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Biodiversität – bedrohtes Wunder der Natur

Für mehr Bio-Landwirtschaft & eine Welt ohne Gentechnik

Auf dem Rapunzel Firmengelände in Legau summt es!
Auf dem Rapunzel Firmengelände in Legau summt es!
Auf dem Rapunzel Firmengelände in Legau summt es!

[03.03.2020]  In den vergangenen Jahren wurde ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt festgestellt. Um dem Thema die nötige Bekanntheit zu verleihen und aktiv etwas dagegen zu tun, ernannten die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 zur Dekade der biologischen Vielfalt. Die Zeitspanne ist nun fast vorbei, die Ziele wurden nicht erreicht.

Wir von Rapunzel sehen im ökologischen Landbau den Schlüssel für eine nachhaltige und zukunftssichernde Wirtschaftsweise, in der Ökosysteme und Biodiversität erhalten und gestärkt werden. Unser Ziel ist es, mit 100 Prozent biologischem Anbau gesunde, hochwertige Lebensmittel ohne Rückstände und Schadstoffe zu erzeugen – für Mensch, Tier und Umwelt.

Bio-Anbau bedeutet unter anderem: kein Einsatz von chemischen und synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln. So begegnet Rapunzel übermäßigem Schädlingsbefall statt mit Pestiziden mit standort­angepassten Pflanzen, dem Einsatz von Nützlingen oder mechanischer Bearbeitung (Abschütteln, Ablesen, Hacken, Jäten). Als Partner des EU-Projekts "Europäische Partnerschaft zum Schutz der Biologischen Vielfalt im Weinbau" etwa verbesserten wir im Türkei-Projekt die Biodiversität in den Weinbergen erfolgreich.
Weitere Beispiele ist die Initiative "Ackergifte? Nein danke", mit der sich u.a. Rapunzel Geschäfts­führer Joseph Wilhelm für eine enkeltaugliche Land­wirtschaft einsetzt. Ziel ist es hierbei, den Lebens­raum von Tieren zu sichern, das Bodenleben und die Pflanzenvielfalt zu fördern und den Eintrag von Giften ins Grundwasser zu verhindern. Vor Ort setzen die Rapunzel Mitarbeiter mit fünf Bienenvölkern auf unserem Betriebsgelände in Legau ein Zeichen gegen das Bienensterben und für die Artenvielfalt.

Für eine Welt ohne Gentechnik

Bio-Anbau bedeutet auch: keine Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut. So werden Trinkwasser, Boden und Klima und in der Folge die Artenvielfalt geschützt. Durch die Vereinheitlichung von Pflanzengut hingegen kommt es zu einer Verarmung der Artenvielfalt, da sich die Gentechnik in der Hand weniger Konzerne konzentriert (Gentechnik-Forum 2018, Sprink).

Zudem können sich die neuen Eigenschaften der gentechnisch veränderten Pflanzen ausbreiten. Darüber hinaus kann es zu ungewollten Resistenzen bei Nutzpflanzen, Unkräutern und Insekten kommen. Ein Beispiel sind die gegenüber Glyphosat resistenten Super-Unkräutern.
Mit den Initiativen "GENFREI GEHEN" und "FOODprint" sowie dem Gentechnik-Forum setzt sich Rapunzel aktiv für eine Welt ohne Gentechnik ein. Rapunzel unterstützt Save our Seeds (SOS) und die IFOAM aktiv und finanziell in ihrer Arbeit.

Mit unserer samenfesten Tomatensorte "Mauro Rosso" aus Bio-Saatgut ist ein weiterer Schritt für die Unabhängigkeit der Bio-Bauern von großen Saatgut Monopolen und zur Erhaltung der Sortenvielfalt getan. Denn im Tomatenanbau sind aktuell rund 80% Hybride im Einsatz, die im Gegensatz zu samenfesten Sorten nicht von den Bauern auf ihren eigenen Feldern vermehrt werden können.
Die UN hat ihre gesetzten Ziele zum Schutz der Arten bisher nicht erreicht. Daher werden im Herbst 2020 bei der 15. Weltnaturschutzkonferenz in China neue Ziele gesteckt. Für uns ist klar, es kommt mehr denn je auf die Handlung jedes einzelnen an. Und das nicht nur am heutigen Tag des Artenschutzes (jedes Jahr am 3. März). Schon der Griff zum Bio-Apfel statt zum gespritzten macht einen Unterschied!

FOODprint
Gentechnik-Forum
Mauro Rosso
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