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HAND IN HAND-Fonds: Über 1 Million Euro für sozial-ökologische Projekte seit 1998


Erstmals über 100.000 Euro jährliche Vergabe durch Rapunzel und Deutsche Umwelthilfe
[Juni 2016] Der HAND IN HAND-Fonds knackte jüngst zwei große Zahlen:

  • Erstmals stieg die jährliche Ausschüttung für sozial-ökologische Projekte auf über 100.000 Euro.
  • Insgesamt haben Rapunzel Naturkost und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) damit mittlerweile über 1 Million Euro aus dem Fonds weltweit verteilt, seit sie ihn 1998 ins Leben gerufen hatten.​

Davon profitierten bereits 257 Projekte in 55 Ländern - von Wiederaufforstungs-Initiativen bis hin zu Zahnpflege-Bildungsprojekten.

Der Fonds speist sich hauptsächlich aus einer eng mit dem Rapunzel Fairhandels-Programm HAND IN HAND verknüpften, freiwilligen Abgabe: Der Bio-Pionier spendet jeweils 1 Prozent des Einkaufswertes aller Rohware von den HAND IN HAND-Partnern in den Fonds. Dazu kommen in geringerem Umfang private Spenden und Erlöse aus Aktionen.

So sammelten sich allein 2015 stolze 119.830 Euro an. Bei der jüngsten Vergabekonferenz am Rapunzelstandort in Legau entschieden die Verantwortlichen von DUH und Rapunzel im Mai 2016 zusammen, welche Projekte aktuell Unterstützung erhalten.

Unbürokratische Unterstützung vor Ort

Gemeinnützige Vereine und Nichtregierungsorganisationen aus der ganzen Welt hatten Anträge mit einem breiten Themenspektrum an den Fonds gestellt. Neben ökologischen Projekten zur Förderung der biologischen Landwirtschaft oder zur Wiederauunterstützt der Fonds viele soziale Projekte. Dazu gehören unter anderem die Förderung von Frauen und Kindern, Bildungs- oder Gesundheitsprojekte sowie Initiativen zur Schaffung von Einkommen in armen, strukturschwachen Regionen dieser Welt. Der Fokus bei der aktuellen Vergabe lag erneut auf kleineren Vor-Ort-Initiativen, denen so unbürokratisch Hilfe zur Selbsthilfe zukommt.

(Zahn-)Gesundheit der Jüngsten fördern

Unter den geförderten Projekten sind auch HAND IN HAND-Partner von Rapunzel. So zum Beispiel CAPEMA, eine Unterkooperative der Kaffee-Kooperative Norandino in Peru. Neben dem Kaffeeanbau und dem Wohl der Bauern engagiert sich CAPEMA auch im sozialen Bereich und kümmert sich etwa um die Gesundheit und Bildung der nächsten Generation. 2015 startete die Kooperative eine Baumschule für die Kinder der Kaffeebauern. Gemeinsam lernen sie dort, qualitativ hochwertige Kaffeepflanzen zu ziehen.

Im Projekt "Gesundes Lächeln für Familien", das der HAND IN HAND-Fonds 2015 unterstützte, stärkte sie die Gesundheit der Kinder mit einer Zahnpflege-Initiative. Ein Zahnarzt und "Dr. Muelitas" - das spanische Pendant zu Karius und Baktus - besuchten dabei Grundschulen. Die Kinder dort haben oft keinen Zugang zu Zahnpflegeprodukten und wissen wenig über Mundhygiene. Spielerisch näherten sie sich mit "Dr. Muelitas" Zahnpasta, Bürsten und Zähneputzen an.

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