
Bio-Mandeln
aus Andalusien
LA ALMENDREHESA: MIT BLICK AUF DIE ZUKUNFT DER REGION
Im Hinterland von Murcia und Granada wächst ein Teil der Bio-Mandeln von Rapunzel. Die Region Andalusien ist geprägt von trockenen Landschaften und besonderen Herausforderungen für die Landwirtschaft. Unser Lieferant La Almendrehesa setzt sich dafür ein, die Region zu stärken und gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterzuentwickeln. Zur Mandelblüte zeigt sich die Landschaft von ihrer besonderen Seite: Die Mandelbäume verwandeln die karge Umgebung in ein Blütenmeer aus Weiß- und Rosatönen.


Dort wachsen unsere Rohstoffe
Anbau unter trockenen Bedingungen
Die Rapunzel Mandeln stammen aus dem Südosten Spaniens – aus der Region zwischen Murcia und Granada in Andalusien. La Almendrehesa arbeitet mit Landwirten zusammen, die ihre Mandeln biologisch kultivieren. Ein wichtigeer Beitrag, denn: Die Region steht vor besonderen Herausforderungen: wenig Niederschlag, hohe Temperaturen und empfindliche Böden prägen die Landwirtschaft. Gemeinsam mit Partnern arbeitet La Almendrehesa daran, ökologisches Wissen weiterzugeben und Perspektiven für die Menschen vor Ort zu schaffen.
Geschichte
Ein Projekt für die Zukunft der Region
La Almendrehesa wurde 2016 im spanischen Altiplano gegründet. Das Projekt entstand im Rahmen eines Stiftungsprojekts zur Landschaftsregenerierung im südöstlichen Teil Andalusiens. Die Landwirtschaft der Region steht vor Herausforderungen wie Frost, Bodenerosion und langen Trockenperioden. Gemeinsam mit der Gruppe AlVelAl entwickelt La Almendrehesa Ansätze für eine Landwirtschaft, die ökologische Zusammenhänge berücksichtigt und gleichzeitig den Menschen vor Ort Chancen bietet. Zu AlVelAl gehören unter anderem Landwirte, Landbesitzer, Wissenschaftler und Unternehmer aus der Region. Als Partner verarbeitet und vermarktet La Almendrehesa die biologisch erzeugten Produkte dieses Netzwerks.


Biologischer Anbau
Landwirtschaft im Einklang mit den Bedingungen vor Ort
Der biologische Anbau der Mandeln in Andalusien orientiert sich an den natürlichen Gegebenheiten der Region. Die Landwirte arbeiten beispielsweise mit Begrünungen, Kompost und einer möglichst bedarfsgerechten Bodenbearbeitung. Dabei spielen verschiedene Maßnahmen eine Rolle: Pflanzen zwischen den Mandelreihen, organisches Material wird in die Bodenpflege einbezogen und Wasser kann besser im Boden gehalten werden. Auch der Umgang mit Wasser ist in der trockenen Region besonders wichtig. Maßnahmen wie Wasserauffanggräben helfen dabei, Niederschläge gezielt zu nutzen und den Verlust von Bodenmaterial bei Starkregen zu verringern.


Biodiversität im Mandelanbau
Vielfalt statt Monokultur
Bei La Almendrehesa wachsen die Mandeln nicht ausschließlich in Monokultur. Die Anbauflächen werden durch weitere Kulturen wie Oliven, Wein und Getreide ergänzt. Zusätzlich gibt es Bereiche, die der Natur Raum geben und nicht bewirtschaftet werden. Auch Tiere gehören zum Kreislauf des Anbaus: Schafe nutzen die Winterbegrünung und tragen zur Pflege der Flächen bei, teilweise auch freilebende Pferde.
Bienenvölker unterstützen die Bestäubung der Mandelblüten. Kräuter, Hecken und Pflanzeninseln bieten Strukturen für verschiedene Arten. Die Mandeln werden dabei überwiegend im Trockenanbau kultiviert. Der Anbau ohne zusätzliche Bewässerung ist an die Bedingungen der Region angepasst.

Partnerschaft auf Augenhöhe
Gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten der Region entwickelt La Almendrehesa den biologischen Anbau kontinuierlich weiter. Regelmäßige Schulungen vermitteln unter anderem Wissen zu Kompostierung und Bodenpflege und fördern den Austausch praktischer Erfahrungen. So entstehen neue Impulse für eine zukunftsfähige Landwirtschaft vor Ort.
Perspektiven für die Region
Die langfristige Zusammenarbeit stärkt die Landwirtschaft vor Ort und fördert die enge Verbundenheit der Landwirtinnen und Landwirte mit ihrer Region. Jedes Päckchen Mandeln erzählt eine Geschichte – von seiner Herkunft, langjährigen Partnerschaften und dem gemeinsamen Anspruch, den biologischen Anbau kontinuierlich weiterzuentwickeln.
