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Kokosnuss - der Geschmack nach Exotik


Kokosnüsse sind seit Jahrtausenden für die Bewohner tropischer Küsten eine hervorragende Nahrungs- und Rohstoffquelle. Dank ihrer postiven Eigenschaften und ihres köstlichen Geschmacks wird die Kokosnuss auch hierzulande immer beliebter.

Sonderstellung in der Reihe der Nüsse


Die Kokosnüsse werden zunächst unter den hohen Palmen getrocknet

Botanik


Kokosnüsse sind bis zu 1 kg schwere Steinfrüchte. Die Südfrucht gedeiht am besten an ganzjähig warmen Meeresküsten und Flussläufen in der Südsee.Die Nüsse sind von einer dünnen, grünen lederartigen Schale umhüllt, unter der sich eine dicke, faserige Unterschicht befindet. Der Kern selbst besteht aus einer harten Schale, welche das von einer rotbraunen Haut überzogene weiße Fruchtfleisch schützt. Kokospalmen werden bis 30 Meter hoch. Ab dem sechsten Jahr wachsen die verzweigten Blütenstände. Der Baum trägt das ganze Jahr über Früchte in verschiedenen Entwicklungsstadien, sodass ständig Kokosnüsse nachreifen. Eine Palme liefert 40 bis 50 Früchte pro Jahr und wird bis zu 120 Jahre alt.
 

Anbau


Die Kokospalmen werden in Mischkultur, z.B. mit Ananas, Bananen, Pfeffer, Zimt, Kakao und Kaffee angebaut. Die Düngung erfolgt durch nährstoff­reichen Kompost aus Kuhmist, Blättern und Kokosfasern. Der Baum trägt das ganze Jahr über Früchte in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Ernte und Verarbeitung


Kokosnüsse werden alle sechs Wochen mithilfe langer Stöcke geerntet. Zunächst werden sie unter den hohen Palmen getrocknet, bis sie ausgereift sind. Danach werden die Kokosnüsse, noch direkt auf dem Feld von ihrer Faserhülle befreit. Ist die Schale der Kokosnuss einmal geöffnet, folgen rasch die weiteren Verarbeitungsschritte, je nachdem welches Kokosprodukt gewonnen wird. 
 

Ernährungsphysiologische Bedeutung


Die Kokosnuss nimmt in der Reihe der Nüsse eine Sonderstellung ein. Mit 37 % enthält sie weniger Fett als andere Nüsse. Gesättigte Fettsäuren dominieren, aber trotzdem kann das Kokosfett den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Dieser Effekt beruht auf den überwiegenden mittelkettigen Fettsäuren, vor allem der Laurinsäure. Diese erhöht das vorteilhafte HDL-Cholesterin, welches vor Herz- Kreislauf-Erkrankungen schützen soll. Außerdem besitzen Kokosprodukte relevante Mengen an Tocotrienolen, spezielle, dem Vitamin E ähnliche Antioxidantien. Zudem enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie  Kalium, Magnesium und Zink.
Die Kokosnüsse werden mit Wasser gründlich gereinigt

Unterschied "nativ" und "mild"


Das Kokosöl nativ wird mit den sogenannten "trockenen Verfahren" gewonnen. Zunächst wird die harte Schale zerschlagen. Dann wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss in heißem Wasser gewaschen, geraspelt und getrocknet. Anschließend erfolgt die rein mechanische Pressung des Fruchtfleisches ohne äußere Hitzezufuhr. 

Im Gegensatz zum nativen Kokosöl wird das milde Kokosfett nach dem Pressen mit Hilfe von Wasserdampf schonend desodoriert, um Geruchs- und Geschmacksstoffe zu entfernen. Mit diesem Verfahren wird ein mildes Öl ohne starken Eigenschmack gewonnen.


Verwendung


Kokosöl und Kokosfett sind hervorragend für die heiße Küche geeignet, da die guten Eigenschaften bei der Erhitzung erhalten bleiben. Beim Erhitzen entwickeln sich keine Schadstoffe oder freien Radikale. Da die Öle nicht oxidieren, entstehen beim Braten keine Rückstände in der Pfanne.
 

Häufige Fragen zu Kokos


Ist Rapunzel Kokosmilch homogenisiert?


Rapunzel Kokosmilch wird nicht homogenisiert. Das erkennt man daran, dass sie wie unbehandelte Milch aufrahmt. Bei der Kokosmilch trennt sich das Fett vom Wasseranteil und setzt sich oben ab. Rapunzel Kokosmilch ist so cremig, weil der Anteil an Kokosnusskern sehr hoch ist.

Ist Kokosfett ein gesundes Speisefett?


Kokosfett und Kokosöl enthalten überwiegend gesättigte Fettsäuren. Obwohl diese als ungesund gelten, zeigen Studien, dass Kokosfett und Kokosöl den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Kokosöl und Kokosfett sind reich an Laurinsäure. Das ist eine mittelkettige Fettsäure, die das „gute“ HDL-Fett erhöht. HDL schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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