EN  |  FR  |  IT

Damit auch außen alles top ist


Spitzenreis, Hirse und Buchweizen für einige Zeit als Testreihe
jetzt in Verpackung aus 100 Prozent Papier erhältlich
Jetzt im Papierbeutel
Jetzt im Papierbeutel
Jetzt im Papierbeutel
[05/18]  Immer mehr Menschen machen sich nicht nur Gedanken darüber, was in Lebensmitteln steckt, sondern auch, worin diese Lebensmittel stecken. Sprich: Wie ist mein Essen eigentlich verpackt?

Auch bei Rapunzel sind Verpackungen ein wichtiges Thema – und gleichzeitig ein komplexes Themenfeld. Denn Verpackungen müssen viele unterschiedliche Ansprüche erfüllen, die vielen vielleicht gar nicht bewusst sind.

Nun testen wir, ob neue Verpackungen aus 100 Prozent Papier für Rapunzel Hirse, Buchweizen und vier Spitzenreis-Sorten Ihre und unsere Bedürfnisse erfüllen. Für ungefähr neun Monate bieten wir 1kg-Größen in Parpierverpackung in Bio-Läden und im Naturkostfachhandel an – und sind gespannt, was Sie als Kunde darüber denken. Probieren Sie es doch mal aus!

Infos zum Thema kurz & knapp:
 
  • Lebensmittelverpackungen müssen unterschiedlichste Ansprüche erfüllen
     
  • Diese Ansprüche zu vereinen ist nicht immer einfach
     
  • Die Verpackungs-AG von Rapunzel prüft beständig neue Lösungen für Verpackungen
     
  • Dabei müssen Verpackungsart auch mit der Rapunzel Philosophie vereinbar sein
     
  • Rapunzel testet Verpackungen aus 100 Prozent Papier für einige geeignete Produkte

Das muss eine Verpackungen leisten

Die Tüten für die Spezialmehle sind dünn mit Kunststoff beschichtet, da die Mehle stark hygroskopisch sind, also Wasser ziehen
Die Tüten für die Spezialmehle sind dünn mit Kunststoff beschichtet, da die Mehle stark hygroskopisch sind, also Wasser ziehen
Die Tüten für die Spezialmehle sind dünn mit Kunststoff beschichtet, da die Mehle stark hygroskopisch sind, also Wasser ziehen
Verpackungen schützen die Produkte, erhalten also deren Qualität. Und sie bieten Raum für wichtige Information über das Produkt, ob durch Etiketten, Bedruckung, Anhänge oder Aufkleber.

Geeignete Verpackungen laufen auf der Abpack­maschine reibungslos, sind also maschinengängig. Die Verpackung sorgt dafür, dass die Produkte Transportwege schadenfrei überstehen und gut gelagert werden können. Außer einer ansprechen­den Optik muss auch die Handhabung stimmen: wie lässt sich eine Verpackung öffnen, gibt es Wiederverschluss­möglichkeiten und vieles mehr.

Hinzu kommt der Aspekt Umwelt: Verpackungen sollen umwelt- und ressourcenschonend sowie recycelbar sein, und ihre Rohstoffe müssen natürlich verfügbar sein.

Qualifiziertes Team prüft beständig Neues


Ein sehr komplexes Thema also und es wird klar, dass es nicht einfach ist, alle Ansprüche zu vereinen. Deshalb gibt es bei Rapunzel Naturkost seit vielen Jahren eine Arbeitsgruppe, die sich um das Thema Verpackungen kümmert. Im Kernteam arbeiten qualifizierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Verpackungseinkauf, der Qualitätssicherung, dem Produktmanagement und der Produktion eng zusammen. Je nach Fragestellung unterstützen sie Mitarbeitende aus weiteren Abteilungen. So wird das Thema Verpackung ganzheitlich angepackt.
Diese Arbeitsgruppe, auch Verpackungs-AG genannt, prüft stetig neue Lösungen und Möglichkeiten für Verpackungen. Aber auch das ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn zum einen ist nicht jede Verpackungsart für jedes Lebensmittel geeignet.

Wie schützen wir unsere wertvollen Produkte ausreichend, und setzen dafür so wenig und so umweltfreundliche Verpackungsmaterialien als möglich ein? Schauen wir uns zum Beispiel Papierpackungen an: Wenn wir Müsli oder Zucker in Papier verpacken, würden die Flocken mit der Zeit weich und der Zucker steinhart. Und das sorgt zu Hause beim Frühstück oder Nachmittagskaffee für Unmut.
Sigrid Barry (Leitung Produktmanagement) und Margarita Stiehle (Packaging Manager) prüfen die neuen Papiertüten an der Abpackmaschine
Sigrid Barry (Leitung Produktmanagement) und Margarita Stiehle (Packaging Manager) prüfen die neuen Papiertüten an der Abpackmaschine
Sigrid Barry (Leitung Produktmanagement) und Margarita Stiehle (Packaging Manager) prüfen die neuen Papiertüten an der Abpackmaschine

Bio-Folien sind nicht gleich Bio

Beim Einkauf von Verpackungen ist Rapunzel auf das Angebot der Hersteller angewiesen. Also welche Art von Verpackungen gibt es auf dem Markt und ab welchen Mengen. Denn im Gegensatz zu konventionellen Lebensmittelherstellern beziehen wir eher kleine Mengen, das schränkt das Angebot für uns durchaus ein.

