten hundert Bäuerinnen und Bauern Schulungen im ökologischen Landbau. Besonderen Wert legt das Projekt auf Methoden für eine erhöhte Klimaresilienz sowie hochwertiges traditionelles Saatgut. Der HAND IN HAND-Fonds steuert dem Projekt 5.000 Euro für Schulungsmaßnahmen bei.

Regenwald: Imkerei schafft Einkommen und schützt Ökosysteme, Bolivien


Gegen den Raubbau am Regenwald unterstützt die italienische Organisation AVEPROBI Imkerinnen und Imker aus indigenen bäuerlichen Gemeinden im Amazonasbecken. Die Maßnahmen verbinden Einkommensgenerierung, Arten- und Waldschutz. Das Imkereiprojekt ist zugleich Bestandteil eines größeren Programms, das nachhaltige Waldnutzung und ökologische Landwirtschaft fördert. Der HAND IN HAND-Fonds fördert mit 5.000 Euro Schulungsmaßnahmen und Imkerausstattung.

Frauenförderung: Zugang zu Fernlehre für marginalisierte Mädchen, Nepal


Street Child Deutschland e.V. ermöglicht Kindern in den ärmsten Regionen der Welt Zugang zu Bildung.

Für Mädchen aus der benachteiligten Musahar-Gruppe in Nepal stellt Bildung nahezu die einzige Möglichkeit dar, sich aus lebenslanger Schuldknechtschaft zu befreien. Um auch unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie den Unterricht für diese Mädchen zu garantieren, etablierte die NGO ein Modell für eine unkomplizierte und kostengünstige Fernlehre über Bluetooth-Speaker. Anschließend werden die Mädchen in lokale Schulen eingegliedert oder bei den ersten Schritten ins Erwerbsleben unterstützt. Der HAND IN HAND-Fonds stellt für die Implementierung und Umsetzung des Modells 5.000 Euro bereit.

Geförderte Projekte 2021 (1. Halbjahr)


ProjektLandBeschreibungFördersumme
AVEPROBIBolivienFörderung junger Imker als Beitrag zum Regenwaldschutz5.000,– EUR
Meli Bees Network gUGBrasilienSchutz der einheimischen Amazonas-Bienen5.000,– EUR
LOVE FOR LIFE e.V.Costa RicaCorona-Krisenhilfe für die Mitume-Slums5.000,– EUR
action five e.V.HaitiÖkologischer Anbau von Gemüse und Obst5.000,– EUR
YSDMalawiKlimaresiliente Bio-Landwirtschaft in der Gemeinde Madzi5.000,– EUR
Sister of St. Therese of the Child JesusTansaniaBio-Anbau zur Ernährungssicherheit von Schülerinnen der Hekima-Schule8.400,– EUR
Sister of St. Therese of the Child JesusTansaniaAnbau von Bio-Sonnenblumen für die Ernährungssicherheit von Schülerinnen5.000,– EUR
Partnerschaftsverein Hamburg-Iguazú e.V.ArgentinienInstallation einer Photovoltaikanlage in der Fachhochschule Capiovi2.400,– EUR
Faso Solidarität e.V.Burkina FasoGetreidemühle im Dorf Fatin5.000,– EUR
Turtle FoundationKap VerdeSchutz von Meeresschildkröten: Instandhaltung des Strandcamps Boa Esperanca5.000,– EUR
Street Child Deutschland e.V.NepalZugang zu Fernlehre für 300 Musahar-Mädchen5.000,– EUR
REAPUgandaImkerei: Schulungen und Einkommensgenerierung5.000,– EUR
Freundeskreis Inti Ayllus Bolivienhilfe e.V.BolivienFotovoltaikanlagen für Bauern in Ayopaya5.000,– EUR
Aktion Lebensträume e.V.ChinaYaks für Nonnen im Kloster Thoesamling (Tibet)5.000,– EUR
OPDEDR KongoSolarstrom für das Wohnheim „La Charité“ in der Stadt Uvira3.800,– EUR
Little Hope e.V.Nepal Langfristige Erwerbssicherung durch Bio-Gemüseanbau5.000,– EUR
Eine-Welt-Haus e.V.NicaraguaAlternativen für die Erzeugung und Sicherung der Ernährung nach Hurrikans5.000,– EUR
inner vision e.V.PhilippinenEinführung des Natural Farming System (NFS)5.000,– EUR
IRUDIUgandaUferschutz durch Bambuspflanzungen, Fluss Kuruhe1.100,– EUR
Group of Refugees Without VoiceSüdafrikaEinkommensgenerierung für geflüchtete Frauen5.000,– EUR
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