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Hans-Joachim Weirather, Franz Abele, Edwin Münsch, Martin Haas,
Seraphine Wilhelm, Leonhard Wilhelm, Margit Epple, Joseph Wilhelm

Nachhaltiger Besuchermagnet im Allgäu


Besucherzentrum macht ab 2022 Rapunzel Werte erlebbar
[11/19] Rapunzel Naturkost realisiert in Legau im Unterallgäu ein neues Besucherzentrum mit Ausstellungs­bereich, Schaukaffeerösterei, Bio-Bäckerei, Gastronomie, Bio-Supermarkt, Yoga- und Kochstudio sowie umfangreichen Außenanlagen. Das anspruchsvolle und einladende Gebäude soll das Leitmotiv von Rapunzel „Wir machen Bio aus Liebe“ für die Gäste erlebbar machen. Die Eröffnung ist für Anfang 2022 geplant. Der Spatenstich am 28. November leitete das Großprojekt ein.

© haascookzemmrich
Rapunzel Besucherzentrum
Rapunzel Besucherzentrum
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Rapunzel Besucherzentrum

Ort der Lebensfreude und der Kommunikation

"Das Besucherzentrum wird ein Ort der Lebens­freude, Kommunikation, Information und Wissens­vermittlung sein. Gleichzeitig bietet es Raum zum Einkehren, Einkaufen und Feiern", beschreibt Firmengründer und Geschäftsführer Joseph Wilhelm die Idee hinter dem geplanten Besucherzentrum. Rapunzel rechnet mit rund 150.000 Besuchern pro Jahr. "Für uns ist das eine große Investition in die Zukunft, die nachhaltig und sehr lange wirken wird." Für Rapunzel ist dieses Bauvorhaben die größte Einzel-Investition in der 45-jährigen Firmengeschichte.

Die Außenbereiche laden zum Entspannen oder zu einem Picknick auf dem Weg in den Süden ein.
Das Haus voller Entdeckungsmöglichkeiten vermittelt im Ausstellungsbereich auf emotionale und erlebbare Weise Wissen rund um die Themen gesunde Ernährung und Ökologie.

"Unser Anspruch ist, dass dieses Besucherzentrum einen Aha-Effekt auslöst und vermittelt: Es gibt noch etwas anderes in dieser immer nüchterner werdenden Welt, in der es für Menschlichkeit und Freude immer weniger Raum zu geben scheint. Deshalb ist das Wichtigste bei diesem Vorhaben nicht das Objekt selbst. Es sind die Menschen, die es beleben und Rapunzel erlebbar machen", vertieft Joseph Wilhelm seine Gedanken zum Projekt.

Anspruchsvolle Architektur und geringer CO2-Abdruck

Die Architekten haascookzemmrich Studio 2050 schaffen mit ihren Plänen eine begehbare Gebäudeskulptur, welche bereits durch ihre Bauweise ökologische Kriterien integriert. Das ressourcenschonende Bauen mit einer Rückbesinnung auf traditionelle Baumethoden zieht sich durch alle Ebenen. Das tiefgezogene Dach mit glasierten Tonziegeln macht beispielsweise eine Klimaanlage überflüssig. Die möglichst regionalen Baumaterialien werden einer Öko-Bilanz unterzogen, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.
„Mit diesem Haus bringen wir Menschen, Welt und Umwelt in Balance“, fasst Martin Haas die Ideen der Architekten zusammen. „Nachhaltigkeit sollte nicht über Verzicht kommuniziert werden, sondern über Lebensfreude. Die organische Form entspricht dem Kreislaufgedanken von Rapunzel, der optische Dreiklang des Gebäudes greift praktisch in die Natur hinein“.

Das Bauunternehmen Filgis aus Altusried wird das Gesamtprojekt bis Ende 2021 schlüsselfertig für Rapunzel erstellen. Für Gäste wird das Besucher­zentrum Anfang 2022 eröffnet werden. Durch das Projekt entstehen auch rund 50 spannende neue Arbeitsplätze – ein weiterer Gewinn für die gesamte Region.
© haascookzemmrich

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