Wichtig ist, dass die Verpackungen mit unseren Leitsätzen vereinbar sind. Das gilt ganz besonders für biologisch abbaubare Verpackungen und Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die auf dem Markt angeboten werden.
Nachwachsende Rohstoffe und biologisch abbaubar klingt zunächst mal wunderbar ökologisch. Aber diese Art von Folien wird zum Teil aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt. Wenn kein GMO im Spiel ist, dann sind es häufig immer noch Pestizide und Kunstdünger. Denn die Pflanzen für Verpackungsmaterial werden kon­ven­tionell angebaut und belasten durch Überdüngung und Agro­chemie die Böden und Gewässer. Die Anbauflächen für diese Roh­stoffe konkurrieren zuweilen mit Flächen für Lebens­mittel, zum Beispiel bei Maisfolie. All diese Punkte widersprechen dem Rapunzel Leitbild für Lebensmittel­qualität und der Firmenphilosophie.
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Kompostierbarkeit von Biokunststoffen auf Pflanzenbasis: Für den Abbau sind beständige Temperaturen und gleichmäßige Feuchtigkeit notwendig. Im haushaltsüblichen Gartenkomposter wird dies meist nicht erreicht, selbst in Kompostierwerken kommt es immer wieder zu Problemen.

Folie aus Cellulose (Holz) wiederum benötigt einen speziellen Siegellack, und die Siegelnähte halten nur niedrigeren Füllmengen stand. Für eine 500-Gramm-Reispackung sind sie bereits zu schwach.

„Warum keine biologisch abbaubaren Folien?“


„Warum verwendet Rapunzel keine biologisch abbaubaren Folien?“ Diese Frage erreicht uns häufig. Hier unsere wichtigsten Gründe, warum wir bisher keine Biofolien einsetzen:
 
  • die Rohstoffe für biologisch abbaubare oder pflanzenbasierte Verpackungsmaterialien erfolgt konventionell mit Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden
  • teilweise stammen die Rohstoffe von gentechnisch veränderten Pflanzen
  • bei bestimmten Bio-Folien sind die Siegelnähte oft zu schwach für hohe Füllmengen (z.B. bei Folien aus Cellulose)

Laufende Optimierung


Bis es für uns hier Lösungen auf dem Verpackungsmarkt gibt, geht Rapunzel andere Wege: Um Ressourcen zu sparen, arbeiten wir mit möglichst dünnen Folien. Eingesetzt werden Folien aus PP (Polypropylen) und PE (Polyethylen). Die in Diskussion stehenden Weichmacher wie Phtalate und Bisphenol A sind kein Bestandteil der Herstellung der Folien, die bei uns eingesetzt werden. Wir bleiben weiterhin am Thema, auch durch den regen Austausch mit Verpackungsherstellern – stets auf der Suche nach für uns passende Alternativen zu mineralölbasierten Kunststoffen.

Testreihe: Verpackungen aus 100 Prozent Papier


Rapunzel startet nun eine Testreihe: Eine neue Verpackung aus 100 Prozent Papier für relativ unempfindliche Produkte wie etwa Reis. Papier besteht aus nachwachsenden Rohstoffen und kann unproblematisch recycelt werden. Der einzige Nachteil an den Test- Verpackungen: Sie besitzen kein Klarsichtfenster. Das bedeutet, das Produkt kann von außen nicht mehr gesehen werden.

Diese Testreihe bieten wir für ungefähr neun Monate in Bio-Läden und im Naturkostfachhandel an – und sind gespannt, was Sie als Kunde darüber denken. Probieren Sie es doch mal aus: Ganz konkret testen wir die neue Verpackung bei den 1-kg-Packungen Speisehirse, Buchweizen und den vier Spitzenreis-Sorten.

Neue Verpackung bei diesen 1-kg-Packungen:


Parboiled Spitzenreis Langkorn weiß, 1kg
Parboiled Spitzenreis Langkorn weiß, 1kg
Langkorn Spitzenreis weiß, 1kg
Langkorn Spitzenreis weiß, 1kg
Langkorn Spitzenreis natur, 1kg
Langkorn Spitzenreis natur, 1kg
Rundkorn Spitzenreis natur, 1kg
Rundkorn Spitzenreis natur, 1kg
Speisehirse, 1kg
Speisehirse, 1kg
Buchweizen, 1kg
Buchweizen, 1kg
Jedes Essen zählt!

DIE Quelle für Veggie-Leben mit Backschule, Videos, Kochstudio, uvm...


Wo gibt´s Rapunzel?

Rapunzel Produkte sind in Bio-Läden, Naturkost-Fachgeschäften, Reform­häusern oder Bio-Super­märkten in ganz Deutschland erhältlich.


Online einkaufen

Kein Bio-Laden in der Nähe? Im Rapunzel Webshop bestellen Sie direkt bei uns.


Rapunzel Naturkost © 2018 • Impressum & DatenschutzSeite drucken